40 Tonnen Digitalisierung: expedition d macht Station in Crailsheim

An der Station zur Sensorik ist Fingerspitzengefühl gefragt, um mit von Hand gesteuerten Sensoren ein virtuelles Auto einzuparken. Foto: (c) Baden-Württemberg Stiftung gGmbH (PresseBox) ( Crailsheim, )
Was haben Bäckerinnen oder Krankenpfleger mit Digitalisierung zu tun? Was macht ein Data Scientist? Und wozu brauchen wir Maschinen-Ethik? – Die Digitalisierung verändert unsere Berufswelt und wirft viele neue Fragen auf. Welche Chancen und Herausforderungen sie bietet und welche Kompetenzen in Zukunft gefragt sein werden, zeigt die Bildungsinitiative expedition d – Digitale Technologien | Anwen­dungen | Berufe. Von Dienstag, 26. November, bis Freitag, 29. November 2019, macht der Digitalisierungstruck am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Crailsheim Station und lädt zum Entdecken digitaler Schlüsseltechnologien ein. Junge MINT-Coaches leiten die Schülerinnen und Schüler an und zeigen berufliche Perspektiven in den MINT-Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik auf. Der Truck macht auf dem Volksfestplatz Halt.

Data Storyteller zaubern aus nüchternen Zahlen packende Geschichten, Chief Digital Officer machen Unternehmen fit für die Digitalisierung und Maschinen-Ethikerinnen formulieren Regeln für autonome Maschinen. Doch auch Berufe wie Lehrer, Mechatronikerin oder Krankenpfleger verändern sich durch die Digitalisierung. Um Jugendlichen zu zeigen, wo ihnen digitale Technologien im Berufsleben begegnen und welche Kompetenzen sie dafür mitbringen müssen, ist die rollende Erlebniswelt expedition d – Digitale Technologien | Anwendungen | Berufe für das erfolgreiche MINT-Berufsorientierungsprogramm COACHING4FUTURE in Baden-Württemberg unterwegs. Das gemeinsame Angebot der Baden-Württemberg Stiftung, des Arbeitgeberverbands SÜDWESTMETALL und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit macht von Dienstag, 26. No­vember, bis Freitag, 29. November 2019, am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Crails­heim Station.

Bevor die Schülerinnen und Schüler der siebten bis zehnten Klasse mit den Coaches Mathematikerin Eva Rohrbach, Geowissenschaftlerin Felicitas Mundel und Mathematiker Mikhail Tiles den „Raum der Technologien“ im Erdgeschoss des Trucks erkunden, wählen sie einen Arbeitsauftrag wie „Entwickle ein autonom fahrendes Auto!“, der als Leitfaden dient. An verschiedenen Stationen lernen die Jugendlichen dann digitale Schlüsseltechnologien wie Robotik, Virtual Reality, 3D-Druck, Sensorik, Gesichts­erkennung, künstliche Intelligenz oder Computer Vision kennen. Dabei müssen sie auch praktische Aufgaben lösen, zum Beispiel mit 3D-Druck den fehlenden Griff einer alten Vase rekonstruieren, mit Augmented Reality ein Zimmer einrichten, mit einer Smart Camera und Puzzlestücken einen Code knacken oder mit einer VR-Brille ein Fahrrad zusammenbauen. An einer riesigen Multimedia-Wand können die Schülerinnen und Schüler ein Programm schreiben, um Sensoren und Lichter im Truck zu steuern, eine SQL-Datenbank befragen, um einem Dieb auf die Schliche zu kommen, oder mit Emojis ein Kommunikations­protokoll verfassen.

Im „Raum der Ideen“ im Obergeschoss halten sie anschließend in einem selbst erstellten „DigiPoster“ fest, welche Technologien sie für ihren Arbeitsauftrag benötigen und welche MINT-Berufe daran beteiligt sind. Fähigkeiten wie Prozessdenken, selbstständiges Arbeiten und Kreativität sind dabei wichtige Kompetenzen.

expedition d im Internet entdecken

Auf der Plattform www.expedition.digital können User das Expeditionsmobil in 360° und mit Hilfe von Virtual Reality erkunden. Berufstätige zeigen ebenfalls in 360°, wie die Digitali­sierung ihren Beruf heute schon verändert hat. Lehr- und Lernmaterialien für Lehrkräfte, ein Digi-Quiz und ein Spiel zur Digitalisierung ergänzen das Angebot.
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