Wie Unternehmen ihre Kreditwürdigkeit ruinieren...

... und wie das mit aktiver Kontoführung verhindert werden kann.

(PresseBox) ( Nürnberg, Karlsruhe, )
Vielen Unternehmen ist nicht bewusst, dass die Kontoführung das Spiegelbild der Unternehmenssituation ist. In schwierigen Zeiten - wie einer wirtschaftlich angespannten Gesamtlage - kann dies zum Verhängnis werden.

Aber: das muss nicht so sein, wenn man Details beachtet.

Bleiben Sie Herr des Handels und bewahren Sie sich Finanzierungsoptionen!

Die Möglichkeiten für die Finanzierung von Unternehmen werden immer größer.

Die Hausbank spielt nicht unbedingt mehr die zentrale Rolle. Sie wird durch Plattformen im Internet ersetzt, die es Unternehmen und deren Berater ermöglichen, schnell Angebote für den jeweiligen Finanzierungsbedarf zu erhalten. Die Plattformen übernehmen hierbei den ersten Schritt der erforderlichen Kreditwürdigkeitprüfung des zukünftigen Kunden. Erst dann gehen die Anfragen an deren Finanzierungspartner weiter.

Weil die Plattformbetreiber das Unternehmen nicht kennen, werden Kontoauszüge angefordert. Diese lassen sich gut auswerten - und spätestens da kann es das erste Mal kritisch werden, denn: finden sich Rückbuchungen von Lastschriften mangels Kontodeckung in den Auszügen sinkt die Bonitätseinschätzung drastisch.

Finden sich Zahlungen an Hauptzollamt oder Gerichtsvollzieher auf den Kontoauszügen, haben die Unternehmen zumeist keine Chance, ihre Kreditanfragen bei potentiellen Partnern der Plattformen zu platzieren.

Und so versucht es das Unternehmen doch über die Hausbank. Diese wird die Situation verstehen, denn sie kennt das Unternehmen. Und wieder wird es kritisch!
Die Hausbank hat für ihre Kunden ein Rating für die Kontoführung - auch hier spielen Lastschriftrückgaben und Überziehungen der Kreditlinien eine entsprechende Rolle. Ist das so genannte Konto-Rating zu schlecht, ist aktuell der Zugang zu einer Vielzahl von Förderkrediten versperrt.

Das Unternehmen gilt dann als Unternehmen in Schwierigkeiten

Unternehmen müssen die Kontobewegungen auf ihrem Konto bewusst steuern, wenn sie an dieser Stelle nicht angreifbar werden wollen.

Lastschriften sind eine gute Sache, weil man sich nicht darum kümmern muss, dass Verbindlichkeiten pünktlich bezahlt werden. Lastschriften kommen aber auch, wenn das Konto nicht gedeckt ist. Und so gibt es in Zeiten von Liquiditätsengpässen nur eine Option: das Unternehmen muss Herr des Handels bleiben. Überweisungen lassen sich aktiv steuern und können Lastschriftrückgaben vermieden werden.

Die aktive Steuerung der Zahlungsbewegungen ist aufwendig und erzwingt eine Planung der Zahlungsbewegungen - das ist Teil des aktives Krisenmanagements.

Können Verbindlichkeiten nicht pünktlich erfüllt werden, ist das Gespräch und die Abstimmung mit den Gläubigern für jedes Unternehmen Pflicht. Die Planung der Zahlungsbewegungen führt dazu, dass das Unternehmen mit Gläubigern besser verhandeln kann. Wann werden welche Zahlungen geleistet. In vielen Fällen können (insolvenzrechtskonforme) Regelungen getroffen werden. Somit wird vermieden, dass es zu Zwangsmaßnahmen kommt, die sich zwangsläufig auf den Kontoauszügen widerspiegeln und die Kreditwürdigkeit und den Handlungsspielraum verschlechtern.

Die aktive Auseinandersetzung mit der Problemstellung und die Vermeidung von Negativmerkmalen aus der Kontoführung kann die formale Kreditwürdigkeit in Takt halten und Spielräume für Lösungen eröffnen. Wegen Lastschriftrückgaben sollte keinem Unternehmen der Weg zu Hilfskrediten versperrt bleiben. 

Zusammengefasst:
  • bewahren Sie sich Handlungsspielräume durch Kreditwürdigkeit
  • steuern Sie Ihre Kontobewegungen aktiv
  • planen Sie Zahlungsbewegungen
  • sprechen Sie mit Gläubigern
  • setzen Sie sich aktiv mit Problemstellungen auseinander
  • holen Sie sich ggf. fachkundige Hilfe
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