BioTech-Startup Opsyon belegt Platz 1 im Münchener Businessplan Wettbewerb 2021 von BayStartUP

Antikörper für Krebstherapien

Sieger im Finale des Münchener Businessplan Wettbewerb 2021 (c) BayStartUP / Andreas Gebert
(PresseBox) ( München, )
Mit speziellen Antikörpern verbessert das BioTech-Startup Opsyon die Wirkung und Verträglichkeit von Krebstherapien und gewinnt das Finale im Münchener Businessplan Wettbewerb 2021. Krebszellen können mit den neuen Therapien noch gezielter adressiert und dauerhaft eliminiert werden. Den zweiten Platz belegt Divizend. Die Plattform des Unternehmens hilft Privatanlegern dabei, ausländische Quellensteuern auf Dividenden einfach und digital zurückzufordern. sewts auf Platz 3 befähigt Roboter mittels innovativer Steuerungs- und Bildverarbeitungssoftware zu einer feinfühligeren Motorik. Die Technologie kommt bei leicht verformbaren Materialien, z. B. in der Bekleidungsindustrie, zum Einsatz. Die Siegerteams entscheiden die finale Wettbewerbsphase nach zwei Bewertungsrunden mit rund 80 Teilnehmerteams aus ganz Südbayern für sich. Sie erhalten Siegerprämien in Höhe von insgesamt 30.000 Euro. Sponsor im Finale und langjähriger Kooperationspartner des Münchener Businessplan Wettbewerb ist die LfA Förderbank Bayern.

Die drei Gewinner-Startups überzeugen die Jury im diesjährigen Finale mit Tech-Lösungen für die Bereiche Biotechnologie, Applikationssoftware und Maschinen- und Anlagenbau. Dr. Carsten Rudolph, Geschäftsführer von BayStartUP, sagt: „Viele der Nominierten und Sieger im Wettbewerb entwickeln neue Technologien aus Hochschulen heraus. Mit ihnen arbeitet BayStartUP eng über Workshop-Angebote und Startup-Beratungen zusammen, um das Gründungsgeschehen in der Hochschullandschaft weiter voranzutreiben. Gerade mit Blick auf die Breite Bayerns lassen sich hier noch einige Potenziale heben.“

Auf mittlerweile 25 Jahre blickt der Münchener Businessplan Wettbewerb 2021 zurück. Zahlreiche erfolgreiche Firmen gingen mit ihm ihre ersten Schritte an den Markt, darunter u. a. ChromoTek, Fazua, Pieris oder Aerolas. Im Fokus des Wettbewerbs steht heute wie damals, Geschäftsideen durch Expertenfeedback zu schärfen und junge Gründerteams auf Herausforderungen im Marktumfeld und bei der Finanzierung vorzubereiten. Häufig ist eine gute Wettbewerbsplatzierung der Ausgangspunkt für Anfragen von Kapitalgebern und aus der Industrie.

Hans Peter Göttler, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der LfA Förderbank Bayern, als Sponsoring-Partner des Wettbewerbs, sagt: „Der Münchener Businessplan Wettbewerb ist eine Erfolgsgeschichte. Die zurückliegenden 25 Jahre haben eindrucksvoll gezeigt, wie viele innovative Ideen, welch großes Talent und wie viel Mut die bayerischen Gründer haben. Und das zahlt sich aus, denn viele Startups aus den vergangenen Wettbewerben sind heute erfolgreiche Unternehmen. Dafür braucht es natürlich die passende Finanzierung. Die LfA unterstützt Gründer nachhaltig mit weiter optimierten und speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichteten Förderkrediten, Risikoübernahmen und Venture Capital.“

Die Sieger im Überblick:

1. Platz: Opsyon aus München
Opsyon entwickelt innovative multifunktionelle Antikörper mit reduzierten Nebenwirkungen, um die therapeutischen Möglichkeiten für Krebspatienten zu verbessern. Opsyons Antikörper richten sich direkt gegen Krebszellen sowie den sogenannten Immuncheckpoint und nutzen das gesamte Spektrum des Immunsystems, um Krebszellen spezifisch und dauerhaft zu eliminieren. Mit diesen neuartigen Therapien bietet Opsyon unter anderem Patienten mit einer akuten myeloischen Leukämie oder einem Pankreaskarzinom die Möglichkeit auf ein längeres Überleben bei hoher Lebensqualität.

2. Platz: Divizend GmbH aus München
Divizend entwickelt eine Software-Plattform, mit der Privatanleger ausländische Quellensteuern auf Dividenden zurückfordern können. Ziel ist es, damit den Rückerstattungsprozess möglichst digital und für den Kunden barrierefrei zu gestalten. Dafür führt der digitale Steuerassistent die Endkunden intelligent und zielgerichtet durch den Prozess. Die Nutzung von offenen Bank-API-Schnittstellen, bspw. des EU-Standards PSD2, ist dafür eine wesentliche Voraussetzung. Dazu schafft das Unternehmen die Anbindung internationaler Steuerbehörden für die nahtlose digitale Übertragung von Steuerdaten.

3. Platz: sewts GmbH aus München
sewts ist Anbieter für innovative Steuerungs- und Bildverarbeitungssoftware, die Roboter zu einer feinfühligeren Motorik bei der Verarbeitung von leicht verformbaren Materialien befähigen. Ihre Technologie nutzt die hochpräzise Finite-Elemente-Methode-Simulation, um Machine-Learning-Algorithmen effizient zu trainieren. Die intelligente Softwarelösung ermöglicht zahlreiche Anwendungen in der industriellen Automatisierung, wie z. B. die Verarbeitung von Textilien in industriellen Wäschereien oder die Herstellung von Bekleidung.

Außerdem waren folgende Startups im Finale nominiert:
  • 247FactoryNet aus Tutzing entwickelt eine digitale Plattform, die es Maschinenherstellern und -betreibern ermöglicht, Informationen auszutauschen. Von Dokumenten oder Videos bis zu digitalen Maschinendaten kann mittels einer flexiblen Modellierungs-Technologie jegliches digitale Wissen abgebildet und vielfältig genutzt werden.
  • Accemic Technologies aus Kiefersfelden stellt eine patentierte Lösung bereit, die eingebettete Prozessoren live beobachtet und analysiert. So werden deren Tests effizienter und damit softwarebasierte Systeme sicherer sowie zuverlässiger.
  • AVES Reality aus Garmisch-Partenkirchen erzeugt virtuelle 3D-Welten als Umgebungsmodelle auf Basis von Satellitendaten, Deep Learning und Automatisierung. Ihre Technologie kommt beispielsweise bei der Simulation autonomer Fahrzeuge zum Einsatz, weitere B2B-Anwendungen sind u. a. in der Architektur oder Stadtplanung denkbar.
  • Dynamic Video aus Aitrang bietet mit „Mozaik“ eine cloudbasierte Software-as-a-Service-Lösung, mit der Organisationen und Unternehmen schnell, einfach und günstig professionelle Videos mit dem Smartphone drehen können.
  • HyLOG der IFEC GmbH aus München ermöglicht eine automatische Luft- und Oberflächendesinfektion während der Raumnutzung. Die patentierte Technologie basiert auf Ultraschallkaltvernebelung und ergänzt bisherige Hygienemaßnahmen.
  • Invitris aus München nimmt sich der Herausforderung von antibiotikaresistenten Infektionen an. Dafür entwickelt das Startup Therapien mit natürlichen Viruspartikeln, sogenannten (Bakterio-)Phagen. Invitris verfügt dabei über eine proprietäre Plattform-Technologie, um beliebige Phagen sicher und in hohen Konzentrationen herzustellen.

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