KPIT und ZF bilden eine Entwicklungskooperation für eine branchenführenden Middleware-Lösung

KPIT und ZF werden zusammenarbeiten, um eine branchenführende MiddlewareLösung für die Automobilindustrie zu entwickeln. Im Bild: Dr. Dirk Walliser, Head of  Corporate R&D bei der ZF Group und Kishor Patil, CEO von KPIT Technologies
(PresseBox) ( München / Friedrichshafen, Deutschland / Novi, USA / Pune, Indien, )
  • Schließt die große Lücke bei der Verfügbarkeit einer ausgereiften, modularen, integrierten Middleware-Lösung, die es Mobilitäts-OEMs ermöglicht, die kontinuierlich wachsende Softwarekomplexität zu bewältigen und gleichzeitig die volle Kontrolle über die Architektur zu behalten.
  • Basiert auf nachhaltige Investitionen von KPIT und ZF in Lösungen für "software-definierte Fahrzeuge".
  • Durch die gemeinsame Entwicklung wird eine offene und skalierbare Plattform geschaffen, die von OEMs und Mobilitätskunden genutzt werden kann.
KPIT Technologies, ein führender unabhängiger Softwareentwicklungs- und Integrationspartner für die Automobil- und Mobilitätsindustrie, und die ZF Group, ein weltweit tätiges

Technologieunternehmen, das Systeme für PKW, Nutzfahrzeuge und Industrietechnik liefert, gaben bekannt, dass sie bei der Entwicklung einer branchenführenden Middleware-Lösung für das Mobilitäts-Ökosystem zusammenarbeiten werden. 

Die stetig steigende Softwarekomplexität in Verbindung mit einer Hochleistungs-Computing-Infrastruktur erfordert eine robuste und zuverlässige Middleware-Lösung. Das Fehlen einer solchen Lösung kann die Fahrzeugentwicklung möglicherweise verzögern und die Technologieausgaben in die Höhe treiben.

Mit dem Software-Know-how von KPIT und dem fundierten Wissen von ZF über Fahrzeugsysteme entsteht eine ausgereifte, modulare Middleware-Lösung, die OEM-übergreifend eingesetzt werden kann und eine große Chance für das Mobilitäts-Ökosystem darstellt. Diese Kooperation bringt auch Lösungen anderer Technologieunternehmen an Bord, darunter Halbleiterspezialisten, Softwareunternehmen, Cloud-Dienste und Start-ups.

Die Middleware-Entwicklung wird auf die Erfahrung von KPIT in mehreren Produktionsprogrammen, die Expertise in Architekturberatung & Softwareintegration und seine Stärken bei Cloud-basierten vernetzten Diensten zurückgreifen und wird bestehenden Assets, Tools und Accelerators von KPIT sowie andere Kerninfrastrukturen nutzen.

Kishor Patil, CEO von KPIT Technologies, sagte: "Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit ZF bei der Entwicklung einer branchenführenden Middleware-Lösung. Die OEMs sind an offenen und skalierbaren MiddlewareLösungen interessiert, die die Grundlage für die künftige Fahrzeuggeneration bilden und erhebliche Qualitäts- und Produktivitätsverbesserungen bringen können. Eine geeignete Middleware-Lösung hilft OEMs und unseren Mobilitätskunden beim Übergang zu einer soliden zentralen Computerarchitektur. Gemeinsam bringen wir Software-Know-how, Systemverständnis und Wissen über die Bedürfnisse von OEMs und Mobilitätskunden ein. Diese Entwicklungskooperation für Middleware-Lösungen wird unseren globalen Automobil- und Mobilitätskunden einen immensen Mehrwert bieten und die Entwicklungszyklen erheblich verkürzen."

"Die nächste Fahrzeuggeneration, die auf den Markt kommt, wird über elektrische Antriebe, einen hohen Automatisierungsgrad sowie Konnektivität verfügen und wird softwaredefiniert sein.", erklärt Dr. Dirk Walliser, SVP Corporate R&D, ZF Group. "Mit dem, was wir gemeinsam mit KPIT entwickeln, können wir unseren Automotive-Kunden noch umfassendere Softwarelösungen anbieten, die sich nahtlos in unser Systemportfolio für das softwaredefinierte Fahrzeug einfügen: High-Performance-Computing, Software, intelligente Sensoren und intelligente Aktoren."

Im Januar 2021 gründete ZF ein Global Software Center, das konzernweit für die Entwicklung von Softwaresystemen für zukünftige Architekturen zuständig ist. Ein Kernprodukt ist eine Automotive-Middleware, die als "Vermittler" zwischen dem Betriebssystem eines Fahrzeugcomputers und seinen Softwareanwendungen dient. Diese Entwicklung ist eng mit der Entwicklung von Anwendungssoftware für Mobilitätsbereiche wie automatisiertes Fahren, integrierte Sicherheit, Fahrzeugbewegungssteuerung und Elektromobilität verbunden.

Über ZF

ZF ist ein weltweit tätiges Technologieunternehmen, das Systeme für Pkw, Nutzfahrzeuge und Industrietechnik liefert und damit der nächsten Generation der Mobilität den Weg bereitet. ZF lässt Fahrzeuge sehen, denken und handeln. In den vier Technologiefeldern Vehicle Motion Control, Integrierte Sicherheit, Automatisiertes Fahren und Elektromobilität bietet ZF umfassende Produkt- und Softwarelösungen für etablierte Fahrzeughersteller und neu entstehende Verkehrs- und

Mobilitätsdienstleister. ZF elektrifiziert eine breite Palette von Fahrzeugtypen. Mit seinen Produkten trägt das Unternehmen dazu bei, Emissionen zu reduzieren, das Klima zu schützen und eine sichere Mobilität zu ermöglichen.

Im Geschäftsjahr 2020 erzielte ZF einen Umsatz von 32,6 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 150.000 Mitarbeiter an rund 270 Standorten in 42 Ländern.

Weitere Presseinformationen und Fotos finden Sie unter www.zf.com
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