Check Point und Siemens Enterprise Communications sichern die Infrastrukturen für Voice- und Datennetze ab

Anlässlich der CeBIT 2008 präsentieren beide Unternehmen erstmals gemeinsam Security-Lösungen für die sichere Integration von Kommunikations- und VoIP (Voice over IP)-Systemen in die unternehmensweite IT-Umgebung

(PresseBox) ( CeBIT/Hannover, )
Voice over IP (VoIP) gehört zu den bedeutendsten Trends in der modernen Kommunikationstechnologie. Doch ist der Austausch von Informationen über IP-fähige Telefone auch wirklich sicher? Schließlich nutzen diese Systeme zur Sprachübertragung die bestehende Netzwerkinfrastruktur des Unternehmens -sind also auch den gleichen Gefahren ausgesetzt. Experten warnen daher seit längerem vor den Risiken, denen Firmen mit dem Einsatz von VoIP die Türen öffnen könnten.

In Rahmen einer strategischen Partnerschaft werden daher Siemens Enterprise Networks und Security-Spezialist Check Point Software Technologies die Interoperabilität ihrer vorhandenen Voice- und Security-Lösungen sicherstellen. Vor allem wollen die Partner gezielte Weiterentwicklungen betreiben, damit die Siemens HiPath-Lösungen im Unternehmen sicher installiert und betrieben werden können und demonstrieren auf der diesjährigen CeBIT in Halle 6, Stand G26 und H26, wie der integrierte Siemens-/Check Point-Ansatz in der Praxis angewendet werden kann.

Intelligente Sicherheitsentscheidungen gefragt

"Aufgrund der Komplexität und Unterschiede der VoIP-Protokolle sind herkömmliche Sicherheitslösungen kaum in der Lage, Sprachmeldungen in Datennetzwerken wirksam zu handhaben", begründet Dr. Christoph Skornia, Technical Manager bei Check Point, das inzwischen langjährige VoIP-Engagement seines Unternehmens und die gemeinsame Offensive mit Siemens. "Benötigt wird daher eine Sicherheitslösung, die nicht nur VoIP erkennt, sondern auch in der Lage ist, intelligente Sicherheitsentscheidungen zum Schutz des VoIP-Netzwerks vor Angriffen zu treffen."

So bietet Check Point beispielsweise als bisher einziger Security-Hersteller eine Application Layer-Firewall, die tief in den Sprachverkehr einsehen und festlegen kann, welche Wege die Signalisierung und die Sprache nehmen sollen. Über die so genannte "Application Intelligence" kann darüber hinaus jedes einzelne VoIP-Paket nach potentiellen, schädlichen Inhalten durchsucht werden. Dies erfordert ein tiefes Verständnis der diversen VoIP-Protokolle wie H.323, SIP, MGCP oder Skinny sowie eine ausgesprochen hohe Performance.

Im nächsten Schritt wird Check Point in Kürze eine erweiterte VoIP-Connectivity anbieten und schafft Unternehmen damit z. B. die Möglichkeit, externe Filialen sicher anzubinden oder auch überlappende Telefonnummernkreise abzubilden.

Mit diesen Funktionalitäten bietet Check Point die umfassendste, derzeit verfügbare Security-Lösung für die Absicherung von VoIP-Anwendungen an. Durch die Integration der Check Point-Produkte in die Siemens Open Communications-Lösungen entsteht eine solide, verlässliche Basis für die erfolgreiche und gefahrlose Einbindung von VoIP- oder auch Skype-Anwendungen in die Sicherheitsstrategie des Unternehmens.

Hohe Geschäftspotentiale nur marginal genutzt

"Nicht zuletzt getrieben von der Befürchtung, dass der Einsatz von VoIP-Technologie hohe Sicherheitsrisiken mit sich bringt, wird bis heute in vielen Unternehmen das beachtliche Geschäftspotential moderner Kommunikationstechnologie nur marginal genutzt", weiß Dr. Skornia aus zahlreichen Gesprächen mit Kunden und Security-Verantwortlichen. "VoIP, Skype oder andere neue Technologien für die multimediale Kommunikation über IP-Plattformen sind jedoch in ihrem Entwicklungszyklus auf einem Niveau angelangt, das man durchaus auch für den professionellen Einsatz in Unternehmen empfehlen kann. Organisationen, die bei der Umstellung auf VoIP-Technologie professionell vorgehen, können von unternehmenstauglichen Technologien in vollem Umfang profitieren."

Hierfür gibt es aus Sicht der Technologiepartner Siemens Enterprise Communications und Check Point zwei grundsätzliche Prämissen, die aus Sicherheitsgründen bei VoIP-Projekten gelten sollten: Zum einen sollte die mögliche Funktionalität der ausgewählten Tools immer auf den erwünschten, geschäftsrelevanten Umfang beschränkt werden, zum andern sollten die beteiligten Systeme derart voneinander abgesichert werden, dass von den klassischen IP-Netzen keine Gefahr für die Sprach- und Videokommunikation ausgehen kann. Die professionelle, erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen erfordert ein hohes Maß an Know-how zu Kommunikationsinfrastrukturen und Sicherheitsarchitekturen, das die langjährigen VoIP-Experten Siemens und Check Point bei entsprechenden Projekten künftig in eine gemeinsame Waagschale werfen wollen.

"Ein geglückter Einsatz von neuen Kommunikationsformen wie VoIP hängt sehr von der zugrunde liegenden Kommunikationsstrategie ab. Deshalb sind wir glücklich, mit Siemens einen der kompetentesten Partner auf diesem Gebiet zur Seite zu haben", so Skornia weiter. "Die erfolgreiche Einbindung moderner Kommunikation in die Absicherung der Unternehmensgrenzen wird immer mehr Organisationen vor neue Herausforderungen stellen, für die wir als Lösungsanbieter bereits heute sehr gut aufgestellt sind."
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