Fokussierung auf Patent-Management unterstützt maximale Wertschöpfung aus deutschen Erfindungen

Herausforderung für Schutzrechts-Verantwortliche liegt in den begrenzten Ressourcen für den zunehmenden Management-Aufwand

(PresseBox) ( München, )
Deutschland stärkt seine Position als Zentrum europäischer Innovationen dadurch, dass Unternehmen in Deutschland auf die Entwicklung, den Schutz und die Kommerzialisierung geistigen Eigentums (Intellectual Property; IP) fokussieren.

Allerdings bedeutet diese Ausrichtung für viele dieser Unternehmen in einer Zeit knapper Budgets und Ressourcen auch eine erhebliche Mehrbelastung für ihre IP-Abteilungen.

Infolgedessen wenden sich immer mehr Unternehmen in Deutschland an professionelle Anbieter von IP-Management und dedizierten IP-Softwarelösungen, um die Produktivität ihrer internen IP-Teams zu optimieren und ihre eigenen Experten zu entlasten, damit sie sich auf die strategischen IP-Herausforderungen für ihre Geschäftsaktivitäten konzentrieren können.

Deutschland ist bei Patentanmeldungen in Europa führend und belegt weltweit den vierten Platz. Der Schutz und die Kommerzialisierung des Kapitals, das dieses geistige Eigentum repräsentiert, sind für das Wachstum des Landes in Europa und auf den Weltmärkten entscheidend. Genau dies war das zentrale Thema eines kürzlich veranstalteten, hochdotierten Branchenseminars in München, deren Teilnehmer die Relevanz strategischen IP-Managements für deutsche Unternehmen betonten. Das Seminar wurde von CPA Global - dem weltweit führenden Spezialisten für IP-Management und IP-Software - veranstaltet.

Sabine Baum, Head of IP Support Services Central Europa der CPA Global-Niederlassung München, wandte sich an das Publikum aus leitenden IP-Experten deutscher Unternehmen und Anwaltskanzleien mit den Worten: "Wir erleben bei deutschen Unternehmen und ihren Rechtsberatern - Patent-, Marken- und andere IP-Anwälte - die Tendenz, sich an professionelle IP-Dienstleister wie CPA Global zu wenden, um die Herausforderung knapper Ressourcen zu meistern und Unterstützung für ihre strategische Entscheidungsfindung zu erhalten."

"Ein wesentlicher Faktor für den Aufbau einer erfolgreichen Geschäftspartnerschaft zwischen einer IP-orientierten Organisation oder Anwaltskanzlei und einem IP-Dienstleister ist das Engagement. Man kann Projekte nicht einfach nach außen verlagern und hoffen, dass alles gut geht. Diese Beziehung beruht auf Gegenseitigkeit und darauf, dass sich beide Partner engagieren und bereit sind, Zeit und Aufwand in die Beziehung zu investieren."

Haydn Evans, Vice President of IP Service Solutions bei CPA Global, umriss die Leistungen, die ein auf Intellectual Property spezialisierter Serviceanbieter erbringen kann. Darunter erwähnte er die Recherchen, die einer Patentanmeldung vorausgehen und sicherstellen, dass ein Unternehmen in dem betreffenden Technologiesegment über "Freedom To Operate" (FTO) verfügt, die Unterstützung bei der Wahl der geeigneten Patentanmeldung sowie die Optimierung der Qualität der Patentanmeldung. Ebenfalls dazu gehört die Bestimmung, welche Patente das Potenzial für eine Kommerzialisierung, eine Lizenzierung oder eine Veräußerung haben.

Ein zentraler Faktor für effektives IP-Management ist nach Worten von Evans "die richtige Einstellung. IP-Management sollte nicht als statischer Sachverhalt oder punktuelle Aufgabe gelten, sondern als integraler Bestandteil der gesamten Geschäftsplanung behandelt werden. Das Wichtigste ist es, die aktuell vorhandenen Schutzrechte und ihre geschäftliche Relevanz zu ermitteln und zu verstehen sowie sie im Vergleich zu den IP-Schutzrechten der Mitbewerber einzuordnen."

Die Unterstützung durch Experten kann auch umfassende Portfolio-Überprüfungen beinhalten, die potenzielle Probleme aufdecken. Hierzu gehören beispielsweise geschäftskritische Patente, die geschützt werden müssen oder Patente, die möglicherweise zukünftige strategische Technologien darstellen und mit der Zeit wertvoller werden könnten. Diese Überprüfungen erfassen auch das Niveau des Produktschutzes für das IP-Portfolio eines Unternehmens im internationalen Kontext, je nachdem, wo das betreffende Unternehmen aktiv ist oder dies beabsichtigt. Sie ermöglichen zudem, Schutzrechte zu ermitteln, die nicht mehr in den Kernbereich einer Geschäftsstrategie gehören und demzufolge gewinnbringend verkauft oder lizenziert werden sollten, oder Patente, die keinen kommerziellen Wert mehr besitzen und abgemeldet werden könnten, um Kosten zu sparen.

"Geeignete Tools für die Analyse von Patenten unterstützen zudem Erkenntnisse über 'traditionelle' und 'nicht traditionelle' Mitbewerber, das Aufspüren von - tatsächlichen oder potenziellen - Lücken in den Schutzrechten innerhalb eines Portfolios, sowie noch unberührte Technologiefelder, die das zukünftige Wachstum eines Unternehmens fördern könnten, wenn sie geschützt wären", erklärte Evans. "Hier liegt der Fokus auf der Differenzierung eines Portfolios nach zentralen und peripheren Patenten", fügte er hinzu.

Baum erklärte abschließen: "Noch nie war geistiges Eigentum und sein Schutz für geschäftliche Strategien so wichtig wie jetzt. Die Kosten für effizientes IP-Management betragen einen Bruchteil der Verluste, die aus fehlenden oder ungenügenden Schutzrechten für ein Kapital resultieren, das zu den wichtigsten Produktivitätsfaktoren eines Unternehmens gehört."

CPA Global unterstützt deutsche Unternehmen und Anwaltskanzleien bereits seit über 30 Jahren in ihren IP-Anforderungen. CPA Global hat seine Hauptniederlassung für Zentraleuropa in München und unterhält ein Dienstleistungszentrum in Frankfurt/Main, das auf Patentrecherchen für die Pharma- und chemische Industrie, Life Sciences, Biotechnologie und Technik spezialisiert ist.
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