Neues Spectrolab: High-End-Spektrometer mit hybrider Optik für höchste Präzision in der Metallanalytik

SPECTROLAB mit Bediener.jpg (PresseBox) ( Kleve, )
Die hybride Optik des neuen SPECTROLAB verarbeitet das direkte Licht aus dem Funkenstand simultan mit Photomultiplier- (PMT-) und CCD-Detektoren. Das Resultat: niedrigste Nachweisgrenzen und flexible Einsatzoptionen.

Auf der Gießereifachmesse GIFA (12.–16. Juni, Düsseldorf) präsentiert SPECTRO die neue Produktgeneration des stationären Metallanalysators SPECTROLAB. In der aktuellen Version wurde das High-End-Spektrometer mit einer neuen hybriden Optik, einem neuen Auslesesystem und dem 2006 entwickelten Plasmagenerator von SPECTRO ausgestattet. Es erreicht jetzt niedrigste Nachweisgrenzen und eignet sich für alle Aufgabenstellungen in der Metallanalytik.

„Die aktuelle Generation des SPECTROLAB ist das flexibelste und genaueste OES-Gerät mit Funkenanregung auf dem Markt“, berichtet Kay Tödter, Produktmanager für stationäre Metallanalysatoren bei SPECTRO. „Das SPECTROLAB eignet sich für alle gängigen Basismaterialien, die auch beliebig kombiniert werden können. Die Nachweisgrenzen des Gerätes liegen dabei bei wenigen mg/kg Gehalt “

Wichtigste technologische Neuerung der aktuellen SPECTROLAB-Generation ist die hybride Optik. Sie verarbeitet das direkte Licht aus dem Funkenstand gleichzeitig mit bis zu 108 PMT-Empfängern und 22 CCD-Zeilen. Durch den parallelen Einsatz zweier Erfassungstechnologien können Nachweisgrenzen mit einer Flexibilität erreicht werden, wie es zuvor nie möglich war. Bei typischen Anwendungen wie der Messung von Spurenelementen in Eisenlegierungen erreicht das SPECTROLAB Nachweisgrenzen von unter 1 mg/kg, z.B. bei Al, B, Ca, Cu und Mg.

Im CCD-Segment der Optik hat SPECTRO die Brennweite durch eine optimierte Anordnung der Detektoren auf 750 mm erweitert, was Messungen mit einer deutlich höheren Auflösung ermöglicht. Die Optik ist in einer Aluminiumhalbschale mit durchgängiger Drucküberwachung und Temperaturstabilisierung untergebracht. Diese Anordnung stellt eine maximale Reproduzierbarkeit der Ergebnisse sicher.

Um das Potenzial der hybriden Optik optimal auszunutzen, kommt bei der aktuellen SPECTROLAB-Generation ein neues Auslesesystem zum Einsatz: Es ermittelt im PMT-Bereich nicht mehr die gesamte Lichtmenge, sondern misst mit Integrationszeiten im Mikrosekundenbereich die Lichtmengen jedes einzelnen Funken. „Damit erreichen wir verlässlichere Ergebnisse mit großer statistischer Sicherheit.“, erklärt Tödter.

Niedrige Wartungs- und Betriebskosten
Die neuen Technologien haben das SPECTROLAB nicht nur leistungsfähiger gemacht, sondern auch die Unterhaltskosten nachhaltig gesenkt: Durch den modifizierten Funkenstand und das effiziente Zusammenspiel zwischen Plasmagenerator und Auslesesystem wurden die Messzyklen des SPECTROLAB um rund 20 Prozent verkürzt. Dies resultiert in einem höheren Probendurchsatz und ermöglicht Anwendern einen wirtschaftlicheren Laborbetrieb. Eine weiterer Kostenfaktor: Wartungsarbeiten, die bisher täglich durchgeführt werden mussten, sind jetzt an das Probenaufkommen gekoppelt. Abhängig vom Probenmaterial können bis zu 3.000 Analysen durchgeführt werden, ehe das Gerät gewartet werden muss.

Als High-End-OES richtet sich das neue SPECTROLAB an alle Unternehmen in der Metallerzeugung und Metallverarbeitung sowie an die Automobilindustrie und den Flugzeugbau. Das Gerät eignet sich für den Einsatz im Qualitätsmanagement sowie für die Werkstoffanalyse im Warenein- und -ausgang. Attraktiv ist das Gerät auch für Unternehmen, die mit vielen unterschiedlichen Metallen arbeiten und dafür bis jetzt mehrere Analysatoren vorhalten mussten. Da das SPECTROLAB für alle zehngängigen Basismaterialien konfiguriert werden kann, deckt es alle Anforderungen im Laboralltag ab und macht Zweitgeräte überflüssig.

Zur Markteinführung des SPECTROLAB hat SPECTRO eine Reihe zusätzlicher Gerätekonfigurationen vorgestellt, bei denen die Basismaterialien im Hinblick auf eine spätere Anbringung von Edelmetallbeschichtungen getestet werden. Mit diesen Konfigurationen können Metallhersteller überprüfen, ob eine Trägerlegierung etwa für eine Vergoldung in Frage kommt.
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