Ist ein Immobiliengutachter beim Hauskauf sinnvoll?

Heid Immobilienbewertung Köln - Immobiliengutachter (PresseBox) ( Köln, )
Wir erleben aktuell die niedrigsten Zinsen aller Zeiten. Dies führt zu einer sehr hohen Nachfrage nach Immobilien und hat zur Folge, dass die Immobilienpreise weiter ansteigen. Die Niedrigzinsen bringen genügend Kaufinteressenten mit und diese sind auch bereit einen schnellen Kauf zu tätigen, um überhaupt an eine einigermaßen passende Immobilie zukommen. Denn das Angebot ist knapp und die Interessenten sind in ausreichender Zahl da und ein nicht gut überlegter Kauf kann im Nachhinein teuer werden.

Gerade beim Kauf einer älteren Immobilie ist es ratsam sich etwas länger Zeit zu lassen. Denn gerade hier sind oftmals größere Sanierungen überfällig und versteckte Mängel kommen auch schonmal vor. Die Kosten summieren sich dann in mehrere tausend Euros. Daher ist es ratsam gerade bei älteren Gebäuden einen Gutachter zu beauftragen der das Haus auf Mängel überprüft und die Reparaturkosten abschätzt. So können sie sich einen Überblick über die Immobilie verschaffen und eine Grundlage für die Kaufentscheidung ist dann ebenfalls gegeben. Auch zur Nachverhandlung kann so ein Gutachten dienen um den Kaufpreis nach unten zuziehen. Folgende Mängel können in so einem Gutachten aufgelistet sein.
  • Substanzschäden: Aufsteigende Feuchtigkeit, Setzungsrisse am Haus, Schädlingsbefall im Dachstuhl oder an den Treppen. Je nach Art und Größe der Schäden werden hier schon mal Kosten von 20.000 – 40.000 Euro fällig.
  • Schimmel: Sollten Schimmelspuren sichtbar sein, muss geprüft werden wie groß der Befall ist und woher er kommt. Oftmals ist Schimmel nicht gleich sichtbar aber ein modriger Geruch ist ein Hinweis auf Schimmelbefall. Mit speziellen Messgeräten kann man die Feuchtigkeit messen und abschätzen wie hoch der Schimmelbefall ist bzw. ob die Gefahr für eine Ausbreitung besteht.
  • Alte Heizungen: Unter Umständen müssen Sie vom Gesetzgeber aus, die hiesige Heizung austauschen. Somit kommen weitere Kosten auf Sie zu, ein Gutachter kann Ihnen hierzu sagen ob dies der Fall ist oder nicht.
  • Wasserleitungen: Es gibt verschiedene Hinweise die auf eine Gefahr, wie z.B. eines Rohrbruchs hinweisen. Ältere Leitungen ab 50 Jahren sollten in jedem Fall ausgetauscht werden. Auch hier kommen in der Regel mehrere tausend Euro auf einen zu.
  • Elektroinstallationen: Auch die Elektroleitungen müssen überprüft werden und unter Umständen ausgetauscht werden. Die Elektroleitungen sollten nicht älter als 40 Jahre sein.
  • Schwarzbauten: Gerade bei älteren Immobilien sind Anbauten oder auch Ausbauten oftmals nicht genehmigt worden. Es kann sein das der Anbau bzw. Ausbau im Nachhinein genehmigt werden muss, was die ganze Immobilie teurer macht.
  • Fenster: Schlecht isolierte oder alte Fenster dienen nicht gerade für eine gute Wärmedämmung im Haus. Der Energieverlust führt zu höheren Energiekosten, die sich mit der Zeit summieren und einfach unnötige Kosten verursachen. Daher sollten sie unbedingt überprüft werden und bei Bedarf erneuert werden.
Der Immobilienkauf ist eine langfristige Investition und bringt eine finanzielle Belastung mit sich die man nicht unterschätzen darf. Es gilt wie beim Gebrauchtwagenkauf: „Gekauft wie gesehen.“ Im Nachhinein ist es immer schwierig vom Kauf zurück zu treten, denn dafür muss der Verkäufer bewusst Mängel versteckt haben. Doch das kann man nicht so einfach beweisen. Daher ist es definitiv sinnvoll in einen Gutachter zu investieren, um sich erst gar nicht in so eine Lage zu bringen.
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