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Keller & Kalmbach GmbH

dropLOG: Eine intelligente RFID-Box für prozesssichere C-Teile-Logistik

Keller & Kalmbach erweitert Portfolio an RFID-Logistiklösungen

(PresseBox) (Unterschleißheim, )
Keller & Kalmbach, Anbieter von Verbindungs- und Befestigungstechnik und Profi, wenn es um das richtige Management von Kleinteilen geht, hat sein Angebot an Logistiklösungen erweitert. Das neue Kanbansystem dropLOG vergrößert ab sofort die RFID-Familie und sorgt für effiziente Prozesse in der Produktionsversorgung.

Entwicklung in Zusammenarbeit mit der TU München

RFID ist keine neue Erfindung. Die Radio Frequency Identification hielt bereits in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Einzug in unser Leben. Die automatische Identifizierung kommt heute beispielsweise in der Automobilindustrie zum Einsatz, wenn es um die Auslieferung von Fahrzeugen oder eine automatisierte Produktion geht. Die Technologie ist auch bei Keller & Kalmbach seit 2011 ein großes Thema. Der Spezialist rund um Schrauben und Werkzeuge war in besagtem Jahr das erste Unternehmen, das aktive RFID-Kanbansysteme (turnLOG® und pushLOG) auf dem deutschen Markt etablierte. Schnell wuchs der Marktdruck und neue Lösungen erhielten in der Branche Einzug.

Das familiengeführte Großhandelsunternehmen reagierte und startete im Sommer 2012 eine Kooperation mit der TU München, um das Systemportfolio mit einem passiven RFID-Kanbansystem zu erweitern. Schnell war ein Spezialist und Komplettanbieter für RFID-Technologie-Lösungen gefunden, der das Projektteam im Rahmen der Ausschreibung mit großem Know-how überzeugte.

Eine intelligente Box zur Nachbestellung

Das neue System, der "große Bruder" von turnLOG® und pushLOG, hört auf den Namen dropLOG.

Das kanbangesteuerte Versorgungssystem ist für Industrieunternehmen mit einer hohen Umschlagshäufigkeit von Kleinteilen geeignet. Die Systemlösung wird dezentral für alle behälterfähigen Artikel im Rahmen der Produktionslinienversorgung eingesetzt. Dabei erhalten alle Behälter, die sich in einem Zwei- oder Mehrbehältersystem befinden, ein RFID-Etikett mit einer eindeutigen TAG-ID. Dieser werden u.a. Kundennummer, Artikel, Behälter und Füllmenge zugeordnet.

Zusätzlich ist an jedem Behälter ein Wechseletikett angebracht, das kundenindividuelle Informationen, wie z. B. Artikel, Füllmenge, Lagerort, Charge oder das Lieferdatum enthält. Ist der Bestand eines Behälters aufgebraucht, wird dieser aus dem Regal entnommen und in die intelligente RFID-Box geworfen, deren Platzierung in der Produktionsversorgung der Kunde selbst wählen kann.

Optimalerweise befindet sich die Box in unmittelbarer Nähe zum Regal, um lange Laufwege zu vermeiden. Die Box besteht aus einem Metallgehäuse und verfügt über einen intelligenten Deckel mit zwei Einwurfschlitzen. Im Inneren der RFID-Box befindet sich eine Palette mit Rahmenaufbau. Wird ein Behälter in die Box geworfen, erfolgt die Bestellauslösung vollautomatisch. Ein energieeffizienter Reader, der sich im Deckel befindet, erfasst die Behälter-ID. Über die internetbasierte Plattform "K&K Kanban online" kann der Kunde umfassende Artikelstatistiken und Auswertungen zu seinem Kanbansystem abrufen. Das Leergut wird in definierten Zeitabständen ins Keller & Kalmbach Zentrallager rückgeführt, gewaschen und in einem Behälterpool für die nächste Befüllung bereit gehalten. Der Kunde kann sich also über "Automotive-Standards" in der Industrie freuen.

Sichere Prozesse und eine optimierte Wertschöpfungskette

dropLOG sorgt für eine hohe Versorgungssicherheit in der Produktion und senkt zudem die Kapitalbindung. Zusätzlich erhält der Kunde in Kombination mit den neu eingeführten VDA KLT's die Möglichkeit, seine Produktionslinien effizienter und platzsparender zu gestalten. Die Systemlösung garantiert durch die automatisierte Bestellung zudem ein hohes Maß an Prozesssicherheit. Die beiden Einwurfschlitze sowie die im Inneren der Box angebrachte Antenne vermeiden das Risiko von sogenannten false positive reads, also die Erfassung von Tags, die sich z.B. in der Nähe des Readers befinden. Ein Behälter wird erst erfasst, wenn er sich im Inneren der Box befindet. "Das ist ein klarer Vorteil im Vergleich zu den Lösungen unserer Marktbegleiter", sagt Michael Zimanis, Projektverantwortlicher und Leiter der Abteilung C-Teile-Management bei Keller & Kalmbach. "Bei der Konzeption der Box haben wir außerdem darauf geachtet, dass Manipulationsmöglichkeiten weitestgehend ausgeschlossen werden können und die Abläufe prozesssicher sind" erklärt er weiter.

Die Umstellung eines bereits bestehenden Zwei- oder Mehrbehältersystems auf RFID-Kanban ist problemlos möglich. Das System kann schnell installiert werden und ermöglicht eine flexible Standortwahl. Das Monitoring mit K&K Kanban online sorgt für Transparenz und eine frühe Erkennbarkeit von Bedarfsschwankungen. Zudem wird jeder Bestelleingang einer automatischen Plausibilitätsprüfung bei Keller & Kalmbach unterzogen. So werden z. B. Doppelbestellungen vermieden. Das gibt dem Kunden zusätzliche Sicherheit. dropLOG verfügt darüber hinaus über optimale Voraussetzungen für eine EDI-Anbindung. Eine Lieferschein- bzw. Auftragsbestätigungs- DFÜ kann auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden.

"Wir beschäftigen uns seit über 25 Jahren mit dem effizienten Management von C-Teilen. Mit dem passiven RFID-Kanbansystem dropLOG haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung zukunftsweisender Systeme gemacht. Wir freuen uns schon jetzt auf die Weiterentwicklung", resümiert der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Florian Seidl.

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Keller & Kalmbach GmbH

Keller & Kalmbach gehört zu den führenden Großhandelsunternehmen für Verbindungselemente, Befestigungstechnik, Sonder- und Zeichnungsteile, Hand- und Elektrowerkzeuge, Chemisch- Technische Produkte, Hebezeuge, Betriebseinrichtungen sowie Arbeitsschutz. Mit einer Vielzahl innovativer Logistikkonzepte bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für Automotive, Bahn, Industrie und Handwerk und ist Spezialist im Management von C-Teilen. Keller & Kalmbach verfügt über 24 Standorte im In- und Ausland. Das 1878 in München gegründete Unternehmen beschäftigt 700 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen Jahresumsatz von rund 240 Millionen Euro.

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