Grimme Preis Nominierung für hr-Webspecial zum Frankfurter Auschwitz-Prozess

(PresseBox) ( Frankfurt am Main, )
Jugendliche informieren sich heutzutage vorwiegend im Internet. Ein Grund für den Hessischen Rundfunk (hr) die Geschichte des Frankfurter Auschwitz-Prozesses für das Internet multimedial aufzubereiten. Design und Umsetzung kamen bei dem Projekt von der Agentur BlueMars. Jetzt wurde das Web-Special für den Grimme-Online-Award 2006 nominiert.

Die Nominierung erfolgte in der Kategorie "Wissen und Bildung". Eingereicht wurden 1.300 Vorschläge, nominiert wurden 22. Wer die Gewinner sind, wird die Jury des Adolf-Grimme-Institutes am 2. Juni 2006 im Rahmen eines Preis-Festes in Köln bekannt geben. Ziel des Awards ist es Online Angebote mit besonderer publizistischer Qualität auszuzeichnen. "Für uns ist die Nominierung bereits eine besondere Auszeichnung", sagt Tobias Kirchhofer, Geschäftsführer der Frankfurter Agentur Blue Mars. "Darüber freuen wir uns zusammen mit dem Hessischen Rundfunk".

Das Projekt wurde im vergangenen Jahr anlässlich des 40-jährigen Jahrestages des Frankfurter Auschwitzprozesses vom Hessischen Rundfunk initiiert. BlueMars entwickelte das Design und produzierte das multimediale Webspecial. Das Ziel dabei war es, Jugendliche für die Thematik zu interessieren. Die Programmierung der Seiten erfolgte in Flash 7. 60 Film-, Ton- und Bild-Collagen schaffen Authentizität, und die Navigation des Informationsangebotes ist selbsterklärend.

Das hr-Webspecial bietet nicht nur Text zum Ablesen, sondern die Möglichkeit, sich vertiefend mit dem Thema zu beschäftigen. In dem reichhaltigen Umfeld kann der Benutzer in einer explorativen Art die historischen Geschehnisse durch eine emotionale Mischung von Bewegtbild, Audio und Text zeitgemäß und ohne erhobenen Zeigefinger erfahren. "Damit erreicht das Informationsangebot eine höhere Nachhaltigkeit - es bleibt mehr hängen," erklärt Tobias Kirchhofer. Inhaltlich wurde das Projekt von den Redakteuren des Hessischen Rundfunks, Thomas Schernbeck, Volker Denkel und gesamtverantwortlich von Stephan Groß betreut.

Im Frankfurter Auschwitzprozess mussten sich von 1963 bis 1965 SS-Angehörige verantworten. Der Prozess erreichte rund 18 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges eine große mediale Aufmerksamkeit, so dass zahlreiche Tonbandaufzeichnungen und TV-Dokumentationen für das Online-Feature zur Verfügung standen.
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