Pilotprojekt VR-Prozess-Simulation erfolgreich abgeschlossen

Prototyp überzeugte und könnte Grundlage für weitere kundennahe Projekte werden

Zielsetzung einer "Lino"-Masterarbeit war es, bereits etablierte Funktionen wie Multi-User, räumlich getrennte Remote-Zusammenarbeit, aber auch Desktop-Unterstützung zu kombinieren und zu erweitern, um eine alltagstaugliche VR-Anwendung für die Industrie zu entwickeln. Die Pilotanwendung ermöglicht es, zusammenhängende, gegenseitig bedingte Interaktionen auszuführen und diese zu kontrollieren. Eine Lücke in der Einweisung, Demonstration oder auch Wartung von Maschinenanlagen ist nun geschlossen.
(PresseBox) ( Mainz, )
Die Entwicklung, Vermarktung und Wartung von Engineering-Produkten erfordert ein nahtloses Zusammenspiel von diversen Technologien, Engineering- und Geschäftsprozessen, von Lieferanten, Vertrieben, Mitarbeitern und Kunden. Hoher Wettbewerb zwingt Anbieter ständig nach effizienteren Lösungen zu suchen, um Marktanforderungen zu erfüllen. Es ist abzusehen, dass VR-Applikationen ein wichtiger Bestandteil von Industrie 4.0 werden. Von teuren VR-Caves hin zu portablen Headsets, die auch den Konsumentenmarkt erobert haben. Doch trotz ständig anwachsender Funktionalität, mangelt es für industrielle Anwendungsfälle noch an alltagstauglichen Konzepten.

Dieser Herausforderung hat sich Robert Kirschner von der Lino GmbH in Dresden im Zuge seiner Masterarbeit angenommen. Zielsetzung war es, bereits etablierte Funktionen wie Multi-User, räumlich getrennte Remote-Zusammenarbeit, aber auch Desktopunterstützung zu kombinieren und zu erweitern, um eine alltagstaugliche Anwendung für die Industrie zu entwickeln.

Daraus ist ein Pilotprojekt entstanden, das es dem Anwender ermöglicht, zusammenhängende, gegenseitig bedingte Interaktionen auszuführen und diese zu kontrollieren. Es konnte eine entscheidende Lücke in der Einweisung, Demonstration bzw. Fernwartung von Maschinenanlagen geschlossen werden. Handgriffe und deren Abfolge können ohne Stillstandzeiten und hohe Kosten trainiert werden. Ein Nutzer kann gezielt Trainingsszenarien mit Maschinenfehlern starten und einen weiteren Nutzer in der VR bei deren Behebung beobachten und anleiten. Basis dessen sind reine CAD-Daten, die ohne aufwendige Bearbeitung genutzt werden können.

Der erste Prototyp konnte bereits die hohen Anforderungen erfüllen und könnte Grundlage für weitere kundennahe VR-Projekte sein. „Leading Innovation“ kommt nicht von ungefähr. Das Lino Team steht in partnerschaftlichem Kontakt mit namhaften Hochschulen, unterstützt Studierende mit spannenden Themen für Bachelor-/Masterarbeiten und sorgt für die nachhaltige Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter:innen.
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