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Empfehlung für sicheres Magnetspielzeug übergeben

(PresseBox) (Berlin, ) Auf der 59. internationalen Spielwarenmesse, wurde am 7. Februar 2008 die von Prof. Dr. med. Jürgen Barz verfasste Studie "Untersuchung zur Sicherheit von Magnetspielzeugen unter besonderer Berücksichtigung der Gefahr einer Perforation von Darmwänden durch verschluckte Magnetspielzeugteile" an Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie übergeben.

Nachdem sich in den letzten zwei Jahren die Meldungen über schwerwiegende, zum Teil tödliche, Unfälle von Kindern häuften, die mehrere magnetische Spielzeugteile verschluckt hatten, wurde die europäische Normungsorganisation CEN von der EU-Kommission beauftragt, Sicherheitsanforderungen an Magnetspielzeug zu erstellen. Hierfür fehlten den Normern aber die medizinischen Grundlagen um beurteilen zu können, welche Gefahren genau von Spielzeugen mit Magneten ausgehen. Um keine Zeit zu verlieren, wurde im November vergangenen Jahres vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die oben genannte Studie in Auftrag gegeben. Diese wird unverzüglich der verantwortlichen europäischen Normungsgruppe ebenso, wie auch amerikanischen und chinesischen Normungsgremien zur Verfügung gestellt werden. Schließlich kann es bei einer solchen gesundheitsrelevanten Fragestellung nicht auf nationale Interessen ankommen.

Die am 07. Februar übergebene Studie geht von drei grundlegenden Sicherheitskriterien für Spielzeug mit Magneten aus:
- Wenn technisch möglich, sollten Spielzeugteile mit stärkeren Magneten so groß dimensioniert sein, dass sie von Kindern nicht verschluckt werden können.
- Ummantelungen müssen stoß- und bruchsicher ausgestaltet werden, so dass kleine und starke Magnete sich nicht herauslösen lassen.
- Die magnetische Kraft verschluckbarer Magnete sollte so gering sein, dass es zu keinen Schäden im Darmbereich kommen kann.
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