Wirtschaft im Wandel

eilersconsulting über die Krise und die Chancen der Digitalisierung

4.0 (PresseBox) ( Düsseldorf, )
Bitte beschreiben Sie, vor welcher Herausforderung Ihr Unternehmen stand und welche Schlüsse Sie gezogen haben:

Als klassische SAP-Unternehmensberatung unterstützen wir unsere Kunden bei der Implementierung und Optimierung von Geschäftsprozessen. Dabei liegt unser Fokus auf Supply Chain Management und innerbetrieblicher Logistik.

Mithilfe des ERP-Systems von Weltmarktführer SAP bilden unsere Kunden gegenwärtig ihre logistischen Geschäftsprozesse hervorragend ab. Zukunftsorientiert ermöglicht die Digitalisierung in diesem Bereich viele neue technologische Innovationen. Der daraus resultierende praktische Nutzen für individuelle Prozesse ist vielen Kunden aber nicht vollumfänglich bewusst.

Technologische Fortschritte wie Industrie 4.0 und Big Data erzeugen gerade bei größeren Unternehmen eine Flut von Daten. Dabei handelt es sich um Daten aus der Produktentwicklung (Konstruktions- und Simulationsdaten), der Produktion (Maschinen-, Qualitätsdaten) oder aus Umwelt und Verkehr (Wetterdaten, Emissionsdaten, Track und Trace von Sendungen). In den meisten Fällen schlagen diese Daten ohne große Filterung im Unternehmen auf und werden in einer Cloud dezentral gespeichert. Die Anbieter der Tools zur Datenaufnahme überbieten sich aktuell mit immer niedrigeren Rekordzeiten zur Erfassung von Datenmengen.

Für uns liegt die große Herausforderung darin, unseren Kunden aufzuzeigen, welche Daten sie für die Digitalisierung ihrer Kernprozesse aus diesem Datenpool herausfiltern müssen, um einen maximalen Nutzen zu erzielen. Dadurch entsteht ein völlig neues Beratungsfeld, in dem neue technische Möglichkeiten mit bestehenden betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Einklang gebracht werden.

Um diese Herausforderung zu meistern, definieren wir mit unseren Kunden eine individuelle nutzenorientierte Digitalisierungsstrategie. Die „Nutzenorientierung“ steht für uns klar im Vordergrund, denn weniger ist oft mehr! Erst danach setzen wir mit unseren eigenen Produkten an, um dadurch die technische Echtzeitintegration von den ausgewählten Daten in das statische SAP ERP-System zu ermöglichen.

Wie haben sich die Entscheidungen ausgewirkt? Welche Veränderungen gab es?

Um diesen Weg der Datenintegration voranzutreiben, haben wir uns kontinuierlich spezielles Know-How zum Thema Digitalisierung in den Bereichen Logistik und Supply Chain angeeignet. Dies gelang uns durch einen Perspektivwechsel vom reinen SAP Wissen, hin zu Kenntnissen in den Bereichen IoT und Big Data.
Dieser neue Fokus hat viele unserer Sichtweisen nachhaltig verändert. Beispielsweise die Auswahlkriterien für neue Mitarbeiter oder die Inhalte von internen Förderungsmaßnahmen für die bestehende Belegschaft. Insbesondere aber die Entwicklung eines Netzwerks, welches in Innovations-Foren, Mittelstandstreffen und durch die Kommunikation mit jungen, hungrigen Start-Ups entstand und nun immer weiterwächst.

So entstand unsere neue Produktreihe „e_connect“, welche den Datenaustausch zwischen SAP und der digitalen Datenwelt in Echtzeit ermöglicht. Diese Integration ist die Voraussetzung für die automatisierte Steuerung und Analyse von Prozessen.

„e_connect_QM“ nutzt diese Möglichkeiten im Bereich Qualitätsmanagement und verknüpft kritischen Prozess- oder Qualitätsprüfdaten mit den gefertigten Produkten. Dadurch kann der Hersteller jederzeit und für jedes ausgelieferte Produkt, über alle Fertigungsstufen hinweg, seine Qualitätsstandards nachweisen. Diese Informationen können im Fall von Regressansprüchen oder für die Definition von individuellen Wartungsintervallen genutzt werden.

„e_connect_SPS“ ist tiefer in der Produktion verwurzelt und konzentriert sich auf die Verbindung von Siemens SPS Steuerungen mit SAP.

Wir sind stets auf der Suche nach neuen Potentialfeldern und Partnern, um unsere „e_connect“-Reihe weiterzuentwickeln. Dabei ist es unsere Vision, alle innerbetrieblichen logistischen Geschäftsprozesse im SAP-System zu digitalisieren.

Hat die Corona-Krise zu Innovationen in Ihrem Unternehmen geführt – und wenn ja zu welchen?

In der Krise haben wir unsere innerbetriebliche Kommunikation weiter digitalisiert. Es werden regelmäßige Videokonferenzen eingeplant. Darin geht es nicht nur um betriebliche Themen, sondern auch um die Pflege des Betriebsklimas – bis hin zum virtuellen Feierabendbier.

Auch unser innerbetriebliches Gesundheitskonzept wurde durch unseren festangestellten Fitness Trainer digitalisiert. Er produzierte neue Trainingsvideos, die er anstatt der üblichen Trainingseinheiten online der Belegschaft zur Verfügung stellte.

Die durch die Corona-Krise freigewordenen Kapazitäten einiger Mitarbeiter nutzen wir für die Entwicklung von „e_connect_LOG“, dem dritten Produkt unserer „e_connect“-Reihe.

Mit dieser Lager-Lösung ermöglichen wir vollautomatisierte Hintergrundverbuchungen in SAP, die das manuelle Erfassen von Barcodes mit Scannern ablösen wird. Dabei unterstützt einer unserer Digitalisierungspartner die Erfassung von Bewegungen und Beständen durch die Bereitstellung von umfangreicher Sensorik.

Diese Datenintegration zwischen den agilen, digitalen Systemen und dem statischen ERP-System ist unser größtes Wachstumsfeld und hebt uns vom Markt ab. Denn durch die Verschmelzung beider Systeme legen wir den Grundstein für eine neue Produktions- und Prozesswelt, die einen betriebswirtschaftlichen Nutzen von Massendaten in unterschiedlichste Richtungen ermöglicht.

Inwiefern engagieren Sie sich in Ihrer Stadt oder Region?

Seit unserer Gründung fühlen wir uns der Stadt Düsseldorf sehr verbunden und wollten etwas fördern, dass unserem Unternehmensgeist entspricht.
2016 wurden wir daher Sponsor des Düsseldorfer Hockey Clubs DHC, in dem wir Jugendarbeit und Leistungssport fördern. Wir wollen aber nicht nur ein finanzieller Unterstützer sein, sondern den Spielern auch die Möglichkeit zur beruflichen Entwicklung in der SAP-Welt bieten.

Generell glauben wir, dass kleine Taten große Auswirkungen haben können, deshalb verbringen wir unsere Mittagspausen in den Restaurants in unserem Viertel, trinken unser Feierabendbier in der Kneipe um die Ecke und lassen die Hemden gerne in der Wäscherei gegenüber aufarbeiten. Dabei und besonders dadurch pflegen wir ein freundschaftliches Verhältnis zu „unserem“ Viertel, in dem jeder vom Erfolg des Anderen profitiert.

Gerade jetzt versuchen wir noch gezielter, unsere Nachbarn und umliegende Geschäfte, die besonders existenziell betroffen und bedroht sind, weiter zu unterstützen.
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