Allein YouTube macht derzeit 10 Prozent des gesamten Datenverkehrs im Web aus

Bandbreitenfresser wie YouTube, YouPorn, My Video etc. belasten ISP-Netzwerke und gefährden Value Added Services

(PresseBox) ( Schorndorf, )
Die Anzahl der Breitbandanschlüsse steigt stetig, Streaming-Anwendungen wie YouTube, YouPorn und MyVideo etc. sorgen dafür, dass http-Traffic erstmals seit vier Jahren wieder den ohnehin ansteigenden Peer-to-Peer-Traffic überholt. Oftmals begegnen die ISPs diesem Trend mit dem kostenintensiven Ausbau ihrer Infrastruktur, um so Engpässe zu vermeiden und „Bursts“ zu verhindern. Mit den IP-Service-Optimierungslösungen von Allot bietet der Mehrwert-Distributor sysob eine „intelligente“ Lösung an, die den verfrühten, kostenintensiven Ausbau der ISP-Infrastruktur oftmals unnötig macht, da ISPs und Carrier mit dieser Lösung ihre derzeit vorhandenen Netzwerk-Bandbreiten optimal managen und so ihren Kunden individuelle Value Added Services (VAS) auf hohem Niveau garantieren können.

Besonders die ständig steigende Zahl von Flatrate-Tarifen hat dafür gesorgt, dass es während der Stoßzeiten zu einer hohen Auslastung der Bandbreiten durch wenige Anwender im ISP-Netz kommt. Neben den zuvor genannten Bandbreitenfressern schlagen sich auch P2P-Verbindungen exorbitant im Traffic-Aufkommen nieder, die zeitweise bis zu zwei Drittel der Kapazitäten verbrauchen, ohne dabei zusätzlichen Gewinn für den Provider zu erzeugen. Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang auch, dass sich das Traffic-Volumen im Web alle 6 Monate verdoppelt. In der Vergangenheit wurde diesem Problem oftmals durch die generelle Erhöhung der Leitungskapazitäten beim ISP begegnet, was insbesondere bei internationalen Leitungen mit hohen Kosten verbunden ist. Die meisten Provider, die diesen Weg einschlagen, finden schnell heraus, dass die zusätzliche kostenpflichtige Bandbreite unverzüglich ebenfalls ausgelastet und damit der gleiche Zustand wie zu Anfang erreicht wird.

Abhilfe schaffen hier die intelligenten, von sysob angebotenen IP-Optimierungslösungen NetEnforcer und NetXplorer. Durch den Einsatz dieser Lösungen kann der ISP sein gesamtes Netzwerk hinsichtlich Bandbreite, Userverhalten, Trends, VAS etc. in Echtzeit analysieren und optimieren.

DPI: der Schlüssel zum Erfolg

Zuerst wird der komplette Datenverkehr mit DPI (Deep Packet Inspection) analysiert und den Anwendungen und Teilnehmern zugeordnet. DPI ist im Hinblick auf die Optimierung der Breitband-Services in der Lage, hunderte von Applikationen, Protokolle etc. exakt zu erkennen. So kann eine Veränderung bis auf User-Level entdeckt, der Netzwerk-Status aufgezeigt, Trends bewertet und das Netzwerkverhalten bis zur einzelnen Verbindung verfolgt werden. Ist erst einmal die Transparenz über Nutzung, Gewohnheiten und Verhalten vorhanden, so kann der Service-Provider diese detaillierten Daten dazu einsetzen, intelligente Bewertungen vorzunehmen und Nutzer in individuelle Gruppen einzuteilen wie beispielsweise Streaming-, Gamer-, VoIP-User, High Volume-Bandbreiten-Nutzer, gelegentliche Nutzer oder andere. Die Kategorisierung in Gruppen und das Verstehen von täglichem User-Verhalten, Applikationen, Protokollen, Byte-Counts etc. hilft ISPs bei der Entwicklung zielgerichteter VAS-Pakete und Abrechnungsmöglichkeiten für die verschiedenen Gruppen. Mit der so gewonnenen Transparenz können die vorhandene Bandbreite optimiert, die Kundenzufriedenheit erhöht und zudem verfrühte Investitionen in eine neue Infrastruktur vermieden werden.

Der Einsatz und Betrieb des NetEnforcers bzw. NetXplorers ist unkompliziert. Die Systemverwaltung und Konfiguration kann remote durch den Administrator ausgeführt werden. Ein Ausfall des Gerätes wirkt sich nicht auf den Traffic aus, da der Datenfluss ungehindert durch das Gerät geleitet wird. Zusammengefasst steht Providern und Carriern mit dieser Lösung ein strategisch wichtiges System zur Verfügung, das optimale Performance, Security und Management für Applikationen, Anwender und Subscriber-Anforderungen innerhalb einer einzigen Lösung vereint.
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