Digitales Controlling erschließt neues Geschäftsfeld

Ennepetaler Unternehmen FACO Metalltechnik senkt mit Unterstützung der Effizienz-Agentur NRW seinen Materialverbrauch und etabliert neues Geschäftsfeld

Die FACO Metalltechnik GmbH + Co. KG ist seit über 20 Jahren als Blechbearbeiter und Lohnfertiger in Ennepetal tätig. Foto: FACO
(PresseBox) ( Ennepetal, )
Dank der konsequenten Digitalisierung ihrer Prozesse und deren Neuorganisation erhöhte die FACO Metalltechnik GmbH + Co. KG aus Ennepetal die Flexibilität ihrer Produktion, reduzierte gleichzeitig den Ressourcenbedarf und baute im zweiten Schritt ein neues Geschäftsfeld für nachhaltige Produkte auf. Unterstützt wurde sie dabei durch die Ressourceneffizienz-Beratung der Effizienz-Agentur NRW.

Der Metallspezialist FACO ist ein inhabergeführtes Unternehmen in Ennepetal und seit mehr als 20 Jahren am Markt tätig. FACO ist als Lohnfertiger und Halbzeug-Lieferant für die Industrie und das Baugewerbe bekannt. Als Metallhändler hält FACO ein breites Angebot an Blechen und Gittern für gewerbliche Kunden bereit. Das Lager umfasst u. a. Lochbleche, Edelstahlgewebe, Wellengitter und Punktschweißgitter.

In der Metallbearbeitung realisiert FACO mit einem modernen Maschinenpark komplexe Anforderungen und Kundenwünsche der Blech-Anarbeitung. Bei einem spezifischen Materialwert von durchschnittlich ca. 1.600 Euro pro Tonne werden sehr hochwertige Materialien mit einer Tonnage von ca. 1.000 Tonnen jährlich verarbeitet.

„2018 nutzten wir die Ressourceneffizienz-Beratung der Effizienz-Agentur NRW (EFA), um unsere Geschäftsprozesse neu zu gliedern“, erklärt André Fahl, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. „Auf Basis der gewonnenen Daten strukturierten wir die gesamte Auftragsorganisation und -abwicklung prozessorientiert neu. So können wir heute die Wirtschaftlichkeit der Aufträge kontinuierlich in einem digitalen Monitoring-Prozess unter dem Leitparameter ‚Durchlaufzeit‘ prüfen und Parameter in Echtzeit anpassen.“

Durch eine verbesserte Auftragsplanung inklusive Auftragsreihenfolge erhöhte sich die Produktivität der Maschinen und der spezifische Anfahrausschuss konnte reduziert werden.

Im Anschluss nutzte FACO eine weitere Ressourceneffizienz-Beratung der EFA, um ein neues Geschäftsfeld unter dem Namen „FACO Secure Cage Systems“ (FACO SCS) aufzubauen. 

„In unserem neuen Geschäftsfeld FACO SCS haben wir uns als Produzent und Monteur von ressourceneffizienten Sicherheits-Cages in professionellen Rechenzentren etablieren können. Darüber hinaus haben wir neue materialeffiziente Servicedienstleistungen entwickelt und umgesetzt“, so Fahl.

Durch einen Mix aus ressourceneffizienten Produkten mit weniger Materialeinsatz und einem neuen Controlling senkte FACO seinen Materialverbrauch um ca. 35 Tonnen pro Jahr, bei einer Reduktion der Materialquote von ca. drei Prozent.

Zur FACO Metalltechnik GmbH + Co. KG GmbH

FACO – steht für André Fahl und Bernd Coordt und wurde 1999 als FACO Metalltechnik im Tal der Ennepe gegründet. Zu Beginn war FACO als 2-Mann-Industrievertretung für verschiedene Hersteller von Metallprodukten wie Lochbleche, Gitter, Gewebe und Profile tätig. Nach wenigen Jahren legte das Unternehmen den Schwerpunkt auf das Handelsgeschäft sowie auf die Produktion und die Anarbeitung seiner Produkte. Im Laufe der letzten 20 Jahre wurden das umfangreiche Lager und insbesondere der Bereich der industriellen Blechanarbeitung mit Laserschneiden, Biegen, Kanten und Schweißen konsequent ausgebaut.

Seit über zehn Jahren ist FACO als Lieferant für Cage-Systeme in Rechenzentren gelistet. 2018 haben wir für diese speziellen Anwendungen den Bereich „FACO Secure Cage Systems“ etabliert.

Erfahren Sie mehr unter www.faco-metalltechnik.de und www.secure-cage-systems.com
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