Software nutzt moderne PCs nicht

Für mehr Power: CPU-Kerne manuell zuweisen

(PresseBox) ( Bonn, )
Bonn – PCs mit Dual-Core– oder Quad-Core-CPUs können nicht halten, was sie versprechen: schnelleres und flüssigeres arbeiten. In der Praxis laufen die meisten Anwendungen nur auf einem Prozessorkern, während die anderen vor sich hindämmern, berichtet der Fachverlag für Computerwissen in seinem IT-Informations- dienst „Der Netzwerkadministrator“ (www.netzwerk-administrator.com). Der Grund: „Die meisten Programme unterstützen nur eine CPU und können die Vorteile eines Mehrkernprozessors gar nicht nutzen.“ Selbst Microsoft Office komme erst so richtig ab der Version 2007 in Fahrt.

Der IT-Dienst rät deshalb in seiner aktuellen Ausgabe bestimmten Anwendungen manuell eine der anderen CPUs zuzuweisen, um den ersten Prozessorkern zu entlasten. Dies empfehle sich beispielsweise für Antiviren-Software und andere Überwachungsanwendungen, die ständig im Hintergrund aktiv sind, für Browser und E-Mail-Programme. Auf diese Weise stehe dem Hauptarbeitsprogramm die volle Leistung des ersten Kerns zu Verfügung.

Die manuelle Zuweisung der CPU-Kerne erfordere keine besondere Computerkenntnisse: Nach der Eingabe der Tastenkombination Strg/Alt/Entf den Taskmanager öffnen und auf das Register „Prozesse“ wechseln. Dort das zu verschiebende Programm mit der rechten Maustaste anklicken und unter „Zugehörigkeit festlegen“ die gewünschte CPU auswählen, z.B. CPU1 oder CPU2 usw. Für den ersten Prozessorkern steht CPU0.

Der Netzwerkadministrator
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