Audi Programmkino - Spielplan November

Beteiligung an Internationalem Tag gegen Gewalt an Frauen / "Klassik im Kino" zeigt Herbert von Karajans Lebenswerk

(PresseBox) ( Ingolstadt, )
Das mehrfach ausgezeichnete Programmkino im Audi Forum Ingolstadt wird sich am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen beteiligen. Am Dienstag, 25. November 2008, wird um 20 Uhr der spanische Film "Öffne meine Augen" gezeigt. Die Aktion läuft in Zusammenarbeit mit dem regionalen Arbeitskreis "Häusliche Gewalt". Außerdem wird im Rahmen der Reihe "Klassik im Kino" das Schaffen des Ausnahmedirigenten Herbert von Karajan dokumentiert.

Das Audi Programmkino im Audi Forum Ingolstadt (Kundencenter) zeigt vom 6. November bis 30. November 2008 folgende Hauptfilme, Sonderprogramme und Kinderfilme:

Do. 06. - Mi. 12.11., 17.30 Uhr
Friedliche Zeiten
Regie: Neele Leana Vollmar
Mit Katharina Schubert, Oliver Stokowski u.a.
D 2008, 98 Min., ab 6 Jahre
Nach ihrer Flucht in den Westen 1961 sollten für die Striesows eigentlich friedliche Zeiten beginnen. Aber Irene sehnt die vertraute DDR zurück, fürchtet die angeblichen »Zweitfrauen« ihres Mannes Dieter und erwartet täglich den Dritten Weltkrieg. Als der Krieg schließlich im Wohnzimmer ausbricht, beschließen ihre Kinder Ute, Wasa und Flori, dem Glück ihrer Mutter etwas nachzuhelfen. Mit unerwarteten Folgen. Nach dem Überraschungserfolg »Urlaub vom Leben« legt Regisseurin Neele Leana Vollmar nun ihren zweiten Langfilm

vor. Dabei trifft sie mit Leichtigkeit den Ton der Romanvorlage der Bestseller-Autorin Birgit Vanderbeke, die eine dramatische Situation aus der unverstellten Sicht der Kinder erzählt. Eine Familiengeschichte auf dem schmalen Grat zwischen Lachen und Weinen.

Do. 06. - Mi. 12.11., 20
Uhr Wolke 9
Regie: Andreas Dresen Mit Ursula Werner, Horst Westphal u. a.
D 2008, 99 Min., ab 12 Jahre
Inge und Werner, beide an die 70, sind seit 30 Jahren verheiratet. Sie führen in einer nüchtern eingerichteten kleinen Wohnung ein minimalistisches Leben. Werner interessiert sich für Eisenbahnzüge, Inge macht kleinere Näharbeiten. Die gegenseitige Ansprache ist auf ein Mindestmaß beschränkt. Inge hat Hosen für den noch älteren Karl repariert. Sie bringt sie ihm vorbei. Es überkommt beide. Sie fallen übereinander her. Von da an ist es um Inge geschehen. Wann immer es geht, trifft sie Karl heimlich. Doch ihr Gewissenskonflikt wird zu groß. