IBM Presseinformation: IBM erhält auch 2006 die meisten US-Patente

Gleichzeitig kündigt IBM das „Inventors’ Forum“ zur Förderung von Patentanmeldungen kleiner und mittelständischer Unternehmen an

(PresseBox) ( Stuttgart, )
Das US-amerikanische Patentamt (United States Patent and Trademark Office; USPTO) hat seine jährliche Liste der Top-Patentanmelder veröffentlicht. IBM führt auch im 14. Jahr in Folge die Liste der US-Patente an. Mit 3.621 angemeldeten Patenten hat IBM 2006 den eigenen Rekord übertroffen und erwarb mehr Patente als jedes andere Unternehmen. Auf Platz zwei liegt Samsung Electronics mit 2.453 Patenten, gefolgt von Canon auf Rang drei.

Gleichzeitig stellt IBM das „Inventors’ Forum“ vor. Diese Online-Initiative bietet eine Plattform für die Diskussion, wie Patentsysteme von kleinen und mittelständischen Unternehmen wahrgenommen werden und wie diese Systeme verbessert werden können. Ein weiteres Ziel der Initiative ist die Erhöhung der Qualitätsstandards von Patenten. Eine ganze Reihe von Einzelpersonen sowie kleiner und mittelständischer Unternehmen haben bereits ihre Teilnahme am „Inventors’ Forum“ angekündigt, unter ihnen der Erfinder Lonnie Johnson, Inhaber zahlreicher Patente im Bereich Thermodynamik und bekannt als Erfinder der Wasserpistole „Super Soaker“.

Innovationen sind die wichtigsten Wachstumsträger der Wirtschaft. Daher werden sowohl von Unternehmen als auch von Einzelpersonen immer mehr Patente angemeldet. Das US-Amt für Kleinunternehmen hat ermittelt, dass kleine Unternehmen auf die Anzahl der Mitarbeiter gerechnet, 15 mal mehr Patente anmelden als Großunternehmen. Patente sind heute eine Hauptressource für Urheber und Nutzer wissensbasierter Güter. Für kleine Unternehmen sind Patentanmeldungen mittlerweile ebenso überlebenswichtig wie für Großunternehmen wie IBM.

Oft fehlt es kleineren Unternehmen an Ressourcen, um den Prozess der Patentanmeldung effektiv und produktiv voranzutreiben und anschließend diese Patente auch in marktfähige Produkte und Dienstleistungen umzusetzen. Kleine Unternehmen und Einzelpersonen stellen hinsichtlich ihrer Technologie, Industrie und ihres Standortes eine sehr heterogene Gruppe dar. Für sie bestanden bisher kaum Möglichkeiten effektiv zusammenzuarbeiten.

„Kleine Unternehmen waren lange die „stille Mehrheit“ der Erfindergemeinde,“ so Andy Gibbs, CEO von PatentCafe, einem Hersteller von IP-Management Software-Lösungen. „Die reine Zahl der Patente die sie anmelden, täuscht über die Tatsache hinweg, dass sie keine Mittel haben, um sich innerhalb des Patentsystems mit einer Stimme zu positionieren und zusammenzuarbeiten. Das „Inventors’ Forum“ bietet diesen Unternehmen eine Plattform, ihre Ideen einzubringen und dazu beizutragen, das Patentsystem zu verbessern.“

IP Marketplace
Das „Inventors’ Forum“ tritt in die Fußstapfen des „Building a New IP Marketplace“-Projekts. Dieses Projekt wurde vor einem Jahr ins Leben gerufen und richtete sich damals hauptsächlich an größere Unternehmen. Es stützte sich auf die Wiki-Technologie und diente weltweiten IP-Experten als Forum um sich auszutauschen und umstrittene Themen wie Qualität, Transparenz und die Validierung von Businesspatenten zu diskutieren.

Initiativen zur Verbesserung der Patentqualität
Die vor einem Jahr von IBM angestossenen Initiativen „Open Source Software as Prior Art” und “Community Patent Review” zur Verbesserung der Patentqualität werden vom „Inventors’ Forum“ weitergeführt. Mit einer Verbesserung der Qualität der Patente kann die finanzielle Förderung von Patententwicklungen durch Personen, Universitäten und Unternehmen gesteigert werden. Die beiden Initiativen dienen dazu den Patententwicklern mehr relevante Informationen zur Verfügung zu stellen.
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