BGHM-Arbeitsschutzforum erfolgreich gestartet

Neue Veranstaltungsreihe: Fachleute der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) informieren gezielt über Arbeitsschutzorganisation

(Quelle: BGHM) Premiere des Arbeitsschutzforums in Nürnberg. (PresseBox) ( Mainz, )
„Arbeitsschutz sollte in Ihrem Betrieb täglich aktiv gelebt werden. Sie als Unternehmensverantwortliche sind aufgerufen, der Arbeitsroutine den Kampf anzusagen.“ Mit diesem eindringlichen Appell startete Clemens Kube vom BGHM-Präventionsdienst Berlin das neue Arbeitsschutzforum. Beschäftigte der BGHM haben diese Veranstaltungsreihe konzipiert, um gezielt Arbeitsgeberinnen und –arbeitgeber kleiner und mittelständischer Betriebe für den Arbeitsschutz zu sensibilisieren und für seine professionelle Organisation zu gewinnen. Der Vorteil: Das Konzept lässt sich für die verschiedenen Branchen der BGHM-Mitgliedsbetriebe anpassen. „Außerdem waren die direkte Ansprache des Publikums sowie die aktive Einbindung der Teilnehmenden Kernpunkte bei der Erstellung des neuen Forums“, erklärt Franz Thoma, Aufsichtsperson der BGHM, der die Konzeption des neuen Arbeitsschutzforums federführend begleitete. Um dem Publikum die Arbeitsschutzinhalte verständlich und anschaulich zu vermitteln, sei eine Erläuterung anhand konkreter Alltagssituationen besonders wichtig. „So holen wir unsere Arbeitsschutz-Multiplikatoren dort ab, wo sie jeden Tag arbeiten: an der Tischfräse, der Werkbank, auf einer Baustelle oder auch am Büroschreibtisch“, führt Thoma aus.

Betriebsleitungen als Vorbild im Arbeitsschutz
Das holzverarbeitende Gewerbe ist durch besonders viele Kleinbetriebe gekennzeichnet und wurde deswegen für die Premiere des neuen Veranstaltungskonzepts gewählt. Insgesamt 130 Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung zum Forum, das während der Messe Holzhandwerk in Nürnberg stattfand. „In Kleinbetrieben sind es vor allem die Firmenleitungen, die ein Vorbild in Sachen Arbeitsschutz sein sollten. Sie sprechen wir im Arbeitsschutzforum direkt an und vermitteln ihnen einen umfassenden Überblick zur Arbeitsschutzorganisation in ihren Betrieben“, sagt Clemens Kube. Aus welchen Elementen eine solche Organisation des Arbeitsschutzes besteht, erklärte Manfred Böhler vom Präventionsdienst Mainz anhand einer Tischfräse. Er demonstrierte die Durchführung und Dokumentation von Gefährdungsbeurteilungen und erläuterte häufige Unfallursachen und ihre Vermeidung.

Ein Gespräch mit großer Wirkung
Mit einer anderen Gefährdungsart befasste sich BGHM-Expertin Nadine Mölling: mit den psychischen Belastungen. In ihrem Vortrag wies die Expertin auf die Unterscheidung zwischen positiven und negativen Belastungen hin. Gefragt nach den relevanten Negativfaktoren, wurden vom Publikum unter anderem Stress, Termindruck oder auch Existenzängste genannt. „Mit positiven Belastungen, wie Lob, Anerkennung oder auch einer Leistungsprämie, stärken Sie die Motivation und Leistungsbereitschaft Ihrer Beschäftigten“, erklärte Mölling. Auch sie ging speziell auf die Situation kleiner Betriebe ein. So könne bereits ein vertrauliches Vier-Augen-Gespräch viel zur Entlastung beitragen, indem darin erkannte Gefährdungen gemeinsam angegangen und beseitigt werden.

Was passiert, wenn doch einmal ein Arbeitsunfall geschieht, berichtete Reha-Manager Armin Ueberschär anhand eines echten Reha-Falls. Die Leistungen und Unterstützungen seitens der BGHM reichen dabei von der Begleitung und kontinuierlichen Betreuung des Verunglückten über die Anpassung seines Heilbehandlungsplans an den Genesungsverlauf bis hin zur Umschulung und Wiedereingliederung in einen neuen Beruf.

„Die Premiere war ein gelungener Auftakt der Veranstaltung. Das Konzept kam bei unserer Zielgruppe sehr gut an und hat sich bestens bewährt“, sagte Christiane Most, Leiterin der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, zum Abschluss. Die neue Veranstaltungsform wird daher in Zukunft auch für weitere Zielgruppen der BGHM-Mitgliedsbetriebe Anwendung finden.
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