BWI schafft abhörsichere Mobilkommunikation für die Bundeswehr

Vertragsunterzeichnung in der „Bonner Auermühle“ (v.l.n.r Dr. Christoph Erdmann Geschäftsführer Secusmart, Martin Kaloudis, Chief Executive Officer (CEO) BWI (Bildquelle: BWI) (PresseBox) ( Bonn, )
Die BWI wird die Bundeswehr bis Ende des Jahres mit rund 6.000 Mobilfunkgeräten ausstatten, die eine mobile Sprach- und Datenkommunikation bis zur Geheimhaltungsstufe „Nur für den Dienstgebrauch“ (VS-NfD) erlauben. Seit Sommer dieses Jahres führt die BWI innerhalb ihres „Enterprise Mobile Management Systems“ die neuen Funktionalitäten ein. Für den weiteren Ausbau hat die BWI am 10. Oktober mit Secusmart einen Rahmenvertrag geschlossen.

Bis zu 15.000 abhörsichere Smartphones und Tablets wird die BWI im kommenden Jahr in der Bundeswehr ausrollen und betreiben. Die Geräte basieren auf der sicherheitsgerechten Mobilplattform „Knox“ des Herstellers Samsung. Zusätzlich verfügen die Smartphones und Tablets unter anderem über gehärtete Apps und eine „Secure Smart Card“, die den verschlüsselten Transfer von Daten und Sprache ermöglicht. Die Lösung ist vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für die Geheimhaltungsstufe VS-NfD zugelassen. Dazu unterzeichneten BWI und Secusmart am 10. Oktober in Bonn einen Rahmenvertrag, mit dem die beiden Unternehmen ihre langjährige Zusammenarbeit fortsetzen.

Im vergangenen Jahr stattete die BWI Verteidigungsministerium und Truppe bereits mit über 18.000 neuen, zentral verwalteten Smartphones und Tablets zur offenen Kommunikation aus. Mit dem im Juli gestarteten Rollout der neuen verschlüsselten Geräte erweitert die BWI, IT-Systemhaus und Digitalisierungspartner der Bundeswehr, ihr Angebot für die deutschen Streitkräfte und baut ihren Service „Enterprise Mobile Management System“ aus.

Neben der Bereitstellung, Nutzung und dem Betrieb von mobilen Endgeräten für eine Übertragung von Daten und Sprache bis zu VS-NfD sowie der Integration in das IT-System der Bundeswehr, ermöglicht der Service ein Unified Endpoint Management, also eine einheitliche Verwaltung von Geräten für alle Betriebssysteme. Zudem ist das System IoT-fähig (Internet of Things). Der Service ist derzeit für bis zu 100.000 Nutzer konzipiert.
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