Zweites Teilprojekt der Gemeinschaftsinitiative von EIAA und IAB Europe soll Schlüsselanforderungen für länderübergreifende Planungsstandards im Online-Marketing ermitteln

(PresseBox) ( Düsseldorf / Brüssel, )
Das MIA-Projekt gibt heute den Startschuss für eine branchenweite internationale Expertenbefragung zu Einsatz und Anwendung von Systemen zur Messung von Online-Reichweiten und -Nutzungsaufkommen. Die Erhebung startet neben Deutschland gleichzeitig in 18 weiteren Ländern (Australien, Brasilien, China, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, den Niederlanden, Polen, Russland, Schweden, Spanien, Süd-Korea, Türkei und den USA). Zweck der Untersuchung ist es, aus der gesamten Online-Mediaindustrie
- von Werbetreibenden, Mediaagenturen und Medienanbietern bis zu Netzwerken und Vermarktungsorganisationen
- Einschätzungen und Beurteilungen einzusammeln, um zu ermitteln, welche Messansätze und -methoden die Online-Mediaindustrie bevorzugt einsetzt, womit die Nutzer dieser Systeme zufrieden sind und wo Verbesserungsbedarf besteht und wohin sich die Messsysteme künftig entwickeln müssen, um den aus der dynamischen Entwicklung des Internets resultierenden veränderten Anforderungen auch weiterhin Genüge zu leisten. Die Ergebnisse der Untersuchung bilden dann die Grundlage für einheitliche internationale Richtlinien und Standards, die die Transparenz, Vergleichbarkeit, Konsistenz und übereinstimmende Zählbarkeit von Planungsdaten für eine länderübergreifende Online-Mediaplanung im Rahmen internationaler Kampagnen sicherstellen sollen. Die Befragung kann auf der Webseite des MIA-Projektes, www.miaproject.org, eingesehen werden.

Die internationale Expertenbefragung ist das zweite wichtige Teilprojekt innerhalb des MIA-Projektes. Sie ergänzt das bereits erarbeitete und veröffentlichte Glossar ("Dictionary of Definitions") zu den unterschiedlichen Methoden der Nutzungserhebung (nutzerzentriert und seitenzentriert). Im Rahmen des Glossars wurde das komplette Spektrum der weltweit unterschiedlich verwendeten Fachbegriffe und Definitionen vorab erfasst und miteinander verglichen, um sie für die weiteren Diskussionen und Ausarbeitungen transparenter und verständlicher zu machen.

Im Zuge der Umsetzung der zweiten Projektstufe haben die MIA-Verantwortlichen jetzt auch das Projektteam personell verstärkt. Ab sofort wird die Britin Elizabeth Van Couvering das Gemeinschaftsprojekt von EIAA und IAB Europe als neue Projektmanagerin unterstützen. Die Online- und Marktforschungsexpertin kann auf rund 15 Jahre berufliche Expertise aus ihrer Tätigkeit bei Werbe- und Internetdesign-Agenturen, Internetunternehmen sowie in der Marktforschung zurückgreifen. Van Couvering wird ihre Aufgaben in enger Abstimmung mit dem Vorstand des MIA-Projekts - Alison Fennah, Executive Director der EIAA, und Thomas Duhr, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des IAB Europe und Vorstandsvorsitzender der AGOF - wahrnehmen, der für die Inhalte und Umsetzung des MIA-Projektes verantwortlich ist.Unterstützt werden sie von Anita Caras (Market Insight Lead EMEA bei Microsoft Advertising), Jürgen Sandhöfer (stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AGOF) und Richard Foan (Managing Director ABCe, Chairman JICWEBS und IFABC WWW Standards).

"Die aktuelle Umfrage ist ein weiterer großer Schritt zur Verbesserung des Stellenwerts des Online-Marketings", erklärt Alison Fennah, Co-Chairman des MIA-Projektes und Executive Director der EIAA. "Seit Beginn des Projekts haben wir bereits wichtige Prozesse angeschoben und mit der Verstärkung von Elizabeth Van Couvering als Projektmanagerin werden wir diese Entwicklung weiter vorantreiben. Vor allem ihre Branchen-Expertise und ihre umfangreichen Marktforschungskenntnisse werden dabei von großem Wert sein."

