Rückblick 26. Münchner Management Kolloquium - Smart & Agil & Disruptiv - Wertschöpfung 4.0

Rückblick 26. Münchner Management Kolloquium - Smart & Agil & Disruptiv - Wertschöpfung 4.0 (PresseBox) ( München, )
Vom 13.-14. März 2019 fand das Münchner Management Kolloquium zum Thema Smart & Agil & Disruptiv – Wertschöpfung 4.0 zum 26. Mal mit über 1.000 Teilnehmern und 70 Referenten aus Industrie und Wissenschaft statt.

Die Industrie 4.0 bietet viele neue Möglichkeiten, digitale Zwillinge, maschinelles Lernen, vorausschauende Wartung, intelligente Materialien sowie vernetzte und kollaborative Roboter (sogenannte Cobots). Unternehmen jeder Größe haben dadurch heute eine Vielzahl von High-Tech-Lösungen zur Auswahl, mit der sie die Zukunft gestalten können. Aber oft fällt es ihnen schwer vorherzusagen, welchen Wert diese Art von Lösungen haben könnten. Auf dem Münchner Management Kolloquium stellten renommierte Manager und Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen solche Lösungskonzepte vor – siehe www.management-kolloquium.de.

In seinem Vortrag zum Thema „Agil & Smart & disruptiv – Wertschöpfung 4.0“ stellte Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Wildemann, Leiter eines Forschungsinstitutes an der Technischen Universität München und Geschäfts-führer der Unternehmensberatung TCW, Herausforderungen und Gestaltungs-ansätze für eine digitalisierte Wertschöpfung vor. Die Angst, welche viele mit der Geschwindigkeit der Disruption verbinden, beschwichtigt er. Altbekannte und erprobte Mechanismen bleiben weiter in Kraft, denn Wertschöpfung 4.0 bedeutet nicht nur technische Weiterentwicklung digitaler Bausteine. Ferner erläutert er, dass das Wissen über analoge Prozesse kombiniert werden muss mit dem über digitale Prozesse. Erfolgreich wird am Ende ein Gesamtkonzept sein, welches auch einen Kontrollverlust akzeptieren kann und die Unsicherheit als neue Normalität berücksichtigt, so Wildemann.

Im Vortrag zum Thema „Digitalisierung, Roboter und die Fabrik der Zukunft“ zeigte Dr. Sami Atiya, Mitglied des ABB-Konzernvorstands, auf, dass sich die Ansprüche an die Fertigungsindustrie ändern und Trends wie kollaborative Robotik, Digitalisierung, Flexibilität und Simplifizierung zu diesem Veränderungs-prozess beitragen. Atiya hob auch darauf ab, dass durch Partnerschaften mit anderen, weltweit führenden Unternehmen offene digitale Lösungen erarbeitet werden sollten, um Standards zu setzen und die Umsetzung zu beschleunigen.

Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, stellte in seinem Vortrag „Bayer: Opportunities and Challenges of a Global Life Science Company“ die erste digitale Produktion für „Pharmaceuticals“ vor, in der Daten entlang der Wertschöpfungskette und im operativen Geschäft genutzt werden. Baumann erläutert ferner, dass zu den Erfolgsfaktoren eines globalen Life Science Unternehmens Innovation durch Forschung, Fokus auf das operative Geschäft, disziplinierte Kapitalallokation, eine renommierte Marke und ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit zählen.

Neue Geschäftsmodelle durch cyberphysische Systeme hat Klaus König, COO der KUKA AG, in seinem Vortrag „Roboter fertigen Roboter“ vorgestellt. Aus der Verbindung von physischen und digitalen Systemen entstehen cyber-physische Systeme, wodurch sich neue Geschäftsmodelle ableiten lassen, so König. Ferner stellte er Mensch-Roboter-Kollaborationen vor, welche mit einer autonomen Navigation in vielen industriellen Bereichen angewendet werden.

In seinem Vortrag „Erfolgsfaktoren einer flexiblen und intelligenten Produktionsstruktur“ hob Oliver Zipse, Miglied des Vorstands der BMW AG, Produktion hervor, dass durch eine globale Wertschöpfungsverteilung Handelsrisiken minimiert werden können. Ferner zeigte er auf, dass die heute existierenden Wertschöpfungsketten auch einer Transformation unterliegen. Durch Abtauschflexibilität und Integrationsfähigkeit der Produktionslinien kann der Nachfragetrend von weniger Diesel und hin zu mehr Otto-Motoren innerhalb der Produktionslinien aber abgefedert werden.

Neben weiteren Vorträgen aus der Industrie und Wissenschaft wurden dieses Jahr auch über Twitter (#MMK2019) weitere fachliche Diskussionen geführt. Novum beim 26. Münchner Management Kolloquium war die musikalische Begleitung der hauseigenen TCW Band am ersten Abend während des Steh-empfangs.

Mehr Informationen zum letzten Kolloquium, Fotos und Statements der Referenten finden Sie unter: www.management-kolloquium.de.

Das 27. Münchner Management Kolloquium wird am 10. und 11. März 2020 veranstaltet werden.
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