Prozessoptimierung in automatisierten Linien
Speziell für den Einsatz in automatisierten Fertigungsprozessen entwickelt, ermöglicht die ASN Einpressmutter eine sichere und reproduzierbare Verarbeitung. Dank sehr niedriger Einpresskräfte können leichtere C-Rahmen der Pressmaschinen eingesetzt und größere Ausladungen realisiert werden. Dies führt zu kürzeren Taktzeiten und einer insgesamt höheren Produktivität. Gleichzeitig reduziert die geringe Materialverdrängung das Risiko von Bauteilverzug – ein entscheidender Vorteil bei Bauteilen mit vielen Einpresspositionen.
Die Kombination aus hoher Drehmomentaufnahme durch Rändelverrippung und hoher Auspresskraft durch einen optimierten Bund mit Hinterschnitt gewährleistet eine dauerhaft belastbare Verbindung. Die flache Blechunterseite sorgt zudem für ideale Verschraubungsbedingungen und maximale Vorspannkräfte.
Wirtschaftliche Vorteile und geringere Variantenvielfalt
Ein weiterer Vorteil liegt in der universellen Einsetzbarkeit: Die ASN Einpressmutter kann ohne geometrische Anpassungen für unterschiedliche Anwendungen verwendet werden. Das reduziert Variantenvielfalt, minimiert Lagerkosten und verhindert Verwechslungen im Montageprozess. Bestehende Automatisierungslösungen und Werkzeuge können weiterhin genutzt werden, wodurch zusätzliche Investitionen entfallen.
Mechanischer Toleranzausgleich für hohe Prozesssicherheit
Auch in Bezug auf Prozesssicherheit überzeugt das Design der Einpressmutter: Toleranzen von bis zu ±0,5 mm lassen sich mechanisch ausgleichen, wodurch fehlerhafte Verpressungen vermieden werden. Dies reduziert Nacharbeit und Qualitätskosten. Gleichzeitig sinkt der Aufwand für das Nachjustieren von Robotern, was die Anlagenverfügbarkeit erhöht und die Gesamtanlageneffektivität verbessert.
Mit ihrem kompakten Außendurchmesser eignet sich die ASN Einpressmutter zudem ideal für Anwendungen in beengten Bauräumen und wird bereits erfolgreich von OEMs und Tier-1-Zulieferern eingesetzt.