Fachwerk - System schlägt Preis

Matthias Pohl (PresseBox) ( Dortmund, )
Am 22. August war es soweit: Der erste Nordwest-Fachhandelspartner eröffnete das Systemkonzept Fachwerk in seinen Räumlichkeiten. Ein Konzept, bei dem die Verbundgruppe für die Händler elementare Aufgaben übernimmt (z.B. POS-Gestaltung, Marketing-Konzeption, Sortimentsauswahl und weitere Dienstleistungen), damit der Handelspartner individuell ausgestattet direkt in die erfolgsbringende Vertriebsarbeit einsteigen kann. Werkzeug-Pohl mit Geschäftsführer Matthias Pohl in Magdeburg ist dabei der Fachwerk-Pilothändler.

Fachwerk in Magdeburg

Gemeinsam mit dem Nordwest-Vertrieb hatte Matthias Pohl in den vergangenen Wochen sein Ladengeschäft nach Maßgabe des Fachwerk-Konzeptes umgebaut. Sämtliche Gestaltungselemente (Regale, Wandgestaltung, Leuchtreklame, Broschüren) richten sich farblich individuell nach dem Fachhandelspartner und ist hier nach den Vorgaben des Werkzeug-Pohl-Logos entnommen. Im Eingangsbereich trifft der Kunde auf eine einladende Verkaufstheke. Darüber informiert ein zentral positionierter präsenter Monitor über Angebote und Neuigkeiten zu Werkzeug-Pohl – hier übernimmt die Dortmunder Nordwest-Zentrale das Einspielen der Informationen. Im hinteren Ladenbereich befindet sich eine Sitzgelegenheit, in der die Mitarbeiter ihre Kunden treffen und im persönlichen Gespräch über Produkte und Neuheiten informieren. Zudem findet sich am POS ein digitaler Touchpoint, auf dessen Monitor bequem und schnell Produktinformationen, Serviceleistungen und weiteres Wissenswertes je nach Interesse des Kunden individuell abgerufen werden kann. Das Lieferantenportfolio ist im Fachwerk-Konzept festgelegt und lässt von Arbeitsschutz, über Hand- und Elektrowerkzeuge hin zu Werkstatt- und Industriebedarf keine Wünsche offen: Starke Markenlieferanten und die Exklusivmarke Promat sind für dieses neue Fachhandelspartner-Konzept gelistet. Alles, was aus Platzgründen nicht am POS gezeigt werden kann, ist über das Zentrallager binnen 24 Stunden lieferbar. Die Warenpräsentation ist auf das Wesentliche reduziert, die Warengruppen sind in weiß auf den Farben des Händlers dargestellt, die Herstellerlogos präsentieren sich in schlichtem schwarz auf weißem Hintergrund: Das sorgt für eine klare Darstellung und Ordnung im stationären Handel.

Werkzeug-Pohl

2014 hat sich Matthias Pohl selbständig gemacht, „ganz klassisch in einer Garage“, berichtet der Geschäftsführer mit einem Schmunzeln. Heute sitzt er in einer denkmalgeschützten, ehemaligen Viehbörse in Magdeburg – einem ganz besonderen Ambiente aufgrund der alten Backsteinbauten und der alten Straße aus Kopfsteinpflaster, die über das Gelände führt. 200 qm ist der Verkaufsraum des Händlers groß, es schließen ein kleineres Abhollager, eine Werkstatt und Büroräume an. War Matthias Pohl zur Gründung seines Unternehmens noch Einzelkämpfer, hat er heute sieben Mitarbeiter – weiteres Wachstum nicht ausgeschlossen. Insbesondere seine Serviceleistungen will der Magdeburger weiter forcieren. „Der Handel zieht den Service, der Service zieht den Handel. Von daher möchte ich auf diesem Gebiet weiter wachsen.“ Einen hauseigenen Reparaturservice bietet der Händler für Werkzeuge schon seit seiner Gründung an, seien es Schärfarbeiten oder Reparatur- und Wartungsarbeiten für Elektrowerkzeuge oder Motorgeräte. Und das kommt gut an beim Kundenkreis, nicht nur im gewerblichen Sektor. „Im Verkauf sind Privatkunden eher selten. Das liegt an dem Preisniveau des auf den Profi ausgerichteten Sortiments. Im Service hingegen sieht das anders aus, diesen nutzen auch immer wieder die Heimwerker“, weiß Pohl zu berichten. Warum sich der Geschäftsführer für Fachwerk entschieden hat? „Ich habe nur ein kleines Team hier vor Ort. Viele organisatorische Aufgaben im Hintergrund, aber auch die Gestaltung der Ladenpräsentation und Außendarstellung, können wir aufgrund der sehr knappen Zeit gar nicht umsetzen oder nur sehr langfristig angehen. Mit Fachwerk bekomme ich mehr Freiraum für mein Tagesgeschäft. Dadurch, dass uns jetzt durch das neue System diese Vielzahl an Aufgaben abgenommen worden sind, haben wir einen deutlichen Zeitgewinn und können unsere Dienstleistungen weiter ausbauen und direkt in die Kundenbindung investieren – das hilft ungemein, als Mittelständler stehen wir damit gut dar.“ 

