„Digitaler Wandel“ im urbanen Umfeld – Stadtentwicklung Smart City

Ralf Hasford, Moderation zu Themen Strategie, Digitalisierung sowie Informations-Transfer und Diskussion.
(PresseBox) ( Berlin, )
Smart City – Der digitale Wandel im urbanen Umfeld

Städte sind super! Ein digitaler Wandel auf dem Weg zur datengetriebenen Smart City zeigt sich bereits. Doch welchen Zielen, Denken und Handeln bedarf es, um den Herausforderungen in Markt und Gesellschaft heute und zukünftig gerecht zu werden? Hier sind meine globalen Fragen, strategischen Betrachtungen aber auch konkreten Angebote für Wirtschaft und Verwaltung.

Komplexität und Dynamik

Ich bin Ralf Hasford und als Strategie- und Workshop Moderator selbstständig. Im Fokus meiner Arbeit und Forschung stehen Klarheit und Konsequenz im menschliche Handeln bei der digitalen Transformation und dem Wandel der Bedürfnisse. Datenverarbeitung in Bezug auf Leben und Arbeit in der Smart City sind für mich ein untrennbar. Ich lebe seit 30 Jahren in Berlin und besuchte Paris, London und Tokio. Und wenn ich alle Eindrücke positiv zusammenfasse, dann heißt es für mich: Städte bieten unzählige ökonomische, kulturelle und soziale Anreize und Möglichkeiten bei fast 100%iger Versorgungssicherheit. Doch es gibt auch unendlich viele Herausforderungen, die mit dem digitalen Wandel besser, effizienter und nachhaltiger gemeistert werden können. Denn es geht um das Beherrschen von Komplexität und Dynamik unserer urbanen Gegenwart und Zukunft.

Urbanität wird seit Anbeginn des Stadtwerdens durch Pendlerströme, Wohnungsnot, Dichtestress und Umweltverbrauch bestimmt.

Die Auswirkungen sind mannigfach und alltäglich zu finden. Ich frage daher: Welcher Möglichkeiten sich Unternehmen, Stadtgestalter und Politiker bewusst sein müssen und welchen Strategien moderne Städte folgen sollten? Wofür? Um sich im Zeitalter digitaler Dienste und umfassender Datenerfassung und Datenverarbeitung behaupten zu können!

Bereits die halbe Weltbevölkerung wohnt heute in Städten. Im Jahr 2050 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in urbanen Gebieten leben. (Quelle: World Urbanization Prospects United Nations, 2014, ISBN 978-92-1-151517-6) „Städte von Morgen brauchen für alle zugängliche verbesserte Infrastrukturen und effizientere, umweltfreundliche Dienstleistungen. Weltweit betrachtet, muss die Lebensqualität der (meisten) Bewohner deutlich erhöht und der ‚ökologische Fußabdruck‘ verringert werden.“ – so die Ziele der UN für nachhaltige Entwicklung.

Jede Stadt, nicht nur Berlin, hält viele Spannungsfelder, Herausforderungen und Probleme bereit. Und dann kommt noch hinzu, dass keine Stadt auf irgendjemand der kommt und bleiben will, wartet. Um im urbanen Umfeld zu bestehen und sich wohl zu fühlen, muss man in vieler Hinsicht hart arbeiten. Und doch stehen Städte für Hoffnung auf persönliche Entfaltung. Und dabei ist neben der Ver- / Entsorgung, Hygiene und Mobilität inzwischen die Verfügbarkeit von schnellen mobilen Daten- und Kommunikationsnetzen und offenes WLAN (WiFi) zur Voraussetzung für ‚fast alles‘ geworden. Fortwährend wird in den Städten nach freien, öffentlichen oder bereits bewirtschafteten Plätzen gesucht, um Wohnen, Arbeiten und Handeln sowie Sport, Kultur und Freizeit zu gewährleisten oder sie für den informellen Austausch zu nutzen. Ständig stellt sich jemand die Frage: welche Flächen lassen sich gewinnbringend verdichten, umwidmen und entwickeln? Hier könnten neben der Kreativität von aktiven Menschen und dem Vorhandensein einer monetären Ausstattung, besonders digitale Modelle und Simulationen helfen, um schnellere und bessere Antworten zu finden, die Auswirkungen abzusehen und bereits die Planungen gezielt zu verbessern. Der digitale Zwilling ist bereits heute ein Muss für die Beherrschbarkeit der Stadt von Morgen.

