Gebäudeautomation im Internet of Things: MBS Gateways werden zu Edge Devices

Kompatibilität mit allen Cloud-Services schafft Vorteile für Liegenschaftsbetreiber

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(PresseBox) ( Krefeld, )
Die Gateways von MBS, die zahlreiche klassische Busprotokolle unterstützen, wurden nun zusätzlich mit einem Treiber für MQTT (Message Queue Telemetry Transport) ausgestattet der weit mehr als nur die reine Datenkommunikation bietet. Diese Eigenentwicklung eröffnet die Möglichkeit, die Geräte in der Cloud-Kommunikation einzusetzen. „Damit werden unsere Gateways zu echten Edge Devices, denn sie verschaffen der Gebäudeautomation Zugang zum Netz eines Service-Providers und können Datenpakete zwischen den verschiedenen Netzstrukturen austauschen“, betont Nils-Gunnar Fritz, Geschäftsführer der MBS GmbH.

Mit der erweiterten Ausstattung forciert das Unternehmen den Weg der kommerziellen Gebäudeautomation Richtung Internet of Things (IoT). Hier hat sich MQTT als wichtigstes Netzwerkprotokoll für die Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) etabliert, um die Cloud-Services der unterschiedlichen Betreiber zu nutzen.

Von der Kommunikationsschnittstelle zum Edge Device

Der neue Busprotokolltreiber von MBS unterstützt alle Anforderungen an MQTT und weist neben den klassischen Funktionen weitreichende Features auf. So wurde die Idee umgesetzt, dass man die Gateways selbst, aber auch alle anderen vorhandenen Treiber über dieses Netzwerkprotokoll konfigurieren kann. Nun ist es möglich, die Treiber über eine Cloud nicht nur zu parametrisieren, sondern auch Einstellungen vorzunehmen und Datenpunkte zu setzen. Nach dem Einbau in die Anlage meldet sich das Gateway selbst per MQTT in der Cloud an. Danach lässt sich automatisch oder manuell ein BACnet-Scan starten, um die vorhandenen Geräte anzusprechen und abzufragen, welche Datenpunkte mit welchen Eigenschaften in der Anlage vorhanden sind.

Zum Abschluss wird das Scan-Ergebnis vom Gateway in die Cloud übertragen. Übrigens muss die Kommunikation während dieses Vorgangs nicht manuell neu gestartet werden. War früher nach einer Neuparametrierung ein Reset/Neustart des Busprotokolltreibers erforderlich, so erledigt dies das Gateway nun automatisch. Das erleichtert gerade bei verteilten Liegenschaften die Arbeit erheblich, weil vor Ort die Anwesenheit eines Technikers nicht mehr erforderlich ist. Selbst der Login über SSH (Secure Shell) entfällt, da die Anmeldung automatisch über die Cloud abgewickelt wird.

Vorteile der Cloud für die Gebäudeautomation nutzbar machen

Ein weiteres Feature des neuen MQTT-Busprotokolltreibers ist die Möglichkeit, die Dateninhalte frei zu definieren. Gab es für den Versand früher sehr starre Vorgaben, so ist das Datenformat nun frei wählbar. Das hat den Vorteil, dass die Gateways unabhängig vom jeweiligen Cloud-Betreiber eingesetzt werden können, weil sie mit allen Providern kompatibel sind.

Damit sind wesentliche Voraussetzungen gegeben, um auch in der Gebäudeautomation digitale Transformationsprozesse voranzutreiben. Denn mit automatisierten Prozessen lässt sich das Liegenschaftsmanagement einfacher, sicherer und energieeffizienter gestalten. „Unsere Gateways bieten Liegenschaftsbetreibern die Möglichkeit, etwa mit Predictive Maintainance oder konzernweitem Energiemanagement die Vorteile der Cloud für die Gebäudeautomation auszuschöpfen“, sagt Fritz.

 
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