Link11 erhält Patent für DDoS-Schutz-Filter

Der führende europäische IT-Sicherheitsanbieter hat das bedeutende Patent für seine DDoS-Schutz-Technologie erhalten. Ein Netzwerk (von extern betriebenen) DDoS-Filtern verbessert die Abwehr von Überlastungsattacken.

Ein patentiertes Netzwerk von (extern betriebenen) DDoS-Filtern verbessert die Abwehr von Überlastungsattacken (© Link11) (PresseBox) ( Frankfurt, )
Das Deutsche Patent- und Markenamt hat Link11 das Patent für seine zukunftsweisende Technologie zur Abwehr von DDoS-Attacken erteilt. Für die Erfindung von Link11 führt die Patentschrift Nr. 10 2015 016 832 die Bezeichnung „Abwehr eines Angriffs über ein Netzwerk auf ein Computersystem“. Gemeint sind damit Distributed Denial of Service (DDoS)-Attacken, die zu den häufigsten Cyber-Attacken auf Unternehmen und staatliche Strukturen zählen.

DDoS-Attacken sind eine Gefahr für Unternehmen

Die Angriffe zielen auf die Überlastung von Webserver, Online-Services oder ganzen Netzwerken. Bei ihnen nutzt ein Angreifer eine Vielzahl von gekaperten Rechnern, Servern oder gekaperten Endgeräten des Internet of Things. Ferngesteuert über einen Command & Control-Rechner greifen diese Instanzen zeitgleich im Verbund, als sogenanntes Botnetz, ein Ziel an. Die Absicht hinter den Attacken ist zumeist, den Access-Links, die Ressourcen der Firewall, der Web- und der Datenbankserver zu überlasten. In der Folge verlangsamen sich Webseiten, Web-Applikationen sowie Geschäftsprozesse oder gehen ganz offline.

DDoS-Filter schützen vor Überlastung der Unternehmens-IT

Kern der nun patentierten Technologie von Link11 ist ein externer DDoS-Filter, der in der Cloud laufen kann. Er erkennt, filtert und blockiert die Angriffe, bevor sie überhaupt die IT-Systeme des angegriffenen Unternehmens erreichen. Der über die Link11 Filter umgeleitete, gemischte Datenverkehr aus legitimen und illegitimen IPs während eines akuten DDoS-Angriffes wird durch die Filtertechnologie kategorisiert und sortiert. Statistische Verhaltensmerkmale helfen, die Traffic-Quellen in Sekundenbruchteilen in „erwünschte“, „unerwünschte“ und IP-Adressen mit „Sonderbefugnissen“ aufzuteilen. Für legitime Besucher bleibt die Internetseite so auch während der DDoS-Attacke erreichbar.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Schutzlösungen werden bei Link11 außerdem alle abwehrten Attacken in einer Sequenz-Datenbank gespeichert. Die Filter-Algorithmen des DDoS-Schutzes analysieren jede Angriffssequenz und vergleichen diese mit den vorhandenen Daten. Davon profitieren alle geschützten Unternehmen, da ähnliche Vorfälle vorausgesehen werden und eine noch schnellere Reaktion erfolgt.

Die Besonderheit des Patents erläutern die Erfinder Karsten Desler und Jens-Philipp Jung, beide sind Geschäftsführer von Link11: „Das rechtzeitige Erkennen der sehr komplexen und gefährlichen Attacken ist entscheidend für die effektive Abwehr, bevor sie Schaden in den Unternehmen anrichten können. Die Umleitung des Datenverkehrs über einen externen DDoS-Filter ist essentiell, um die vielen verschiedenen Angriffstechniken und -strategien in Echtzeit und auch innerhalb riesiger Datenströme zu finden, zu bewerten und die daraus resultierenden Ergebnisse in effektive Reaktionen umzusetzen. Die Anwendung unseres patentierten Verfahrens garantiert den DDoS-sicheren Betrieb von IT-Systemen. Es gibt keine andere Lösung im Markt, die auf diese Art und Weise zuverlässigen Schutz leisten kann.“

Die Erteilung des Patents zeigt, wie innovativ und einzigartig der DDoS-Schutz von Link11 ist. Link11 ist stolz darauf, Innovationsführer in der Cloud-Security zu sein und Unternehmen einen zuverlässigen Schutz vor Cyber-Attacken zu gewährleisten.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.