Können Roboter irgendwann lieben?

Film Festival zur Künstlichen Intelligenz der Hochschule Aalen

Der Landtagsabgeordnete Winfried Mack (l) diskutierte beim KI Film Festival im Kino am Kocher mit Prof. Dr. Ricardo Büttner und Prof. Dr. Ulrich Klauck von der Hochschule Aalen sowie dem Digitalisierungsexperten Tobias Schmailzl von der Plan B GmbH / Fotohinweis: © Hochschule Aalen | Hermann Baumgartl (PresseBox) ( Aalen, )
Wie viel Künstliche Intelligenz (KI) brauchen wir in der Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, um uns weiterzuentwickeln? Und wie kann die Technologie den Menschen das Leben erleichtern, ohne über sie zu bestimmen? Diesen Fragen gingen die Besucher im Rahmen des internationalen KI Science Film Festivals im Kino am Kocher auf Einladung der Hochschule Aalen nach. Nach der Vorführung des Publikumslieblings „Autonomous Artifacts“ diskutierten die KI-Spezialisten Prof. Dr. Ricardo Büttner und Prof. Dr. Ulrich Klauck von der Hochschule Aalen mit dem Landtagsabgeordneten Winfried Mack sowie dem Digitalisierungsexperten Tobias Schmailzl von der Plan B GmbH über eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Baden-Württemberg Stiftung.

Genau wie das Wissenschaftsjahr 2019 stand auch der Abend im Kino am Kocher am 3. Dezember 2019 ganz im Zeichen der Künstlichen Intelligenz. Ob Roboter oder virtuelle Assistenten – was kann KI leisten und wie wird sich das Verhältnis von Menschen zu Technik entwickeln? Können Maschinen irgendwann emotionale Intelligenz entfalten? Treffen Computer moralischere Entscheidungen als der Mensch?

„Meine erste Antwort: die Maschine muss dem Menschen dienen und nicht umgekehrt. Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres Menschenbildes; nicht eine Klasse, nicht eine Rasse, nicht eine technische Gattung. Dem Menschen kommt unantastbare Menschenwürde zu. Computer und Roboter hingegen sind Werkzeuge des Menschen“, erklärte Mack bei der Podiumsdiskussion. „Und meine zweite Antwort: Wir müssen KI gestalten, nach unserer Grundanschauung und unseren Grundwerten.

Sonst werden wir von anderen gestaltet. Deshalb müssen Grundrechte wie Datenschutz, Schutz der Privatsphäre und der körperlichen Unversehrtheit, Schutz geistigen Eigentums und vieles mehr vom Gesetzgeber rechtlich durchgesetzt werden. Deshalb müssen wir KI in Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft bei uns in Baden-Württemberg und in Europa schnell voranbringen.“

Initiiert wurde das internationale KI Science Film Festival ursprünglich vom ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die besten Filme „touren“ mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aktuell durch ganz Deutschland und machten jetzt auch Halt in Aalen. Ziel ist es, einen breiten gesellschaftlichen Dialog zum Thema Künstliche Intelligenz anzuregen.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.