Digital fortgeschrittene Unternehmen bauen digitale Infrastruktur 4x schneller aus als vor der Pandemie

Private Interconnection wird bis 2024 voraussichtlich 15 mal stärker genutzt als das öffentliche Internet

(PresseBox) ( Frankfurt am Main, )
Laut des aktuellen Global Interconnection Index (5. Ausgabe des GXI), einer von Equinix jährlich veröffentlichten Marktstudie, hat die Pandemie einen extremen Digitalisierungsschub in der Wirtschaft ausgelöst. Digital ausgerichtete Unternehmen, die bereits im Vorfeld auf Digitalisierung gesetzt hatten, bringen ihre entsprechenden Initiativen viermal schneller voran als vor der Pandemie. Unternehmen in Deutschland implementieren ihre überregionalen digitalen Infrastrukturen und bauen neue Edge-Standorte heute deutlich schneller auf. Auch benötigen sie weniger Zeit für den Aufbau von Multi-Cloud-Infrastrukturen: Projekte, die früher noch zwei Jahre in Anspruch nahmen, werden mittlerweile innerhalb von sechs Monaten umgesetzt.

Dieses hohe Tempo in der digitalen Transformation wird den ausgeprägten Wachstumstrend in der Interconnection-Bandbreite voraussichtlich weiter verstärken. Laut der 5. Ausgabe des GXI wird die gesamte globale Interconnection-Bandbreite, also das Maß für die private Konnektivität zur Datenübertragung zwischen Unternehmen, bis 2024 voraussichtlich 21.485+ Terabit pro Sekunde (Tbps) oder 85 Zettabyte pro Jahr erreichen, was über fünf Jahre einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 44 % entspricht. Die globale Interconnection wird bis 2024 die Bandbreite des öffentlichen Internets voraussichtlich um den Faktor 15 übertreffen.

In der EMEA-Region wird bis 2024 ein Wachstum mit einer CAGR von 46 % erwartet. Mit 5.327 Tbps wird die dortige Interconnection 25 % der weltweiten Interconnection-Bandbreite ausmachen. Als zweitgrößter Markt in EMEA nach London wird für Frankfurt ein Wachstum von 44 % prognostiziert – das entspricht einer installierten Interconnection-Bandbreite von 878 Tbps im Jahr 2024.

Dieses Wachstum steht im Einklang mit der steigenden Nachfrage nach einer digitalen Infrastruktur, die erforderlich ist, um den Digitalisierungsbedarf in der Wirtschaft zu decken, die elektronische Integration mit Partnern und Lieferketten zu erleichtern und mehr Menschen an verteilte, hybride Arbeitsumgebungen anzubinden.

Weitere Erkenntnisse aus der 5. Ausgabe des GXI
  • Nahezu 30 % der Unternehmensinfrastruktur, die in Carrier-neutralen Rechenzentren bereitgestellt wird, wurde näher an die Digital Edge verlagert – dort wo Daten generiert werden. Auch Service Provider bauen ihre Digital Edge-Infrastruktur verstärkt aus und gehen hierbei doppelt so zügig vor wie bei der Kerninfrastruktur, um die steigende Nachfrage der Unternehmen decken zu können.
  • Digital fortgeschrittene Unternehmen vernetzen sich mit zehnmal mehr Partnern als digital weniger ausgereifte Unternehmen. Somit sind sie diesen bei der digitalen Transformation voraus und können von den besten Services aus einem reichhaltigen Pool an Dienstanbietern und Partnern profitieren. Dieser Trend wurde in 12 Branchen und drei Regionen bei traditionellen Unternehmen, „in der Cloud geborenen“ Unternehmen, Dienstleistern und sogar Hyperscale-Anbietern beobachtet. 
  • Laut Prognose wird der Finanzdienstleistungssektor mehr als 50 % der Interconnection-Bandbreite bei Unternehmen nutzen, gefolgt vom verarbeitenden Gewerbe als zweitgrößter Sektor. In der EMEA-Region wird Frankfurt voraussichtlich der größte Wachstumsmarkt für Interconnection-Bandbreite in der Fertigungsindustrie und bei Netzbetreibern und der zweitgrößte Wachstumsmarkt für den Banken- und Finanzsektor sein.
  • Es wird erwartet, dass die digitale Infrastruktur im öffentlichen Sektor, im Gesundheitswesen, in den Biowissenschaften, bei Industriedienstleistern sowie im Transportwesen das schnellste Wachstum erfahren wird. Dies wird der Verbindungsbandbreite zwischen 2020 und 2024 global betrachtet ein CAGR von 48 % oder höher bescheren. Diese Branchen, die zuvor in puncto Interconnection zurücklagen, weisen hier mittlerweile aufgrund der Pandemie die stärkste Wachstumsrate auf.
„In einer Zeit, in der COVID Unternehmen in vielerlei Hinsicht Innovationen aufzwingt, sowohl bezüglich der Erweiterung bestehender als auch der Einführung neuer digitaler Dienste, muss die diesen Diensten zugrunde liegende Infrastruktur im selben Maß ausgebaut werden“, sagte Claire Macland, Senior Vice President Marketing bei Equinix. „Infolgedessen bauen smarte Unternehmen diese notwendige digitale Infrastruktur heute viermal schneller auf als vor der Pandemie.“

