Das IoT-Kit enthält das Raspberry Pi Base Kit, das Mobil-Modul Calyx von Teltonika und die Conexa IoT-SIM von Wireless Logic mit variablem IoT-Datentarif und 1 GB zum Testen.
„Der Raspberry Pi hat sich stetig von einer Entwickler- und Lernplattform zu einem festen Bestandteil vieler IoT-Projekte entwickelt“, erläutert Alexander Feix, Head of Platform Strategies bei Astradis Elektronik. „Datenlogger, kleine Steuerungen, Protokollwandler, KI-Inference am Edge – die Palette der Anwendungen ist breit. Das industrielle Mobilfunkmodem Calyx von Teltonika und die mit Wireless Logic mögliche nahtlose Integration des Pi in professionelle Mobilfunk-Kernnetze markieren einen Übergang. Der Pi wird bewusst in industrielle Betriebsmodelle integriert. Diesen Bedarf decken wir mit dem Raspberry Pi IoT-Kit.“
Das Raspberry Pi IoT-Kit beinhaltet eine Conexa IoT-SIM-Karte mit 1 GB, mit dem die Datenanbindung 3 Monate gratis getestet werden kann. Der Conexa Adjustable-Datentarif von Wireless Logic bietet für industrielle IoT-Projekte maximale Flexibilität. Dabei wird innerhalb von 9 Tarifstufen zunächst der tatsächliche Verbrauch im ersten Vertragsmonat ermittelt. Wird in einem Folgemonat mehr oder weniger Datenvolumen verbraucht, greift die Tarifautomatik und ordnet den Monat selbstständig in die zugehörigen Tarifstufe ein.
„Der Adjustable-Tarif von Conexa ist speziell für IoT-Anwendungen konzipiert und passt sich automatisch an das tatsächlich verbrauchtes Datenvolumen an“, erklärt Timo Ross, Managing Director von Wireless Logic mdex GmbH. „Diese Flexibilität spart nicht nur im Saisongeschäft Kosten, sondern ist die ideale Basis für skalierende Geschäftsmodelle.“
„Die parallele Bewegung von Hardwareherstellern wie Teltonika und IoT-Mobilfunkanbietern wie Wireless Logic zeigt, dass sich um den Raspberry Pi ein industrielles Anwendungsspektrum entwickelt, das über das ursprüngliche Konzept weit hinausgeht“, erläutert Wolfgang Weidemann, Raspberry-Pi-Spezialist bei Wireless Logic. „Während der Pi weiterhin eine vielseitige Plattform für Edge-Intelligenz und Datenaufnahme bleibt, werden die entscheidenden Netzwerkbestandteile dorthin verlagert, wo sie hingehören: in kontrollierte Mobilfunk-Kernnetze, nicht auf jedes einzelne Endgerät. Damit wird der
Raspberry Pi nicht automatisch zu einem klassischen Industriecomputer – aber zu einem deutlich besser integrierbaren Baustein moderner IoT-Infrastrukturen.“
Auch im Bereich Cybersecurity kann der Einplatinen-Computer konkrete Aufgaben übernehmen - beispielsweise als Anomaliesensor, als Ransomware-Detektionsknoten oder als Segmentierungs-Enforcer, der mit einer Mikro-Firewall kritische Produktionszonen voneinander trennt. Entscheidend für die Sicherheit ist letztendlich die Architektur der Vernetzung, denn es bedarf professioneller und gut durchdachter Netzwerkkonzepte.
Der Raspberry Pi ist ursprünglich zwar als Hobby-Rechner gestartet, bietet heutzutage aber weitaus mehr. Mit zertifizierten und rigoros auf Compliance getesteten Industrie-Lösungen, speziell entwickelten Rechenmodulen sowie garantierter Langzeitverfügbarkeit wurde ein Ökosystem geschaffen, das den hohen Anforderungen des IIoT durchaus gerecht werden kann. Das Sicherheitsrisiko lässt sich minimieren – wenn Unternehmen auf die richtigen, industriell erprobten Raspberry-Pi-Komponenten setzen.
Das Raspberry Pi IoT-Kit erscheint im März 2026 und ist direkt bei Astradis als offiziellem Raspberry Pi Distributor und Industrial Partner bestellbar: https://www.asdstore.de/
Besuchen Sie Astradis Elektronik und Raspberry Pi auf der embedded world in Nürnberg vom 10. – 12. März 2026: Halle 5, Stand 5-343.