CORONIC vs. Corona

Die Namensähnlichkeit ist rein zufällig / Das Kieler IT-Unternehmen ist auf Sicherheitslösungen für Finanzdienstleister spezialisiert / Jetzt will CORONIC nicht nur virtuelle Viren bekämpfen, sondern auch helfen das Coronavirus zu entschärfen

(PresseBox) ( Kiel, )
Mit Rechnerpower gegen das Coronavirus – das ist die Idee hinter dem internationalen Rechnernetz-Projekt Folding@home. Auf Initiative des Vereins Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein (DiWiSH) beteiligen sich auch schleswig-holsteinische IT-Unternehmen an diesem Projekt. Ab sofort ist CORONIC mit dabei.

Der Schlüssel zur Bekämpfung von Covid-19 liegt im Verständnis der molekularen Strukturen des Virus. Für die Entwicklung eines Impfstoffs sind zahllose Berechnungen nötig, um sich mittels Simulation ein genaues Bild vom Coronavirus zu machen. Wer die räumliche Struktur des Virus kennt, weiß, wo ein wirksamer Impfstoff andocken könnte. „Und hier kommen wir ins Spiel, indem wir unseren Teil zur Bereitstellung der erforderlichen Rechenkapazitäten leisten“, erklärt Frank Bock, Geschäftsführer der CORONIC GmbH.

Der Fokus des Biotechnologie-Rechnernetzes Folding@home liegt auf dem besseren Verständnis von Krankheiten durch die Untersuchung und Simulation der zugehörigen Molekulardynamik. Im Rahmen der Coronakrise hat das Projekt einen ungeheuren Aufschwung erlebt. Mitte April wurde eine kombinierte Rechnerleistung erreicht, die schneller ist, als die der 500 schnellsten Supercomputer dieser Erde. Seit dem 17. April wurden bei Folding@home mehrere zusätzliche Projekte aufgenommen, um die Strukturen von Covid-19 genauer zu analysieren. In Schleswig-Holstein haben sich IT-Unternehmen um den Verein Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein (DiWiSH) versammelt, um diese Forschung mit ihren Rechnerkapazitäten aktiv zu unterstützen.

Wer selber etwas Rechnerleistung spenden möchte, kann sich die Software kostenlos von der foldingathome.org Startseite herunterladen. „Das geht ganz anonym, man kann aber auch Mitglied eines Teams werden“, erklärt Bock. Wer sein lokales Team unterstützen möchte, trägt dazu einfach die Teamnummer in der Software mit ein.

Zum Hintergrund
Ende der 1990er Jahre hat man versucht in den Signalen von Radioteleskopen Zeichen von außerirdischen Intelligenzen zu erkennen. Eine Suchaufgabe, die kein Rechner der damaligen Zeit bewältigen konnte. Die Idee der Berkeley Universität in Kalifornien war es daher, über das Internet eine verteilte Infrastruktur aus einzelnen PCs zusammenzustellen, die dann gemeinsam nach den Außerirdischen suchen. Für Interessierte und Internet-Nostalgiker haben wir am Ende noch einen Link zum SETI-Projekt aus 1999 beigefügt. Heute ist die Methode, Computer im Web zu vernetzen, fast schon Standard. Wikipedia listet 100 Projekte in unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen auf, die sich diesem Ziel verschrieben haben. Im Bereich Biochemie ist das Rechnernetz-Projekt Folding@home angesiedelt.

Linkliste zu den genannten Projekten
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