Weitere Zitate
  • Courtney Munroe, Research Vice President, Worldwide Telecommunications Research, IDC
„Unternehmen, die einer umfassenden digitalen Strategie hohe Priorität einräumen, indem sie digitale Plattformen mit Partnern, Ökosystemen und Kunden verknüpfen und gemeinsam nutzen, gehen im Wettbewerb als disruptive Marktführer hervor. Nur durch die Einführung digitaler Plattformen und Dienste lässt sich das nötige Maß an Agilität und Belastbarkeit erreichen, das erforderlich ist, um an der Konkurrenz vorbeizuziehen und sich als Innovationsführer zu etablieren.“
  • Joachim Goyvaerts, Director, Benelux und Irland, PayPal
„Als Pionier in der digitalen Zahlungsbranche hat sich PayPal zu einem vertrauenswürdigen strategischen Partner für mehr als 400 Millionen Nutzer weltweit entwickelt. Finanzdienstleister müssen sich schneller denn je bewegen und eine robuste digitale Infrastruktur nutzen, um ihre Kunden zu unterstützen. Unsere umfassende Plattform unterstützt den globalen Handel und bietet außergewöhnliche Zahlungserfahrungen auf schnelle und bequeme Weise und hilft Kunden, eine solide Grundlage für ihre Dienstleistungen und ihr Wachstum zu schaffen.“
  • Jens-Peter Feidner, Geschäftsführer Deutschland, Equinix
„Unternehmen in ganz Deutschland haben ihre digitale Transformation deutlich vorangetrieben und damit die Nachfrage nach privaten Interconnection-Diensten erhöht. Dies zeigt sich besonders in wichtigen Märkten wie Frankfurt, wo wir vor kurzem unser neues Colocation-Rechenzentrum FR8 eröffnet haben – sowie FR9x als erstes von fünf geplanten Hyperscaler-Rechenzentren, die den wachsenden Bedarf an Cloud-Kapazitäten decken werden. Laut dem GXI setzt sich der starke Wachstumstrend bei digitalen Infrastrukturen fort, so dass wir unsere Kapazitäten schon heute auf nachhaltige und effiziente Weise ausbauen, um unser globales Ziel eines klimaneutralen Betriebs bis 2030 zu erreichen.“

Zusätzliche Ressourcen
Vorausschauende Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewisse Risiken und Unsicherheiten einschließen. Unter anderem beinhaltet sie Aussagen über die Geschwindigkeit, mit der sich die digitale Transformation vollziehen wird sowie über das Wachstum der Interconnection-Bandbreite. Die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den Erwartungen abweichen, die in diesen zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben werden, welche auf Prognosen des Global Interconnection Index basieren. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen bewirken können, gehören Risiken, die in den jeweiligen Meldungen von Equinix an die Securities and Exchange Commission beschrieben werden. Siehe insbesondere die jüngsten Quartals- und Jahresberichte von Equinix, die bei der Securities and Exchange Commission eingereicht wurden und die auf Anfrage bei Equinix erhältlich sind. Equinix übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Informationen zu aktualisieren.
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