stimOS GmbH gewinnt WEFA als strategischen Partner

Hightech Unternehmen aus Singen investiert zusammen mit High-Tech Gründerfonds (HTGF) und MBG in Medtech Unternehmen aus Konstanz

stimOS Mimicking Bone Technology (MBT): Oberflächenmikroskopie © stimOS 2020
(PresseBox) ( Konstanz, Singen / Bonn / Stuttgart, )
WEFA Inotec GmbH (WEFA) - Marktführer im Bereich Strangpresswerkzeugbau, Präzisionstechnologie und CVD Beschichtungen - engagiert sich als Series-A Investor beim Konstanzer Medizintechnikunternehmen stimOS GmbH (stimOS): Den Zeiten von Kurzarbeit, Unsicherheit und unbekannten unternehmerischen Risiken zum Trotz konnte das Konstanzer Start-up im fünften Jahr seit Firmengründung eine substantielle Anschlussfinanzierung zum weiteren Ausbau des Wachstums abschließen. Das Investment soll dazu verwendet werden, die patentierte „Mimicking Bone Technology (MBT)“ in einen Industriestandard zu überführen, international als Golden Standard für osseointegrative Implantatoberflächen zu etablieren und die Vier-Länder-Region Bodensee als Innovationsmotor im Bereich Medizintechnik zu bewerben.

Um dem Patienten bestmögliche Heilungschancen und ein schmerzfreies Leben nach erfolgter Operation zu ermöglichen, hat stimOS GmbH mit MBT ein biochemisches Verfahren entwickelt, das die Bildung gesunden Knochens initiiert, entzündungshemmend wirkt, Implantate im Körper bestens verankert und nachhaltig einheilen lässt. Damit die Implantate in Serie gehen können, beteiligt sich WEFA an dem Konstanzer Unternehmen, während HTGF, MBG und Gründungsgesellschafter Schaffarczyk ihre Anteile aufstocken.

„MBT hat das Potenzial, bei Implantatbeschichtungen neue Maßstäbe zu setzen“, berichtet Priv. Doz. Dr. Andreas Schwitalla, Charité – Universitätsmedizin Berlin. Die Charité, Department of Dental Materials and Biomaterial Research, hat zusammen mit der Universität Zürich die Implantate von stimOS einem Stresstest unterworfen und ist von den Ergebnissen überzeugt. “Mit MBT sind wir in der Lage, Implantatoberflächen so zu modifizieren und zu gestalten, dass Implantate vom Körper des Patienten nicht als (störender) Fremdkörper wahrgenommen werden, sondern als knochenidentische Schnittstelle zwischen Implantat und der umgebenden Anatomie fungieren“, erklärt stimOS Geschäftsführer Dietmar Schaffarczyk.

Zellattraktiv und entzündungshemmend - MBT: Stealth Technology für Implantate

stimOS bietet mit MBT Chirurgen und Patienten eine völlig neue Lösung an. Anstatt auf Beschichtungstechnologien zurückzugreifen, restrukturiert das Unternehmen die Implantatmaterialien biochemisch mittels eines kovalent gebundenen Aktivierungslayers: So verleiht MBT auch inerten Materialien zell-biologische Eigenschaften, wie sie aus der Natur bekannt sind und im Körper der Patienten vorkommen.

„Mit WEFA als strategischen Partner heißen wir ein innovationsgetriebenes, mittelständisches Hightech-Unternehmen willkommen“, freut sich Schaffarczyk. „Unser Beitrag soll dazu dienen, unsere Beschichtungs- und Werkstoff-Kompetenz auszubauen sowie den Wirtschaftsstandort zu stärken“, ergänzt Dr. Joachim Maier, einer der Geschäftsführer der WEFA Gruppe. „Uns ist es wichtig, auch mit unserem Fertigungs-Know-how das Konstanzer Unternehmen zu unterstützen“, pflichtet Geschäftsführer Oliver Maier, seinem Bruder bei.

stimOS ist bereits als Medizintechnikunternehmen EU-zertifiziert. Das Verfahren MBT wird aktuell für hohe Stückzahlen angepasst, um eine flächendeckende Patientenversorgung zu gewährleisten. Mit den akademischen Partnern Charité Berlin, Universität Zürich, Technische Universität München, sowie der Fachhochschule Konstanz laufen bereits Industriekooperationen mit führenden, international tätigen Implantatherstellern.

„Wir sind vom Lösungsansatz der stimOS GmbH überzeugt“, erläutert Dr. Anke Cassing, Senior Investment Manager beim HTGF. „MBT adressiert ein Problem, das im Moment sowohl die Patienten als auch das Gesundheitssystem stark belastet.“ Frank Kraheberger, Leiter VC Fonds MBG ergänzt: „Implantatrevisionen gehen zu Lasten der Gesundheit des Patienten und führen – in hoher Fallzahl – zu erheblichen Belastungen des Gesundheitssektors. Wir freuen uns, mit unserem zusätzlichen Investment diese dringend benötigte Materialentwicklung weiter voranzutreiben.
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