Findingheads – Wenn Top-Manager, Top-Manager vermitteln

Findingheads setzt bei seinem Konzept zur Vermittlung der Personalelite auf Kompetenz in Generalunion / So positioniert sich das Unternehmen mit Sitz in Lüdenscheid unter den Global-Playern der europäischen Headhunterbranche

Horst Becker /Wolfram Stroese (PresseBox) ( Lüdenscheid, )
Eine viel befahrene Straße, gegenüber einer Tankstelle. Auf einer leichten Anhöhe entdecken wir ein alt erwürdig wirkendes Haus im römischen Baustil. Davor ein Schild mit einem blauen Falken und der Aufschrift „Finding-Heads“. Hier sitzen sie also, die Top-Manager die Ihresgleichen vermitteln.

Im ersten Stock des imposanten Gebäudes werden wir herzlich empfangen. Sofort bietet uns die nette Empfangsdame einen Kaffee an, als schon zwei adrett gekleidete Herren mit Anzug und Krawatte um die Ecke bogen und mit einem freundlichen Lächeln auf uns zukamen. „Schön, dass Sie zu uns gefunden haben“, sagte Herr Stroese und begrüßte uns mit einem festen Händedruck. Auch Kollege Horst Becker begrüßte uns freundlich und bat Platz zu nehmen.

Das waren Sie also. Die beiden Geschäftsführer, Denker und Lenker einer der erfolgreichsten Headhunteragenturen Europas. Wolfram Stroese, ehemaliger Deutschlandchef der Baumarktkette Obi, und Horst Becker, ehemaliger CEO von Heraeus-Kulzer in New York, USA. Wer die Branche der Headhunter kennt, weiß genau mit welchen teils fragwürdigen Personen man hier zu tun hat. Und das obwohl einem kommuniziert wird, dass man ausschließlich Spitzenkräfte und Führungspositionen auf höchstem Niveau vermittelt, also seinesgleichen. Bei Findingheads war dies anders. Es lag sofort eine spürbare Ruhe und eine gewisse Generalkompetenz in der Raumluft. Kein Hauch von Überheblichkeit oder gespielter Überlegenheit.

Schon zu Beginn unseres Gesprächs kommen wir schnell auf den Punkt, dass wohl genau hier das Problem der Branche zu liegen scheint, aus welchem Grund sich Findingheads so gut es geht von den üblichen Agenturen distanzieren und schon gar nicht in einen Topf mit Personalvermittlern geworfen werden möchte. „Wenn wir vorgeben echtes Führungspersonal im In- und Ausland für mittelständische Unternehmen sowie Großkonzerne zu vermitteln, dann müssen wir das auch tun! Hierbei reicht es nicht nur rhetorisch stark und gut gekleidet zu sein“ so Becker. „Alle unserer Headhunter, mittlerweile 13 Kollegen verteilt über ganz Deutschland, haben selbst Führungs- und Managementerfahrung. Wir sprechen mit unseren Kunden auf Augenhöhe, wissen worauf es in den jeweiligen Positionen ankommt und können so über ein Jahrzehntelang entwickeltes Auswahlverfahren genau die passenden Kandidaten für die zu besetzenden Stellen finden.“

Und genau hier liegt scheinbar das von Findingheads erkannte Problem der Branche. Der klassische Headhunter macht sich auf die Suche, führt stundenlange Telefonate, Gespräche und liegt auf der Lauer nach passenden Managern wie der Kopfgeldjäger aus einem alten schwarz-weiß Western. Bei Findingheads ist auf Grund der langjährigen Erfahrung der einzelnen Mitarbeiter in der Headhunterbranche seit teilweise 1997 ein wenig mehr Farbe im Spiel. „Wir hören zu, wir werten aus, selektieren, wägen ab, und dann finden wir“ so Stroese kurz und knapp. „Ich kann nur dann zu 100% verstehen was für unsere Kunden wichtig ist, wenn ich auf Augenhöhe mit ihnen Spreche, wenn ich weiß welche Herausforderungen im globalen Wandel der Zeit in Spitzenpositionen auf einen zukommen. Hierbei hilft uns unsere Erfahrung in selbigen Positionen. Wir bekommen ein klareres Bild, haben auf dieser Spitzenebene die entsprechenden Kontakte und das über Jahre aufgebaute Vertrauen zu unseren Kandidaten und Kunden“.

Für mich als Journalist hört es sich teilweise an wie der Versuch sich erklären zu müssen, was ich anhand der Lebensläufe der beiden Herren nicht im Ansatz für nötig empfinde. Es sagt mir aber auch, dass die Branche teils mit großen Vorurteilen und windigen Gestalten zu kämpfen haben muss. Vielleicht kann man es ein Stück weit mit der Kompetenz eines Versicherungsvertreters vergleichen. Es gibt die ausgebildeten Versicherungskaufleute – seriös, kompetent und ehrlich – und es gibt diese 2 Wochen Kurse in welchen es nur darum geht ein spezielles Produkt einer fragwürdigen Gesellschaft zu verkaufen, dann ab zum nächsten Bekleidungsgeschäft – nen Anzug gekauft und los geht’s. Das brachte der Branche über Jahre hinweg einen leicht negativen Touch. Bei Findingheads fühlt es sich jedoch anders an und man hat sogar das Gefühl, dass es diejenigen sind, die ausbilden und immer einen Schritt weiterdenken.

„Wir müssen uns ständig an einen sich verändernden Markt anpassen. Dinge vorher sehen, bevor sie passieren. In Führungspositionen ist heute weit mehr erforderlich als nur das Personal zu führen. Manager müssen eine Mischung sein aus realistisch kalkulierendem Bankkaufmann, ein immenses Wissen über Marketing und Social Media mit sich bringen, die Anpassungsfähigkeit haben sich ständig auf Marktsituationen einzustellen und der Draht zum Zentrum des Erfolgs eines Unternehmens – nämlich der gesunde Kontakt zur Basis, zu seinen Mitarbeitern sollte auch nicht zu kurz kommen. All diese Eigenschaften in nur einer Person zu finden, macht die Suche sehr individuell und der Kreis dafür in Frage kommender Personen wird immer kleiner. Aber genau das ist es was unsere Arbeit so unheimlich spannend macht“.

Findingheads sieht sich also als Kompetenzzentrum zur Besetzung von Spitzenpositionen im In- und Ausland. So wundert es kaum, dass international agierende Konzerne, gerade in Asien und eben ganz Europa, auf die Erfahrung und das Wissen der Lüdenscheider Agentur rund um Stroese und Becker setzen. Nach 30 Minuten ist das Interview mit den beiden über 1,85 Meter großen Herren auch schon wieder beendet. Weitere Termine und Kundengespräche stünden an. Naja - wenn man als Top-Manager seinesgleichen vermitteln möchte, dann gilt es einem strikten Terminplan zu folgen. Eben ganz so – wie das Top-Manager so machen.
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