ADAMA veranstaltet Fachsymposium "Pflanzenschutz 2030 - mit welchen Technologien können wir ihn betreiben?" in Magdeburg

ADAMA veranstaltet Fachsymposium "Pflanzenschutz 2030 - mit welchen Technologien können wir ihn betreiben?" in Magdeburg (PresseBox) ( Köln, )
Die Digitalisierung erfasst alle Lebens- und Arbeitsbereiche und macht auch vor der Landwirtschaft nicht halt. Neue, digitale Technologien werden im Agrarbereich derzeit stark, zum Teil kontrovers diskutiert.

Auch das Agrarchemieunternehmen ADAMA beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie und mit welchen Technologien der Schutz der Kulturpflanzen auf dem Acker zukünftig gesichert werden können.

Im Rahmen eines Fachsymposiums lud das Unternehmen am 8. November 2018 in Magdeburg Partner und Fachleute ein, um sich über die technischen Möglichkeiten, die den modernen, chemischen Pflanzenschutz bis 2030 effizienter gestalten könnten, auszutauschen.

Sechs externe Referenten gaben dem Fachpublikum aus der landwirtschaftlichen Beratung und Praxis einen umfangreichen Überblick über den derzeitigen Stand der Technologien im Bereich Pflanzenschutz.

Zu Beginn stellte Prof. Dr. Andreas von Tiedemann von der Georg-August-Universität in Göttingen die Frage: „Was leistet Pflanzenschutz?“. Im weiteren Verlauf seines Vortrages ging Prof. Tiedemann auf die kulturgeschichtliche Bedeutung des chemischen Pflanzenschutzes ein und stellte heraus, dass auf Grund einer effizienten Nahrungsmittel Produktion und neuer invasiver Herausforderungen auch in Zukunft auf chemischen Pflanzenschutz nicht verzichtet werden kann, denn „Nutzpflanzen sind schutzbedürftig“.

Wie wichtig der chemische Pflanzenschutz für das Geschäft von ADAMA ist, beleuchtete Dr. Gerhard Ahlers aus seiner Sicht als Cluster Manager der ADAMA in Northern Europe. Die regulatorischen Hürden besonders in Europa, die zukünftige Wirkstoffverfügbarkeit und die Herausforderungen durch und auf dem chinesischen Markt standen im Mittelpunkt seiner Ausführungen. Der chemische Pflanzenschutz wird für ADAMA ein wesentlicher Geschäftsbaustein bleiben, der zukünftig mit innovativen Technologien ergänzt wird.

„Mit Spot Farming zur nachhaltigen Intensivierung in der Pflanzenproduktion“ – dieses Thema brachte Prof. Dr. Jens Karl Wegener vom Julius-Kühn-Institut in Braunschweig den Teilnehmern näher. Dabei ging er darauf ein, dass sich durch die Digitalisierung und die Entwicklung in der Computertechnologie in Zukunft neue Möglichkeiten im Pflanzenbau ergeben.

Es gibt derzeit viele Ideen und Innovationen im Bereich Digital Farming. David Bohnenkamp, von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn stellte die aktuellen Entwicklungen im Bereich Sensortechnik für die Identifizierung von Blattkrankheiten vor. Eine der Herausforderungen ist hierbei der Transfer der Forschungsergebnisse in die praktische Landwirtschaft.

Zum Abschluss wurde es dann praktisch. Heinrich Romundt von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen referierte über die pflanzenbaulichen Möglichkeiten zur Vermeidung von Pflanzenschutzmitteln in Grundwasserschutzgebieten und wählte dafür als fachliches Beispiel den Mais, bei dem unter Nutzung der Unterdrückungsleistung und Allelopathie von Rauhhafer der chemische Pflanzenschutz zukünftig unter dem Motto: „So viel wie nötig – so wenig wie möglich“ reduziert werden könnte.

Inwieweit die mechanische Unkrautbekämpfung in der Zuckerrübe eine Renaissance erleben könnte, stellte Franz Hesse von der Nordzucker AG dar. Eigene Versuche zeigen, dass ein kombiniertes Verfahren aus Bandspritzung und Hackrahmen in Zukunft auch großtechnisch effektiv genutzt werden kann. Dazu erforderlich sind leistungsfähige Maschinenhacken mit innovativer Steuerungstechnik, die eine ansprechende Flächenleistung bringen.

Das ADAMA-Symposium präsentierte, wie auch in den Jahren zuvor, attraktive Themen aus den Bereichen Pflanzenschutz und Anwendungsberatung und hat sich mittlerweile als hochklassige Fachveranstaltung etabliert. In diesem Jahr konnte ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet werden.
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