Stadtentwicklung zur Smart City bedeutet digitale Transformation mit Fokus Mensch

Als systemischer Moderator und zertifizierter Berater erarbeite, begleite und fördere ich konkrete Entwicklungen und Umsetzungen in Produkte, Leistungen, Dienste und Projekte. Ich habe hier exemplarisch einige Punkte zusammengetragen, die Orientierung für Verwaltung und Business zur nachhaltigen Stadtentwicklung auf dem Weg zur Smart City, geben können.
  1. Städtebauliche Ordnung und Entwicklung – Verbindung der Wohn-, Lebens- und Arbeitsbedürfnisse, um gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse zu erhalten, sichern und neu zu schaffen
  2. Mobilität für Personen- und Güterverkehr unter Maßgabe der Vermeidung von Redundanz und Lehrfahrten
  3. Nachhaltige und verbrauchernahe Versorgung und Entsorgung
  4. Nutzergruppen zentrierte Angebote für religiöse, soziale und kulturelle Bedürfnisse sowie Gesundheit, Integration, Bildung, Sport, Freizeit, Erholung u.m.
  5. Nachhaltigkeit – Ressourcenschutz, Umweltschutz, Naturschutz und Landschaftspflege sowie bedarfsgerechte Angebote für Mensch und Stadttier
  6. Schutz vor Hochwasser, Starkregen und Naturgewalten
  7. Umfängliche Sicherheit, Stressabbau, Konfliktvermeidung sowie justiziable Verfolgung von Straftaten und deren Ausgleich
Konkrete Angebote

Mit meiner Arbeit unterstütze ich in Kommunen, Unternehmen, Organisationen aber ganz konkret. In Workshops, Informationsveranstaltungen und Diskussionen geht es um Veränderung, Verbesserung oder das Schaffen neuer bzw. den Erhalt von bestehenden Werten. Im Einzelnen können es sein:
  • Strategieentwicklung
    … Sie wollen Ziele erarbeiten und strategische Aufgaben alltagstauglich definieren?
  • Personalentwicklung
    … Sie wollen die Struktur an die Bedürfnisse anpassen und Mitarbeiter entsprechend entwickeln?
  • Analytics und Reporting
    … Sie wollen vorhandene Daten auswerten und daraus Maßnahmen ableiten?
  • Visualisierung / Steuerung
    … Sie wollen komplexe Systeme und Prozesse übersichtlich abbilden und bedienen?
  • Datenmanagement
    … Sie wollen umfangreiche Prozessdaten in Zusammenhang setzen?
  • Datenakquise
    … Sie wollen detaillierte Informationen über Ihre Produktion und Ihre Anlagen erhalten?
  • Engineering / Wartung
    … Sie wollen Automatisierungslösungen schnell, unkompliziert und fehlerfrei projektieren?
  • Netzwerke / Zusammenarbeit
    … Sie wollen Kollaboration und Kooperation sinnvoll einsetzen, um Mehrwerte zu generieren?
  • Behördenübergreifende Zusammenarbeit
    … Sie tauschen leichtgängig und präzise Informationen zwischen Abteilungen und Behörden über einen Single Point of Access aus
  • Bürgerbeteiligung
    … Sie beziehen die Öffentlichkeit mit ein und holen sich Feedback
  • Echtzeit-Überblick
    … Sie sehen auf interaktiven Dashboards in Echtzeit, was in der Stadt passiert (Verkehr, Gas, Strom, Wasser, Kommunikation, Versorgung, Kultur, soziale Medien …)
Was Smart City Konzepte enthalten müssen
  • Innovative Wohn-, Arbeits- und Verkehrslösungen
  • Verbesserung der städtischen Luftqualität
  • Engagement im Natur- und Umweltschutz
  • Teilhabe an Entscheidungsprozessen
  • Sicherheitskonzepte
  • Einfluss auf bewussteres Konsumverhalten
  • Sensoren und Technologie
Ökonomische Wirtschaftlichkeit und sozial, ökologische Verträglichkeit müssen sich nicht Wiedersprechen, wenn es um die zukünftige Gestaltung der Urbanität geht. Ein mögliches Zukunftsszenario der Smart City könnte daher so aussehen: aktives Nutzen von Open Data und den überall entstehenden Daten aus mobilen wie stationären Sensoren des Internet der Dinge (IoT = Internet of Things), um den Daten-, Menschen- und Ressourcenfluss zu optimieren – ein Umbau der Stadt zur ‚Arkologie‘ (Einheit aus Architektur und Ökologie)

