Werkstattblick in die Lauda Digitalisierungsstrategie

LAUDA setzt Impulse beim Popup Labor Baden-Württemberg

Die Wirtschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, tauchte für einen Moment in die virtuelle Welt des LAUDA Showrooms. (Quelle: Ludmilla Parsyak Photography / Fraunhofer IAO) (PresseBox) ( Bad Mergentheim, )
Mit einem »Werkstattblick in die Digitalisierung bei LAUDA« hat der Geschäftsführende Gesellschafter von LAUDA, Dr. Gunther Wobser, am 10. Februar mit einer Keynote die Vortragsreihe beim Aktionstag »Digitalisierung und Nachhaltigkeit für BW und weltweit« eröffnet. Der Aktionstag ist Teil des 6. »Popup Labor BW«, einem Digitalisierungsprojekt des Landes Baden-Württemberg. Ziel des Popup Labor BW ist es, kleinen und mittleren Unternehmen des Landes innovative Technologien oder Geschäftsmodelle näher zu bringen und anhand von Workshops oder Best-Practice-Beispielen konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben.

Bausteine der digitalen Strategie des Weltmarktführers

In seinem Vortrag verwies Dr. Wobser vor Vertretern aus Politik und Wirtschaft auf die hohe Bedeutung der Digitalisierung in der Branche. Die exponentiell ansteigende technische Entwicklung, z. B. das Mooresche Gesetz der Computerleistung, stehe im Kontrast zur linearen menschlichen Anpassungsfähigkeit. Neue Unternehmen mit disruptiven Kräften drängen dadurch verstärkt in den Markt. LAUDA begegne dieser Herausforderung unter anderem durch die strategische Zusammenarbeit mit Startups wie ENER-IQ, Coolar und watttron, so Dr. Wobser. Das eigene LAUDA Innovationslabor im Silicon Valley und die an der Unternehmensstrategie ausgerichtete Digitale Agenda seien weitere Bausteine der digitalen Strategie von LAUDA.

Appell an die Politik

Mit eindringlichen Worten wandte Dr. Wobser sich am Schluss seines Impulsvortrags an die Politik: Der Main-Tauber-Kreis sei bei der Innovationsfähigkeit mit Platz 39 von 44 in der Schlussgruppe der Landkreise, Tendenz sinkend. Hier bedürfe es weiterer, tatkräftiger Unterstützung, etwa beim Ausbau der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach mit dem Campus Bad Mergentheim als »Ankerpunkt der Digitalisierung«. Zu oft müssten mittelständische Unternehmen aufwändige Digitalisierungsprojekte ohne Unterstützung des Landes mit eigener Kraft stemmen, als Investition sofort die Ergebnisse reduziere, bemängelte Dr. Wobser.

Am Stand von LAUDA konnte sich die Wirtschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, begleitet von Campus-Leiter Prof. Dr. Kim und dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Landtag, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, ein Bild von zwei digitalen Projekten von LAUDA machen. So zeigte das Familienunternehmen mit dem LAUDA Showroom eine praktische Anwendung der virtuellen Realität. Zusätzlich demonstrierte LAUDA die Anbindung der industriellen Umlaufkühler an die eigene LAUDA Cloud inklusive Datenvisualisierung über ein Tablet. Anwender werden so in die Lage versetzt, den Gerätestatus jederzeit ortsunabhängig zu überprüfen und auch Parameter direkt zu verändern.
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