IHK: Nach Aus für Ensdorf – neue Optionen prüfen

(PresseBox) ( Saarbrücken, )
Die IHK hat die Bürgerentscheidung zum Kraftwerk Ensdorf mit Sorge zur Kenntnis genommen. "Das Saarland befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel und kann es sich nicht leisten, auf Investitionen im Umfang von zwei Milliarden Euro zu verzichten", so äußerte sich IHK-Hauptgeschäftsführer Volker Giersch zum Ausgang des Bürgerentscheids in Ensdorf.

Besorgnis erregend sei vor allem, dass der Widerstand nicht nur gegen Steinkohlekraftwerke gerichtet ist, sondern auch gegen erneuerbare Energien. Angesichts des zunehmenden Energiebedarfs stellt sich damit die Frage, wie die Energieversorgung zukünftig gesichert werden soll. Schließlich sei der Ausstieg aus der Kernenergie beschlossene Sache und der vorhandene Kraftwerkspark deutlich in die Jahre gekommen. Zudem seien auch hierzulande bereits einige Kohlekraftwerke abgeschaltet worden. Giersch: "Mit verstärkten Anstrengungen beim Energiesparen und einer höheren Energieeffizienz werden wir die drohende Angebotslücke jedenfalls nicht schließen können."

Die IHK appelliert deshalb an die Landesregierung, das Gesprächsangebot der RWE aufzugreifen und alle Optionen für einen Kraftwerksbau an der Saar zu prüfen. Wir brauchen möglichst rasch ein Signal, wie es mit der Energieversorgung am Industriestandort Saarland weitergehen soll.
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