HanseWerk zur Wasserstoffstrategie der Landesregierung: „Ein wichtiger erster Schritt – weitere Schritte müssen folgen“

Vorstandsvorsitzender Matthias Boxberger zur neu vorgestellten Wasserstoffstrategie der Landesregierung Schleswig-Holstein

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(PresseBox) ( Quickborn, )
„Diese Strategie ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Allerdings müssen noch weitere Schritte folgen“, betonte Matthias Boxberger, Vorstandsvorsitzender der HanseWerk-Gruppe anlässlich der Vorstellung der Wasserstoffstrategie der schleswig-holsteinischen Landesregierung. So sei es im Angesicht der Größe des schleswig-holsteinischen Landeshaushaltes – gerade in Corona-Zeiten – ein starkes Bekenntnis, 30 Millionen Euro für den Start bereitzustellen. „Für den Aufbau einer Wasserstoffindustrie werden aber Milliardeninvestitionen von den verschiedenen Akteuren bereitgestellt werden müssen“, so Boxberger. Doch es sei möglich, diese Summen aufzubringen, wenn man bedenkt, welche Summen bislang für die Energiewende und den Netzausbau aufgebracht worden seien.

„Das Hauptproblem beim Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft ist der hohe Strompreis, beziehungsweise die vielen Steuern und Abgaben, die den Preis in die Höhe treiben“, so Boxberger von HanseWerk. „Wer dem grünen Strom Vorfahrt geben will, muss die Steuern und Abgaben senken. Und genau dies hat der Bund in den letzten Jahren verschlafen.“

„Wir haben jetzt die Chance, grünen Wasserstoff aus heimischer Produktion zum Energieträger für Industrie und Mobilität zu machen!“, so HanseWerk-Vorstandsvorsitzender Boxberger. Denn Wasserstoff werde insbesondere in zwei Bereichen eine wesentliche Rolle spielen. Zum einen im Schwerlastverkehr, um den CO2-Fußabruck der Mobilität weiter zu reduzieren und zum anderen in der Industrie“, betonte Boxberger. Wichtig werde es sein, geeignete Standorte in Schleswig-Holstein zu identifizieren, an denen beide Bereiche bedient werden könnten, um Synergien zu schaffen. Sofern in Deutschland Wasserstoff in großem Maße produziert werden solle, sei Schleswig-Holstein dafür prädestiniert. Boxberger: „Wir haben hier genau den grünen Strom, mit dem man grünen Wasserstoff produzieren kann.“

 
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