"Wirken Wälder Wunder?": Vertreter globaler und lokaler Organisationen diskutieren auf Einladung von Knorr-Bremse Global Care e.V. Ansätze für mehr Klimaschutz

Julia Thiele-Schürhoff, Vorsitzende des Vereinsvorstandes Knorr-Bremse Global Care e.V. begrüßte rund 120 Gäste zur Podiumsdiskussion „Wirken Wälder Wunder?“. Auf dem Podium (v.l.n.r.): Dr. Sebastian Brandis, Sprecher des Vorstands der Stiftung Menschen für Menschen; Tony Rinaudo von World Vision; Julia Thiele-Schürhoff; Prof. Dr. Annette Menzel, Extraordinaria für Ökoklimatologie TU München; Martin Glöckner, Geschäftsführer von Green City e.V. | © Knorr-Bremse AG (PresseBox) ( München, )
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  • Knorr-Bremse Global Care e.V. initiiert Dialog zum Thema Klimaschutz - mit Wiederaufforstung als Schwerpunkt
  • Vertreter der drei NGOs World Vision, Menschen für Menschen und Green City e.V. sowie von der TU München auf dem Podium
  • Teilnehmer diskutieren Lösungsansätze mit globalem und lokalem Fokus
Auf Einladung von Knorr-Bremse Global Care e.V. diskutierte am Montagabend ein hochkarätig besetztes Podium zum Thema "Wirken Wälder Wunder? Wiederaufforstung als Beitrag zum Klimaschutz". Im Fokus standen Lösungsansätze und Maßnahmen für den weltweiten und lokalen Klimaschutz.

Gastgeberin Julia Thiele-Schürhoff, Vorsitzende des Vereinsvorstandes Knorr-Bremse Global Care e.V. begrüßte im Atrium des Münchner Unternehmenssitzes der Knorr-Bremse AG rund 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

"Der Klimawandel und seine Folgen betreffen uns alle. Mit dieser Veranstaltung möchte der Verein Knorr-Bremse Global Care e.V. einen Beitrag dazu leisten, gesellschaftliche Akteure zu vernetzen, den Dialog zum Thema Klimaschutz mit Fokus auf Wiederaufforstung voranzutreiben sowie Möglichkeiten des Engagements aufzuzeigen", erklärt Julia Thiele-Schürhoff, Vorsitzende des Vereinsvorstandes Knorr-Bremse Global Care e.V. Sie ergänzt: "Die Menschheitsaufgabe Klimaschutz löst niemand allein. Nur durch Initiativen und Zusammenarbeit auf globaler wie lokaler Ebene lässt sich etwas bewegen."

Tony Rinaudo von World Vision, Begründer der Farmer Managed Natural Regeneration (FMNR) Methode und Träger des Right Livelihood Awards (Alternativer Nobelpreis) hebt das Potenzial von Wiederaufforstungsprojekten hervor: "In Ghana, Kenia, Senegal und Äthiopien hat World Vision gemeinsam mit den Menschen vor Ort riesige Wiederaufforstungsprojekte mit Hilfe der FMNR Methode umgesetzt (Farmer Managed Natural Regeneration). Die Veränderungen, die wir heute dort sehen, grenzen an ein Wunder. In Äthiopien kamen 13 Quellen zurück, das Grundwasser stieg wieder um mehrere Meter. Kinder leiden nicht länger an Mangel- und Unterernährung, können zur Schule gehen und es gibt genug zu essen. Darum kann man sagen, dass Wälder einen direkten und positiven Einfluss auf das Leben der Menschen haben."