"Nach wie vor liegt der Fokus unserer Arbeit auf der weiteren Vereinfachung des länderübergreifenden Mediaplanungsprozesses für Online-Kampagnen", ergänzt Thomas Duhr, Co-Chairman des MIA-Projektes und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des IAB Europe. "Die Umfrageergebnisse werden uns wichtige Erkenntnisse zur Einschätzung der aktuell verwendeten Planungspraktiken in den Agenturen sowie den dabei zu überwindenden Hindernissen liefern. Damit werden wir in der Lage sein, die für eine länderübergreifende Online-Mediaplanung dringend benötigten einheitlichen Standards und Richtlinien erarbeiten zu können."

Über das MIA-Projekt
Noch immer erschweren verschiedene Standards und Begrifflichkeiten für relevante Messgrößen die erfolgreiche Planung und Umsetzung von internationalen Werbekampagnen im Internet. Genau hier setzt das im Oktober 2007 gestartete MIA-Projekt(Measurement of Interactive Audience) an. Ziel der gemeinsamen Initiative von der EIAA (European Interactive Advertising Association) und dem IAB Europe (Internet Advertising Bureau Europe) ist die Entwicklung von einheitlichen, internationalen Richtlinien und Standards für die Reichweitenmessung im Internet, die die Mediaplanung von länderübergreifenden Online-Kampagnen vereinfachen und optimieren sollen. Das MIA-Projekt wird getragen von den Mitgliedern der EIAA, allen nationalen IABs in Europa, dem IAB Chile (stellvertretend für gesamt Süd-Amerika), dem IAB Australien, dem IAB USA, dem IAB Canada, der ADMA (Asia Digital Marketing Association), den weltweiten Mitgliedern der IFABC (International Federation of Audit Bureaux of Circulations) sowie von Mediaagenturen und werbetreibenden Unternehmen.
Website: www.miaproject.org

Über das Interactive Advertising Bureau Europe (IAB Europe)
Das IAB Europe ist der Verband aller nationalen IABs und angeschlossenen Fachverbände in Europa. Zur Hauptaufgabe zählt die nachhaltige Entwicklung des Online-Marketingmarkts. Unterstützt von allen großen Medienunternehmensgruppen, Agenturen, Portalen, Technologieentwicklern und Serviceprovidern repräsentiert das IAB Europe derzeit mehr als 5.000 Mitgliedsunternehmen. Das IAB Europe koordiniert europaweit Aktivitäten wie Öffentlichkeitsarbeit, Leistungsvergleiche der Märkte sowie Marktforschung, bestimmt Standards und sammelt erfolgreiche Fallbeispiele.Zu den Mitgliedsländern gehören Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Kroatien, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, Slowenien, Spanien und die Türkei.
Website: www.iabeurope.eu

Über das IAB Germany
Online-Vermarkterkreis im BVDW Das IAB Germany wird vom Online-Vermarkterkreis (OVK) als das zentrale Gremium der führenden deutschen Online-Vermarkter repräsentiert. Er gehört zum Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Ziel des gemeinsamen Auftritts ist es, der Gattung Online noch mehr Gewicht im Markt zu verleihen. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die Interessenvertretung aller am digitalen Wertschöpfungsprozess beteiligten Unternehmen. Der BVDW steht im ständigen Dialog mit Politik, Öffentlichkeit und anderen Interessengruppen (Verbraucherorganisationen, andere Branchenverbände etc.), um ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv die dynamische Entwicklung der Branche zu unterstützen. Der BVDW bietet ein umfangreiches Service- und Informationsportfolio für seine Mitgliedsunternehmen. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler Technologien transparent zu machen und so den Einsatz in der Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und Administration zu fördern. Zudem bietet der BVDW ein Expertennetzwerk, das Unternehmen und Interessierten innerhalb wie außerhalb der Branche schnell und gezielt Antworten auf konkrete Fragestellungen rund um die Lösungen der Digitalen Wirtschaft liefert.
Website: www.ovk.de

Background to IFABC
The IFABC exists as a voluntary federation of industry-sponsored organisations that have been established in nations throughout the world and which have a common commitment to the accurate and transparent reporting of comparable print and new media performance data.

Its aim is to work with the national and international organisations in any way that constructively supports the work of its members. The Federation seeks to encourage and facilitate the exchange of experience and best practice between member organisations and is committed to working towards a greater standardisation and uniformity in the reporting of circulations and other data.

ABC was first established in the UK in 1931 and is the founder member of the International Federation of ABC's (IFABC) making it one of the largest media audit bodies in the world encompassing 36 bureaux in 34 countries.
ABCe was established in 1996, delivering global measurement standards for local markets through its work as Chair of the IFABC web standards group.
The IFABC actively encourages the establishment of an audit bureau of circulations in countries where currently such a bureau does not exist.
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