Sommerliche Eröffnung

Am Tag der Fachwerk-Eröffnung waren es rund 250 Gäste, die sich die neu gestalteten Räumlichkeiten ansahen, sich über Fachwerk informierten, einkauften und am Rahmenprogramm teilnahmen. Zuvor hatte Matthias Pohl ordentlich für die Veranstaltung getrommelt: Neben Werbung in der örtlichen Presse hat er zudem regelmäßig auf dem Facebook-Profil seines Unternehmens Updates gespielt und seine Follower und Kunden über den Umbau auf dem Laufenden gehalten. Neben einer Carrera-Bahn mit gelabelten Fachwerk-Autos, an der sich die Gäste spannende und temporeiche Rennen liefern konnten, gab es am Veranstaltungstag auch VIP-Besuch: Rennfahrer Dominique Schaak wird seit mehreren Jahren von Werkzeug-Pohl gefördert. Er kam gemeinsam mit dem ehemaligen Profifußballer Marius Sowislo, der in Magdeburg das Sportlernetzwerk Samforcity gegründet hat, das ebenfalls von Matthias Pohl unterstützt wird. Beide Sportler standen den Gästen geduldig rund um ihre Engagements Rede und Antwort. Mittags erfolgte eine Spendenübergabe an die Stiftung Mitteldeutsche Kinderkrebsforschung. Für Nordwest überreichte Vorstandsvorsitzender Andreas Ridder einen Scheck in Höhe von 750 Euro, genauso wie Matthias Pohl – dieser hatte bereits in seiner Einladung um Spenden für die Stiftung geworben. Knapp 2.500 Euro kamen an dem Tag zusammen, die Mitteldeutsche Kinderkrebsforschung versechsfachte den Betrag am Ende, so dass diese Aktion ebenfalls ein voller Erfolg war.

3 Fragen an...
...Thorsten Stiefken, Nordwest-Hauptbereichsleiter Vertrieb, und Jan Wasem, Nordwest-Bereichsleiter Vertriebskonzepte.

Sie haben gemeinsam das neue Systemkonzept Fachwerk entwickelt und vorangetrieben. Warum?
Thorsten Stiefken: Durch starke Wettbewerber und Pure Player geraten insbesondere kleinere und mittlere Fachhändler unter Druck und benötigen mehr Freiräume, um ihre Kundenbindungen durch erfolgreiche Vertriebsarbeit zu stärken. Die Ursprünge von Fachwerk sind rund zehn Jahre alt, damals gab es die erste Idee zu einem solchen Konzept, das aber weit weniger digital war. Durchgesetzt hatte es sich aber nicht, die Zeit war einfach noch nicht reif dafür. Heute ist sie es!

Was sind die markantesten Merkmale von Fachwerk?
Jan Wasem: Mit dem Systemkonzept standardisieren wir Prozesse und übernehmen im Hintergrund Leistungen für die Fachwerk-Händler, damit diese mehr Freiraum für ihr Tagesgeschäft, den Vertrieb und ihre Kunden erhalten. Dabei bieten wir Unterstützung in den Bereichen Marketing/Vertrieb, Sortimente, Ladengestaltung und Dienstleistungen, immer mit dem Ziel die Händler substanziell zu entlasten. Eines der markantesten Merkmale ist sicherlich die moderne Ladengestaltung mit Berücksichtigung digitaler Elemente am POS, bei der wir die individuelle Unternehmensfarbe erhalten.

Wie sind die weiteren Pläne für Fachwerk?
Thorsten Stiefken: Nach einer internen Analyse haben rund 150 Nordwest-Handelspartner das Potential, Fachwerk bei sich umzusetzen. Unser Plan ist es derzeit fünf Händler pro Jahr damit an den Start zu bringen. In diesem Jahr wollen wir auf jeden Fall noch bis Weihnachten einen weiteren Händler zum Fachwerk-Händler entwickeln. Einige Handelspartner haben sich schon bei Pohl live informiert und waren begeistert.
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