Das Internet der Dinge (IoT) bezeichnet Objekte, die über eine eingebaute Software und Sensoren verfügen und sich mit dem Internet als auch untereinander verbinden können. Jedes Objekt ist demzufolge befähigt zur Interaktion und zum Datenaustausch – ja vielleicht sogar zur Kollaboration. Ggf. kann das IoT fokussiert handeln – selbst- oder ferngesteuert beeinflusst oder vorprogrammiert. IoT-Lösungen können auch Cloud-Dienste und künstliche Intelligenz umfassen, nutzen oder mit Daten bereichern. Zusätzlich können sie in den unterschiedlichsten eBusiness Prozessen eingebunden sein.

Smart City wird also zum ‚Terabyte großen‘ Pool an Daten. Sie ist eine Redundanzmaschine, die Daten immerzu und im Überfluss produziert. Das Rechtsverständnis hat hier noch viel Arbeit. Wem sollen die Daten gehören, wer darf sie verarbeiten, wer darf sie kommerziell nutzen? Sind es Staat oder öffentliche Verwaltung, ein genossenschaftliches Stadtwerk oder ein privatwirtschaftlicher Monopolist – wer wird legitimiert?

Smart City: Verlust der Anonymität oder Recht auf Stadt und Beteiligung?

Gewinnbringende Sozial-, Kultur- und Geschäftsmodelle kann ich mir viele vorstellen. Doch bleiben weiterhin einige Fragen offen. Wie wird beispielsweise mit dem Wissen umgegangen, dass viele stadtpolitische Themen aus dem Blick verloren gehen? Das trifft z.B. für: Integration, Mitbestimmung, Angst, Vereinsamung, Chancenungleichheit, Obdachlosigkeit, Gentrifizierung, Rollstuhlfahren, Leben im hohen Alter zu. Diese Aktivitäten, Themen und Gruppen treten in den Datenströmen nur marginal auf und könnten einfach im ‚Rauschen‘ untergehen.

Es sind unterschiedliche Wege und Herangehensweisen möglich. Letztendlich kristallisieren sich zwei Richtungen heraus, die nebeneinander bestand haben müssen: Das gewinnorientierte Business sowie die Chancengleichheit durch Teilhabe und Barrierefreiheit. Die Aufgabe der Stadtentwicklung zur Smart City ist es, beides sozial verträglich in Einklang zu halten und Voraussetzungen für mehr zu schaffen.

Mit meinen Moderationen biete ich Unterstützung für Unternehmen, Verband, Amt und Organisation. Ich freue mich, von Ihnen bei den Herausforderungen gestalterisch und der Umsetzung begleitend eingebunden zu werden! Auf gute Zusammenarbeit!
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