LieberLieber Software: eAward 2020 für THREATGET

LieberLieber und AIT erhielten am 29.Jänner 2020 in Wien für THREATGET den eAward 2020 im Bereich "Industrie 4.0" (PresseBox) ( Wien, )
Im Juni 2019 wurde THREATGET vorgestellt, die gemeinsam von LieberLieber und AIT Austrian Institut of Technology entwickelte Lösung für die Überprüfung der Cybersicherheit von Fahrzeugen. Am 29. Jänner erhielt das Produkt nun den eAward 2020 in der Kategorie "Industrie 4.0“.

Der eAward ist einer der wichtigsten österreichischen IT-Preise und wurde gestern Abend zum 15. Mal im Wiener T-Center verliehen. Er zeichnet besonders wirtschaftliche, kundenfreundliche und innovative IT-Projekte österreichischer Unternehmen aus. In der Kategorie „Industrie 4.0“ erhielten LieberLieber Software und das AIT Austrian Institute of Technology den Preis für das neue Cyber-Security-Management-System THREATGET. Es unterstützt Entwickler dabei, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und die damit einhergehenden Risiken rasch abschätzen zu können.

Peter Lieber, Inhaber von LieberLieber: „Wir freuen uns sehr, so kurz nach der Markteinführung von THREATGET den eAward 2020 im Bereich „Industrie 4.0“ zugesprochen zu bekommen. Aktuelle Entwicklungen wie der im Jänner erfolgte und lang andauernde Cyberangriff auf das österreichische Außenministerium zeigen die Wichtigkeit von Lösungen wie THREATGET auf, die bei der frühzeitigen Erkennung solcher Attacken helfen. Wir sind stolz darauf, auch als KMU einen wichtigen Beitrag im stark wachsenden Cyber-Security-Markt leisten zu können!“ Die beiden Partner bringen dabei Kompetenzen ein, die sich ideal ergänzen: AIT entwickelt modernste AI Technologien für den Einsatz in einem kritischen Marktsegment und hat über Jahre die THREATGET -Technologie perfektioniert, während LieberLieber über profundes Wissen rund um die modellbasierte Systementwicklung mit der Modellierungs-Plattform Enterprise Architect verfügt.

THREATGET ermöglicht ECE Konformität

Mit der Einführung der neuen Europäischen Sicherheitsrichtlinie nach ECE Level wird Fahrzeugherstellern für die Zulassung ihrer Produkte vorgeschrieben, die Cybersicherheit ihrer Fahrzeugsysteme nachweislich zu überprüfen. Mit THREATGET wird „Security by Design“ Realität. Entwicklerinnen erhalten damit ein Tool zur Hand, um Bedrohungen bereits während der Designphase neuer Systeme frühzeitig zu erkennen und die damit einhergehenden Risiken rasch abschätzen zu können. Die neue Lösung bietet somit eine effektive Unterstützung, um Sicherheitsvorkehrungen gegenüber potenziellen Cyber-Angriffen (threats) in das System-Design einzubauen. THREATGET überprüft automatisch Cyber-Sicherheitsbedrohungen sowie Schwachstellen des Systemmodells und schlägt entsprechende Lösungsansätze vor.

Im Kontext einer stark wachsenden Security Engineering Branche adressiert THREATGET die Zielgruppe der Fahrzeughersteller sowie aller Unternehmen, die Fahrzeugarchitekturen und -systeme analysieren, um Zertifikate vergeben zu können (z.B. der TÜV) sowie Personen im KFZ-Ausbildungsumfeld.

Wachsender Markt bietet gute Geschäftschancen

Der Markt für Lösungen im Bereich Cybersicherheit ist weltweit stark im Wachsen, da einerseits nun endlich gesetzliche Regelungen verbindlich werden und andererseits die Anziehungskraft für kriminelle Angriffe wächst. Europa positioniert sich dabei im Gegensatz zu anderen Ländern sehr klar als sicherheitsbewusster Markt. „Die Rahmenbedingungen in der EU für unsere Lösung sind sehr gut. Die Auszeichnung mit dem eAward 2020 wird uns nun sicher dabei helfen, den Markt noch besser über unser Angebot zu informieren und den erarbeiteten Wissensvorsprung zu nutzen“, erklärt Lieber abschließend.

Weitere Informationen: https://www.threatget.com/

Über AIT

Das AIT Austrian Institute of Technology ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Mit seinen acht Centern versteht sich das AIT als hochspezialisierter Forschungs- und Entwicklungspartner für die Industrie. Im Center for Digital Safety & Security werden modernste Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und Systeme entwickelt, um kritische Infrastrukturen im Kontext der umfassenden und globalen Vernetzung und Digitalisierung sicher und zuverlässig zu gestalten. Im Forschungsbereich Dependable Systems Engineering (DSE) untersuchen Expert*innen seit vielen Jahren die Wechselwirkungen zwischen Safety, Security und Zuverlässigkeit und entwickeln neue Methoden und Tools, um die ganzheitliche Sicherheit von Systemen zu gewährleisten. Die Expert*innen arbeiten federführend an den Industriestandards von morgen mit, z.B. ISO TC 22 (Automobilsektor), ISO TC 299 (Robotik), IEC TC 56 (Dependability), IEC TC 62 (Medizin), IEC TC 65 (Leittechnik für industrielle Prozesse) und AIOTI WG03 (M2M). Diese langjährige Erfahrung und Expertise wird Kunden auch in Form von Schulungen und Beratung zur Verfügung gestellt. www.ait.ac.at/dss
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