Entlastung für Werker und höhere Produktivität für Unternehmen

Tente: Von der Anfahrhilfe zum Baukasten E-Drive ultimate

Der neue E-Drive ultimate von Tente optimiert herkömmliche Werkstattwagen, Handschiebewagen, Trolleys oder Sequenzwagen. (PresseBox) ( Wermelskirchen, )
2016 launchte Tente im industriellen Bereich den E-Drive als Anfahrhilfe für Handschiebewagen mit Lasten bis 500 kg. Drei Jahre später bietet der Wermelskirchener Rollen- und Räder-Hersteller den Kunden nach intensiver Entwicklungsarbeit eine smarte Lösung in Form eines modularen Baukastens, genannt E-Drive ultimate. Dipl.-Wirt.-Ing. Oliver Heyne, Director of Business Development bei Tente, sagt: „Wir haben unseren E-Drive auf eine andere Tech­nologieebene gestellt, womit wir Systemintegration möglich machen.“ Werkstattwagen, Handschiebewagen, Trolleys und Sequenzwagen haben im Hinblick auf Ergonomie und Effizienz nun so viele Erweiterungsmöglichkeiten und Nutzungsvorteile wie noch nie.

Dafür weitete Tente die Kompetenzfelder z.B. in der Sensorik und Aktorik aus. Das Unternehmen nutzt im Rahmen des Baukastens industrieerprobte Produkte und setzt auf eine Gleichteilestrategie. Wichtige Kernfähigkeiten behält Tente in eigener Hand und erweitert sein Geschäftsfeld vom Hersteller zum Systemintegrator.

Bürstenloser Antrieb

Wie unterscheidet sich der neue E-Drive ultimate vom ursprünglichen E-Drive? Vor allem verbessert eine neue Antriebstechnologie die Einsatzvielfalt und den Komfort deutlich. Der bürstenlose Antrieb des E-Drive ultimate ist sanfter und komfortabler als sein Vorgänger. Schlupf und Anpresskraft lassen sich jetzt noch genauer kontrollieren. Über ein verbessertes Getriebe unterstützt der E-Drive ultimate die Verzögerung und ist für bestimmte Einsatzfälle mit einer aktiven Brem­se erhältlich. Waren früher 1.000 kg nur mit einem doppelten E-Drive zu trans­portieren, gibt es nun einen leistungsstärkeren Einzelantrieb als E-Drive ultimate.

Bewährte Steuerung

Bei der Steuerung entschied sich Tente für eine kundennahe, in der Industrie weit verbreitete Steuerung, welche gängige Sensorik standardmäßig unterstützt. Damit können Anfahrverhalten, Geschwin­digkeiten, Charakteristik der Raupensteuerung, Verzögerung oder Bremsver­halten, Laserscanner für Gefahrerkennung sowie Haltepunkte kundenbezogen integriert werden.

Individualisierbare Handbedieneinheiten

Die Handbedieneinheiten des E-Drive ultimate lassen sich gemäß Kundenanforderungen anpassen. Bei Bedarf kann sogar im laufenden Betrieb ein normaler Handschiebewagen in eine elektrifizierte Variante umgewandelt werden: Dazu wird einfach der Standard-Haltebügel um eine mechatronische Handbedieneinheit des E-Drive ultimate ergänzt und der Antrieb sowie die Batterie per Plug & Play angebracht. So kann eine bislang rein manuelle, größere Flotte von Handschiebewagen nach Bedarf elektrifiziert werden.

Für typische Kundeneinsätze hat Tente verschiedene Setups für den E-Drive ultimate entwickelt, die ab Herbst 2019 verfügbar sind: Zum Beispiel erfordern spezielle Anforderungen auf engem Raum in einer Produktions- oder Montagestätte, dass geschobene Transportgestelle von beiden Seiten bedient werden müssen. Dazu ergänzt Tente eine weitere Handbedienkomponente, so dass die Gestelle von vorn und von hinten ansteuerbar sind – eine weitere Funktion, die es bislang nicht gab.

Pragmatisches Konzept

Dipl.-Wirt.-Ing. Oliver Heyne, Director of Business Development bei Tente, erklärt: „Mit dem E-Drive ultimate wollen wir keine erst in ferner Zukunft liegende Revolution erreichen, sondern aktuell bestehende Industrieprozesse pragmatisch verbessern helfen.“ So wird der Werker nicht ersetzt, sondern seine Produktivität gesteigert und ihm die Arbeit erleichtert. Durch Optionen wie Wireless-Steuerung oder mit dem E-Drive angetriebene Bockrollen für höhere Gewichte, erhalten die Anwender weitere Einsatzmöglichkeiten mit Mehrwert.

 

 
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