"Wir sind Pfleger - keine Maschinenbediener"

Claudia Ganz
(PresseBox) ( Offenburg, )
Wie muss der ideale Steckbeckenspüler der Zukunft aussehen? Diese Frage stellte Meiko ausgewählten Hygiene- und Technikexperten vor fünf Jahren. Eine davon: Claudia Ganz. Ihre wichtigsten Punkte: ein hygienisch sicheres Reinigungsergebnis sowie eine intuitive, möglichst kontaktlose Bedienung, die Pflegekräften die Arbeit erleichtert und Zeit einspart. Nun hat sie „ihr“ Gerät erhalten – in Form der neu konstruierten Meiko-TopLine-Reihe. Wie sich das Arbeiten damit verändert hat und ob alles zu ihrer Zufriedenheit umgesetzt wurde?

„Pflegegeschirr einstellen – zack – weglaufen.“ So hört es sich an, wenn Claudia Ganz vom Aufbereitungsprozess der Pflegegeschirre in den neuen Meiko-TopLine-Geräten spricht. Hinter dem „Zack“ verbirgt sich eine echte Neuheit im Markt: die Beladungserkennung von Meiko. Das innovative Assistenzsystem erkennt anhand der Positionierung der Urinflasche oder Bettpfanne innerhalb des Gerätes, um was es sich handelt, stellt das passende Programm ein und startet es nach einigen Sekunden. Alles automatisch.

Kontaktloses Bedienen

Die BDH-Klinik in Elzach, wo Claudia Ganz seit über 25 Jahren arbeitet, gehört zu einer der ersten Einrichtungen, die die neuen Meiko-TopLine-Geräte im Einsatz haben. Was die Hygienefachkraft von einer Anschaffung überzeugte? „Dass man bei der Bedienung nicht mehr viel nachdenken muss – und trotzdem weniger Fehler passieren. Und dass man berührungslos arbeiten kann.“ Möglich macht das eine Ausstattung mit Beladungserkennung und Automatiktür, die sich per Fußtaster oder Handsensor öffnen und schließen lässt.

So sparen ihre Mitarbeiter im Vergleich zu früher viele wertvolle Minuten täglich. Kein Wunder, wenn man sich vor Augen führt, wie viele Handgriffe mit dem neuen Meiko TopLine entfallen.

Damals sahen die Arbeitsschritte im Pflegearbeitsraum nämlich noch so aus: Gerätetür mit der sauberen Hand öffnen. In der anderen gekonnt das gefüllte Steckbecken balancieren, bevor es samt Inhalt in das Gerät eingesetzt wird. Die Gerätetür schließen. Falls etwas klemmt, mit Druck etwas nachhelfen, denn der nächste Patient wartet bereits. Kurz konzentrieren: Was möchte ich noch einmal reinigen? Urinflasche? Steckbecken? Das richtige Programm suchen, auswählen, starten. Und nach einer gründlichen Händedesinfektion dorthin eilen, wo man benötigt wird.

Heute reicht ein simples „Zack“ und ein kurzer Kontrollblick – und die Arbeit im Pflegearbeitsraum ist für den Menschen getan, den Rest übernimmt Meiko TopLine. „Die Dinge so einfach wie möglich zu halten und dadurch mehr Zeit für die eigentliche Arbeit zu erhalten, das finde ich einen wichtigen Ansatz bei Technik in unserem Bereich“, so Claudia Ganz. Und das war auch eine der Ideen hinter der Neuentwicklung. „Sodass Pfleger auch pflegen können – und nicht nur damit beschäftigt sind, Maschinen zu bedienen!“

Optimale Mensch-Maschinen-Kommunikation

Eine weitere Innovation zahlt ebenfalls auf das Konto Bedienerkomfort und Anwendersicherheit ein: das neue Bedienkonzept. Was macht das Gerät gerade? Ist das Programm schon beendet? Läuft alles reibungslos? Diese Informationen kommunizieren die neuen Meiko-TopLine-Geräte gut sichtbar durch Statusanzeigen, dynamischen Fortschrittsbalken, selbsterklärende Symbole und farbige Leuchtelemente. Blau bedeutet „ist betriebsbereit“, Grün „spült“, Rot „wichtige Meldung“.

