Gute Arbeitszeiten bringen Unternehmen voran

Im Gespräch mit RKW Hessen Geschäftsführer Sascha Gutzeit (links) berichteten Christopher Haas (Mitte) und Projektleiterin Simone Back (2. v. rechts) über ihre Projekterfahrung (PresseBox) ( Eschborn/Langen, )
Das RKW Hessen schließt das Modellprojekt „ArbeitsZeitGewinn“ mit der Beratung von 46 überwiegend hessischen Unternehmen und dem Aufbau eines qualifizierten Netzwerks von Arbeitszeitberatern erfolgreich ab. Das Analyse- und Beratungsangebot bleibt über die Pilotphase hinaus bestehen.

Eine gute Arbeitszeitgestaltung gewinnt gerade für kleine und mittlere Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Innovative Konzepte helfen ihnen dabei, die betrieblichen Anforderungen mit den Interessen der Mitarbeiter zu verbinden. Diese Erfahrung hat auch Christopher Haas, Geschäftsführer der Haas & Co. Magnettechnik GmbH gemacht. „Wir müssen flexibel sein, um schnell auf Kundenwünsche reagieren zu können, aber mit unserem bisherigen starren Arbeitszeitkonzept war das kaum möglich“, erklärt er. Seine Wiesbadener Firma ist eines von 46 vorwiegend hessischen Unternehmen, die innerhalb des Modellprojekts „ArbeitsZeitGewinn“ ihre bestehenden Regelungen von Experten des RKW Hessen analysieren ließen, um konkrete Ansätze für stimmigere Arbeitszeit-Modelle zu finden. „Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen profitieren davon, wenn sie von kompetenter, neutraler Stelle eine Empfehlung einholen“, erklärt Simone Back, Projektleiterin „ArbeitsZeitGewinn“ beim RKW Hessen.

Gefragt sind individuelle Konzepte

Bei der Abschlussveranstaltung des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Modellprogramms in der Stadthalle Langen erklärte sie: „Es gibt keinen Standardweg, die Unternehmen brauchen individuelle Konzepte für ihre Arbeitszeitgestaltung.“ Ziel ist dabei immer, den Firmen zu mehr Flexibilität bei ihrer Produktion oder ihren Dienstleistungen zu verhelfen und gleichzeitig den Mitarbeitern eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und privaten Interessen zu ermöglichen. In Kooperation mit der Hochschule für Oekonomie und Management (FOM) und dem RKW Kompetenzzentrum hat das RKW Hessen in den vergangenen drei Jahren ein Netzwerk von qualifizierten Arbeitszeitberatern aufgebaut, die nach Abschluss der Einstiegsanalyse 21 Betriebe bei der Umsetzung neuer Arbeitszeitmodelle unterstützten. Die Firma von Christopher Haas befindet sich aktuell in dieser Umsetzungsphase. Er erklärt: „Ich bin sehr zufrieden, unser neues Arbeitszeitmodell passt sich organisch dem Unternehmen an.“

Bedürfnis nach Planbarkeit

Simone Back betont, dass gut geplante Arbeitszeiten für Unternehmen auch ein wichtiger Faktor sind, um sich auf dem Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Das passt zu den Erkenntnissen von Dr. Jürgen P. Rindersbacher von der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik. Er erklärte auf der Abschlussveranstaltung: „Bei Arbeitnehmern besteht zunehmend das Bedürfnis nach Planbarkeit und Regelmäßigkeit ihrer Arbeitszeiten.“ Nach dem Abschluss des Modellprojekts wird das RKW Hessen weiterhin Arbeitszeitanalysen für kleine und mittlere Unternehmen anbieten. Auch das RKW-Hessen-Netzwerk der Arbeitszeitberater bleibt bestehen. „Zudem planen wir ein Forum, bei dem sich Unternehmen über ihre Erfahrungen mit innovativen Arbeitszeitmodellen austauschen können“, erklärt Projektleiterin Simone Back.

Das Modellprojekt Arbeitszeitgewinn wurde zwischen 2010 und 2013 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fachlich begleitet. Projektträger war die Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung (gsub).

www.arbeitszeitgewinn.de
www.rkw-hessen.de
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