mbuf fordert von Microsoft längeren Lebenszyklus für Workflow-Technologie

Ende von SharePoint Workflows 2010

(PresseBox) ( Filderstadt, )
Abläufe automatisieren – mit diesem Anspruch sind die SharePoint Workflows 2010 angetreten. Da Microsoft diese Technologie nicht mehr unterstützt, stehen nun alle Anwender, die nach SharePoint Online migriert sind, ohne lauffähige Workflows da. Das Microsoft Business User Forum mbuf fordert einen längeren Lebenszyklus. In mbuf sind mehr als 200 Unternehmen organisiert.

Die Verbreitung der Workflows ist enorm, sagt Sandra Schädle, Leiterin der mbuf Arbeitsgruppe Collaboration: „Sämtliche Unternehmen, die mit dem SharePoint Server ab der Version 2010 gearbeitet haben, nutzten die dazugehörigen Workflows.“

2020 ist der SharePoint Server 2010 nach ursprünglicher Lesart von Microsoft aus dem erweiterten Support gelaufen. Microsoft empfiehlt Anwendern, die SharePoint-2010-Workflows durch Power Automate abzulösen. Auf den mit Lebenszyklus-Ende verbundenen Migrationsaufwand hat Microsoft nicht explizit hingewiesen.

Angesichts des für viele Anwender überraschenden Lebensendes der SharePoint Workflows 2010 und des nicht kalkulierbaren Aufwands für deren Umstellung auf Power Automate ist mbuf nicht bereit, das Vorgehen von Microsoft ohne Widerspruch hinzunehmen.

Microsoft hat zwar das Serviceende für SharePoint Server 2010 vom 13. Oktober 2020 auf den 13. April 2021 verlängert, aber das reicht der Anwendervereinigung nicht aus: Am einfachsten wäre es, wenn Microsoft den Lifecycle für die SharePoint 2010 Workflows dem Lebenszyklus der On-Premise-Versionen anpasst und ihn bis 2026 verlängert.
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