„So sehe ich schon beim Vorbeigehen auf dem Flur, ob die Maschine noch grün blinkt und ich noch Zeit für einen Patienten habe oder ob bereits ausgeräumt werden kann“, erklärt Nadine Heizmann, Pflegefachkraft an der BDH-Klinik in Elzach. Ein weiterer Vorteil: Das neue Meiko-TopLine-Gerät arbeitet schneller als das Vorgängermodell – und leiser. „Im Nachbarzimmer hört man überhaupt nichts.“

Das waren die Argumente, die Claudia Ganz aus der Pflegesicht für das neue Modell fand.

Doch sie ist auch Hygienikerin durch und durch – und so wurden Reinigungsleistung und -ergebnis ebenfalls einer genauen Prüfung unterzogen und mussten überzeugen. Und zwar im großen Stil.

„Bei uns ist es nicht wie in einem Akutkrankenhaus, in dem die Patienten nach drei, vier Tagen wieder gehen“, erklärt sie. Die BDH-Klinik in Elzach ist spezialisiert auf neurologische Rehabilitation und neurologische Frührehabilitation. Das bedeutet: viele pflegebedürftige Patienten. Und noch mehr Waschschüsseln,  Urinflaschen, Bettpfannen und Nierenschalen, die nach dem Gebrauch wieder gereinigt und desinfiziert werden müssen. „Wir haben hier Maschinen, die locker 15.000 Chargen im Jahr laufen. Mindestens.“

Hygienisch sichere Reinigungsergebnisse

Das Ganze ist nur zu stemmen mit einer Geschäftsführung, die voll und ganz hinter der Hygiene steht! „Dieses Glück haben wir hier in der BDH-Klinik“, sagt Claudia Ganz.

Eine neu konstruierte Waschkammer mit Wascharm an der Decke und optimierte Düsen, die einen höheren Waschdruck aufbauen und durch ihre Anordnung und neue Form den Wasserstrahl ideal auf das Pflegegeschirr ausrichten, sorgen nun beim neuen Meiko TopLine für eine hygienische Innen- und Außenreinigung. Und diese hat Claudia Ganz stets genau im Blick: „Ich mache regelmäßig einen Abklatschtest am Produkt, direkt nach der Reinigung.“ Die bisherigen Ergebnisse: nichts zu beanstanden.

Ein einstellbarer A0-Wert bis 12.000

Ein weiterer Punkt, der für die Anschaffung der neuen Meiko-TopLine-Reihe sprach: die Aufforderung des Regierungspräsidiums, den A0-Wert auf 600 zu erhöhen. „Das war mit einigen Altgeräten nicht möglich, aber bei den neuen kein Problem. Selbst wenn das Regierungspräsidium nun vorschreiben würde, bei Noroviren den A0-Wert auf 3.000 zu erhöhen – mit den neuen Geräten wären wir dafür gerüstet.“

Und nicht nur dafür: Die neue Meiko-TopLine-Reihe kann einen A0-Wert bis 12.000 erreichen. „Wer kann schon sagen, welche Anforderungen in 10 Jahren an die Hygiene gestellt werden? Was für Keime auftreten? Das neue Meiko TopLine ist zukunftsorientiert konstruiert. Damit möchten wir Anwendern und Betreibern langfristig Sicherheit geben“, so Marijan Simundic, Leiter Segmentmanagement Medizintechnik & Persönliche Schutzausrüstung bei Meiko.

Dass sich Claudia Ganz so für die Anschaffung der neuen Meiko-TopLine-Geräte eingesetzt hat, kommt nicht von ungefähr: Der Neukonstruktion gingen jahrelange, umfassende Befragungen voraus. Probleme in der Handhabung wurden erörtert, innovative Ideen von Meiko auf den Prüfstand der Praxis gestellt. Unter den ausgewählten Teilnehmern: Claudia Ganz. „Die ideale Umfragepartnerin, denn eine Hygienefachkraft bringt auch die Pflegesicht mit ein. Hier vereinen sich zwei Erfahrungen in einer Person“, so Marijan Simundic.

Fünf Jahre ist die Befragung mittlerweile nun her. Jetzt hat Claudia Ganz „ihre“ Maschine erhalten! Hält sie, was sie verspricht? Wurde alles zu ihrer Zufriedenheit umgesetzt? „Auf jeden Fall. Aber es gibt bei jedem Produkt Verbesserungsvorschläge – auch bei diesem wird irgendwann etwas kommen.“ Doch noch ist es nicht so weit. Und wenn, lässt es Claudia Ganz ihre Ansprechpartner bei Meiko sicher wissen. Ehrlich, aber immer fair.
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