Innovativer, interaktiver, internationaler: Erstes digitales European Chemistry Partnering - 3rd ECP Summer Summit - übertraf alle Erwartungen

(PresseBox) ( Frankfurt am Main, )
  • • 123 Start-ups aus 24 Ländern trafen sich beim ersten zweitägigen Industry Business Speed Dating-Event der Chemieindustrie.
    • Rekordbeteiligung: 430 Teilnehmer und mehr als 1.000 im Vorfeld vereinbarte Partnering-Gespräche
    • 43 Nationen aus aller Welt: Teilnehmer von Australien bis Venezuela, von Japan bis Südafrika, von Chile, bis Marokko, von den USA bis nach Thailand, und natürlich nicht zu vergessen: Europa.
    • Das 5th European Chemistry Partnering findet vom 24. bis 26. Februar 2021 statt - ebenfalls als digitales und nunmehr dreitägiges Event.
Der 3rd ECP Summer Summit fand am 17. und 18. September erstmals als zweitätiges Online-Event statt. Mehr als 400 Teilnehmer aus aller Welt trafen sich online in Workshops, in verabredeten Partnering-Gesprächen, in sieben Themenräumen oder spontan an der „virtuellen Kaffeemaschine“ zum Austausch.

Nach der offiziellen Begrüßung durch ECP-Initiator Dr. Holger Bengs gewährte Dr. Daniel Teichmann, Gründer und CEO von Hydrogenious LOHC Technologies faszinierende Einblicke in wissenschaftliche wie auch unternehmerische Aspekte der erfolgreichen Umsetzung der neuartigen Wasserstofftechnologie. In seiner Keynote-Rede schilderte er, wie dank eines erfolgreichen Zusammenspiels von Wissenschaft, Investoren und Unternehmen nachhaltige Alternativen zur ölbasierten Wirtschaft entwickelt werden können.

Im Panel „Nachhaltigkeit: Wie beeinflusst unser finanzielles Ökosystem Innovationen in der Chemie?“ diskutierten Kristina Jeromin, Head of Group Sustainability der Deutsche Börse Group, Florian Theyermann von Fox Corporate Finance, Peter van Gelderen von Icos Capital und Frank-Andreas Hatzack vom Copenhagen Institute for Futures Studies. Einig war man sich darin, dass Nachhaltigkeit zu einem entscheidenden Kriterium bei der Vergabe von Venture Capital wird. Deutlich wurde aber auch, dass bei allen großen Fortschritten der Chemieindustrie die Entwicklung in Richtung CO2-Neutralität weitergehen müsse. Zudem sollten angesichts der Vielfalt relevanter Technologien einheitliche Kriterien bei der Bewertung von Nachhaltigkeit entwickelt werden.

Auch im von ORONTEC gemeinsam mit Partnerunternehmen gestalteten Workshop „Nachhaltigkeit in der Lackindustrie“ wurden Transparenz und ein holistischer Ansatz zur Entwicklung von Nachhaltigkeitskriterien und Öko-Labels als zentrale Stellschrauben identifiziert. Solange dies nicht erreicht sei, so Ulf Stalmach von ORONTEC, können nachhaltige Prozesse von Endkunden weder seriös bewertet noch wertgeschätzt werden.

Neben Keynote, Panel, Workshops und den Partnering-Gesprächen konnten die Teilnehmer auch in thematisch ausgerichteten Networking-Räumen zu Themen wie Kreislaufwirtschaft, Technologietransfer und Patenten und IPO Kontakte knüpfen. Zudem standen Flash-Sessions, die „virtuelle Kaffeemaschine“ und die „Rolltreppe“ als informelle Treffpunkte zur Verfügung. Die bereits sechs Tage zuvor eröffnete virtuelle Ausstellung mit Unternehmensständen sowie die von BCNP Consultants GmbH gesponserte digitale Jobbörse boten weitere Gelegenheiten zum Networking.

„Das ECP ist digital: die Feuertaufe ist bestanden“, sagt Dr. Holger Bengs, Initiator des ECP. „Der Corona-Krise zum Trotz: Hier trafen sich Menschen von allen Kontinenten, die unsere Welt besser machen wollen. Wir brauchen Innovationen, und zwar schnell, angesichts des Klimawandels und unseren Herausforderungen bei Umwelt und Gesundheit. Das ECP hat sich nun fest etabliert, unterstützt durch die ECP-Gründung ipOcean – The Trust Network als rechtssicherer Marktplatz für den Austausch über Ideen und Innovationen. Wir bleiben zuversichtlich, bleiben aber der Lage entsprechend auch im Februar 2021 beim 5th ECP digital.

Zum Hintergrund:

97 Prozent aller Produkte enthalten mindestens einen chemischen Prozessschritt: Nachwachsende Rohstoffe, Enzyme, industrielle Biotechnologie, neue Verfahren, Produkte aus Reststoffen, Digitalisierung, u.v.m. verändern die Prozesse in der chemischen Wertschöpfung, von der Einkaufslogistik über die Produktion bis hin zu Marketing und Vertrieb. Der interdisziplinäre Austausch gewinnt an Bedeutung. Mit dem ECP wächst eine internationale Chemie-Community, die mehr Innovationen aus dem Bestehenden schöpfen will.

Weitere Informationen: https://european-chemistry-partnering.com

European Chemistry Partnering in Kürze

Das European Chemistry Partnering ist ein Veranstaltungsformat, bei dem der Austausch über Innovationen entlang der chemischen Wertschöpfung im Mittelpunkt steht. Es richtet sich an Entscheidungsträger, Innovationsmanager und Investoren der chemischen Industrie und ihren Anwenderbranchen sowie an branchenfokussierte Stakeholder, qualifizierte Dienstleister und Berater. Das ECP besteht aus den Elementen Keynote-Vortrag, Partnering, Pitches, Ausstellung, Workshops und Abschlusspanel: Unternehmen können in kurzen Vorträgen ihre Innovationen vorstellen und im Vorfeld Gesprächstermine über ein Software-Tool vereinbaren (Partnering). Das ECP beginnt jeweils mit einem Vorabend-Get-Together und endet mit einem Frühstück am Tag danach. Satelliten-Events, die zusammen mit Kooperationspartnern angeboten werden, unterstreichen die Bedeutung als Marktplatz und Treffpunkt für Entscheidungsträger. Das European Chemistry Partnering wurde von Dr. Holger Bengs, Geschäftsführer der BCNP Consultants GmbH, erdacht und initiiert. Es findet seit 2017 statt, seit 2018 zweimal im Jahr. Seit September 2020 gibt es das ECP auch in einer digitalen Version.

 

Weitere Informationen:

www.ecp2020.com
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www.ecp-summer-summit.com
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