Qualitätspreis Gleisbau erneut an LEONHARD WEISS

Kollisionswarnsystem bei Eisenbahnfahrzeugen – mehr Sicherheit durch Umfeldsensierung

Schotterplaniermaschine mit eingebautem Kollisionswarnsystem im Einsatz 
Bild: LEONHARD WEISS
(PresseBox) ( Göppingen, )
Bereits zum vierten Mal konnte LEONHARD WEISS die Jury der Überwachungsgemeinschaft Gleisbau e.V. (ÜGG) mit einer innovativen und wirtschaftlichen Idee im Segment Gleisbau überzeugen, die massiv zur Verbesserung von Prozessen und zur Arbeitssicherheit im Gleisbau beiträgt.  Die Preisverleihung erfolgte am 17. September 2021 im Arvena Kongress Hotel in Bayreuth im Rahmen der Hauptversammlung.

Mit dem Qualitätspreis werden jährlich Projekte ausgezeichnet, die sich in ihrer Qualität und Bedeutung von vergleichbaren Leistungen abheben und z.B. die Arbeitsprozesse im Gleisbau nachhaltig verbessern. Bereits in den Jahren 2014 bis 2016 ging der Qualitätspreis an Innovationen made by LEOHARD WEISS. Auch in diesem Jahr ging der Preis wieder an Helmut Häberlein, Leiter „Qualität, Umwelt, Sicherheit und Compliance“ im Ressort Technik bei LEONHARD WEISS. Das Kollisionswarnsystem bei Eisenbahnfahrzeugen setzt neue Maßstäbe bei der Arbeitssicherheit und steigert die Effizienz im Gleisbaubetrieb.

Höherer Arbeitsschutz
Beim Bedienen eines Eisenbahnfahrzeugs durch den Triebfahrzeugführer besteht stets das Risiko, dass auf dem Gleis befindliche Personen und Sachgüter im Fahrweg nicht rechtzeitig erkannt werden. Insbesondere die spezifische Bauform der Eisenbahnfahrzeuge und der konstruktionsbedingten Gleisbaumaschinenkabine verursachen Einschränkungen des Sichtfeldes. Weiterhin ist eine stetige Beobachtung des Fahrweges nicht immer gewährleistet, da sich der Triebfahrzeugführer u.a. auf seine Arbeitswerkzeuge konzentriert und sich kontinuierlich mit seinem Eisenbahnfahrzeug bewegt. Hier gilt, die Sicherheit und Gesundheit der Personen im Gleis zu gewährleisten und Sachgüter vor Schäden zu schützen.

Das entwickelte Kollisionswarnsystem mit Umfeldsensierung stellt sicher, dass der Triebfahrzeugführer rechtzeitig optisch und akustisch gewarnt wird. Reagiert dieser nicht auf die Warnsignale, kann eine automatische Bremsung eingeleitet werden. Unfälle und teure Unfallinstandsetzungen sowie Fahrzeugausfälle sollen somit der Vergangenheit angehören. All diese Faktoren bedeuten nebenbei eine enorme Entlastung und Sicherheit für den Triebfahrzeugführer.

Flexibel und leistungsfähig
Die Komponenten des Kollisionswarnsystems können an jedes Eisenbahnfahrzeug angebaut und unterschiedlich kombiniert werden, womit auch eine flexible Nutzbarkeit für Dritte gegeben ist. Durch die Sensorfusion von Radar- und Ultraschallsensoren sowie einer intelligenten Kamera können auch verschattete Bereiche sicher erfasst werden. Weiterhin erleichtert die robuste und dennoch hochsensible Systemsensorik das Arbeiten bei schlechten Witterungsverhältnissen und weist auch bei Staub, Dunkelheit, Regen oder Schnee eine hohe Performance bei Gleisbauarbeiten auf.

Ausblick
Mit dem Kollisionswarnsystem hat LEONHARD WEISS gemeinsam mit den Unternehmen Bosch Engineering Technology und Deutsche Plasser Bahnbaumaschinen eine Innovation entwickelt, die dabei hilft, zukünftig Arbeitsprozesse im Gleisbau zu optimieren und bisherige, große Sicherheitslücken beim laufenden Baustellenbetrieb zu schließen. Der Prototyp für das Kollisionswarnsystem befindet sich derzeit noch in der Testphase und soll zur „Internationalen Ausstellung Fahrwegtechnik“ (iaf) im Mai 2022 ausgestellt werden und in den Verkauf gehen. 
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