Was kann, darf und soll Nanotechnologie?

Internationale Konferenz zu ethischen Aspekten der Nanotechnologie in Saarbrücken

(PresseBox) ( Saarbrücken, )
NanoBioNet e. V. und cc-NanoChem e. V. veranstalten gemeinsam eine internationale Konferenz unter dem Titel "SIZE MATTERS 2009. Ethische Herausforderungen der Nanotechnologie". Die Tagung findet am 17. und 18. Juni 2009 im Festsaal des Saarbrücker Schlosses statt.

International anerkannte Experten wollen an diesen zwei Tagen einen Über-blick über Anwendungsgebiete und Potenziale der Nanotechnologie geben und deren ethischen Fragestellungen diskutieren.

Peter Müller, Ministerpräsident des Saarlandes, ist Schirmherr der Veranstal-tung.

Das Ich und die Gesellschaft in einer Nano-Zukunft

Die Nanotechnologie wird von zahlreichen Experten als eine der faszinie-rendsten und spannendsten Hochtechnologien der Gegenwart gesehen. Spannend auch deshalb, weil sie neben hoch gespannten Erwartungen eine Reihe von Fragen mit einer ethischen Dimension aufwirft: Wie verändert "Nano" unser Zusammenleben, unsere Arbeits- und Konsumwelt? Und wel-ches Maß an Veränderung sind wir bereit zu akzeptieren?

Thematisch gliedert sich die Konferenz in vier Komplexe:

- Natürlichkeit - Wie verändert Nanotechnologie den Menschen?
Können Nano-Maschinen zu Bestandteilen des menschlichen Körpers werden und diesen "verbessern"? Werden wir durch Nano-Medizin län-ger und besser leben? Und wer soll diese Hightech-Medizin bezahlen?

- Realität und Visionen - Nano zwischen Fakten und Fiktionen?
Werden sich selbst organisierende Nanoroboter zu segensreichen Ar-beitszwergen oder zu Konkurrenten?

- Gerechtigkeit - Hightech für alle?
Wer soll eigentlich von den Nano-Segnungen profitieren? Nur die rei-chen Gesellschaften? Oder innerhalb einer Gesellschaft nur die Wohl-habenden? Oder in einer vergreisenden Gesellschaft nur die Alten?

- Regulierung - Wann soll der Staat oder die internationale Gemein-schaft in die Technologieentwicklung eingreifen?
Darf oder soll der Staat den Zugang zu Wissen reglementieren? Was bleibt von der "informationellen Selbstbestimmung" im Nano-Zeitalter? Brauchen und wollen wir den Nano-Soldaten für die Kriege der Zukunft?

Kurz: Was ist möglich, was wahrscheinlich, was wünschenswert und was nicht? Die Diskussion wird aus den Perspektiven von Naturwissenschaften und Medizin, Philosophie und Theologie, Wissenschaftsgeschichte und -soziologie sowie Ökonomie und Rechtswissenschaft geführt.

Weitere Informationen kann man der Konferenzwebsite unter www.sizematters2009.de entnehmen.

NanoBioNet und cc-NanoChem organisieren SIZE MATTERS 2009 in Zu-sammenarbeit mit dem Forum nano, der Universität des Saarlandes, dem Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) und dem Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE).
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