Dr. Sebastian Brandis, Sprecher des Vorstands der Stiftung Menschen für Menschen - Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe erläutert, welchen Mehrwert erfolgreiche Aufforstung bietet: "Menschen für Menschen hat in den vergangenen 37 Jahren rund 250 Millionen Baumsetzlinge in Äthiopien gepflanzt. Alle fünf Sekunden ein Baumsetzling! Und wir können innerhalb kürzester Zeit sehen, wie sich durch die Wiederbewaldung und begleitende Maßnahmen im Lebensalltag der Menschen das Ökosystem verändert und die Lebensqualität verbessert. Brunnen führen wieder Wasser, in der Landwirtschaft werden bessere Erträge erwirtschaftet und die Wege zum Holzholen werden kürzer. Begleitende Verteilung von holzsparenden Öfen reduziert zudem den Holzverbrauch und verbessert die Gesundheit. Der Erfolgsfaktor, damit Wälder Wunder bewirken können, ist die Einbeziehung der Menschen bei allen Maßnahmen der integrierten ländlichen Entwicklung.“

Martin Glöckner, Geschäftsführer von Green City e.V., unterstreicht die Rolle von Städten und ihrer Bevölkerungen bei der Begrenzung des Klimawandels: „70 Prozent der Energie wird in Städten verbraucht. Damit tragen wir Stadtbewohner und die Kommunalregierungen eine besondere Verantwortung und haben die Chance, dem Klimawandel mit aller Kraft entgegenzutreten. Mobilität, Konsum, Bildung, Energieerzeugung und -effizienz sowie urbane Gestaltung benötigen zielgerichtete Rahmenbedingungen und Förderungen. Die Durchgrünung von Städten ist als Anpassung an den Klimawandel deshalb unumgänglich.“

Prof. Dr. Annette Menzel, Extraordinaria für Ökoklimatologie TU München, hebt die entscheidende Rolle von Wäldern für das globale Klima hervor: "Wälder sind global - derzeit noch - eine Kohlenstoffsenke und speichern einen größeren Teil des Kohlendioxids, das der Mensch emittiert. Ähnlich könnten auch Aufforstungsmaßnahmen wirken. Wenn der Klimawandel aber ungebremst weiter voranschreitet und mehr Extremereignisse auftreten, ist diese Senkenfunktion stark gefährdet. Dann würden die Treibhausgaskonzentrationen sogar noch schneller ansteigen."

Knorr-Bremse setzt sich für Klimaschutz ein

Auch das Unternehmen Knorr-Bremse setzt sich mit vielfältigen Maßnahmen an lokalen Standorten für den Klimaschutz ein. Auf Basis dieser Aktivitäten erarbeitet das Unternehmen derzeit eine neue umfassende Klimaschutzstrategie. Auch entsprechend dem Pariser Klimaschutzabkommen will Knorr-Bremse so zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDG) der Vereinten Nationen beitragen und sich in Zusammenspiel mit weiteren SDG-Initiativen für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen.

Konkret wird am Hauptsitz in München ein positiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Kürzlich wurden mit einer neuen Solaranlage, einem Blockheizkraftwerk und einer Grundwasser-Wärmepumpe drei nachhaltige Energiesysteme zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen in Betrieb genommen. Zusammen ermöglichen die drei Systeme ein jährliches CO2-Einsparpotenzial von bis zu 437 Tonnen. Des Weiteren beteiligt sich Knorr-Bremse gemeinsam mit anderen Großunternehmen am Klimapakt Münchner Wirtschaft.

Knorr-Bremse Global Care ist eine weltweit agierende gemeinnützige Organisation von Mitarbeitern des Unternehmens Knorr-Bremse, um unverschuldet in Not geratenen Menschen neue Lebensperspektiven geben. Sie fördert Projekte von Partner-Organisationen in drei Bereichen: Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene sowie Bildung und Soforthilfe nach Naturkatastrophen.

Knorr-Bremse Global Care engagiert sich bevorzugt in Ländern mit Standorten des Unternehmens, um möglichst direkten Kontakt zu den geförderten Projekten zu halten, die Sensibilität der Mitarbeiter für gesellschaftliches Engagement zu fördern und sie zu motivieren, selbst aktiv zu werden.

Knorr-Bremse Global Care wurde 2005 nach dem verheerenden Tsunami in Südost-Asien gegründet und hat über rund 270 Projekte seither mehr als 700.000 Menschen erreicht. Der Knorr-Bremse Konzern unterstützt den Verein mit regelmäßigen Spenden und drückt unter anderem dadurch seine gesellschaftliche Verantwortung aus.
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