Spammen mit Saddam

(PresseBox) ( München, )
Einen Anteil an den privaten Vermögen von Saddam Hussein und einigen seiner Vertrauten verspricht eine neue Serie von Spam-Mails, die zunächst in Großbritannien verbreitet wurde. Im Stile der Nigeria Connection ersuchen die Spammer vorgeblich um Unterstützung, um diese Millionen außer Landes zu schaffen. Das Geld stamme aus dem "Oil for Food"-Programm der Vereinten Nationen und aus der Zeit der Sanktionen vor dem Einmarsch amerikanischer Truppen im Jahr 2003. Das Geld soll ehemaligen irakischen Kabinettsmitgliedern gehören, die sich zum Teil in amerikanischem Gewahrsam befinden. "Allah wird diese Menschen schützen", so die Spam Mails, so dass sie das Geld nach ihrer Freilassung in Empfang nehmen könnten – abzüglich einer Provision von 10% für den Helfer.

"Während die Klassiker der Nigeria Connection ausschließlich auf die Geldgier der Menschen setzen, sehen wir nun zunehmend auch andere Methoden des Social Engineering", so Günter Fuhrmann, Geschäftsführer von BlackSpider Technologies Deutschland. "Die Spammer beginnen, politische oder religiöse Gefühle anzusprechen, oder appellieren an die Hilfsbereitschaft der Menschen, wie wir es nach der Flutkatastrophe in Asien gesehen haben."
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