Warum Schüttgüter besondere Anforderungen stellen
Schüttgüter wie Sand, Kies, Granulate oder Getreide unterscheiden sich grundlegend von starren Ladeeinheiten. Während des Transports kann sich ihr Verhalten verändern:
- Setz- und Fließbewegungen innerhalb der Verpackung
- Nachgeben der Verpackung unter Eigengewicht
- Verformung der Ladeeinheit
- Seitliche Schwerpunktverlagerungen
Genau an diesem Punkt setzt die neue VDI 2700 Blatt 18 an.
Kernaussagen der neuen Richtlinie
Die VDI 2700 Blatt 18 beschreibt, wie sich die Ladung während der Fahrt verhält, welche Sicherungsprinzipien für Schüttgüter in flexiblen Verpackungen geeignet sind und unter welchen Voraussetzungen sie wirksam eingesetzt werden können. Im Fokus stehen insbesondere:
- Formschlüssige Sicherung (Direktverzurrung/Sperrsysteme) durch geeignete Begrenzungen
- Ladungsunterteilung, um Bewegungsräume zu minimieren
- Bewertung von stapelbaren und nicht stapelbaren Verpackungen
- Auswirkungen von Setzverhalten und Schwerpunktverlagerung
- Anforderungen an Umverpackungen, Ladehilfsmittel und Sicherungssysteme
Bedeutung für Verlader, Versender und Fahrzeugführer
Die neue VDI-Richtlinie bietet eine belastbare Grundlage für:
- Rechtssichere Ladungssicherung
- Reduzierung von Transportschäden und Haftungsrisiken
- Einheitliche Bewertung von Sicherungskonzepten
- Schulung und Sensibilisierung von Beteiligten entlang der Transportkette
Unterstützung bei der praktischen Umsetzung
Die Umsetzung der Richtlinie erfordert eine passende Sicherungsstrategie und geeignete Produkte. Dolezych unterstützt dabei mit technischer Beratung sowie praxisbewährten Lösungen wie
- dem Sicherungssystem DoUniFlex
- Zurr? und Sicherungsnetzen für formschlüssige Konzepte
- Sperrbalken oder textilen Sperrstangen
- Antirutschmatten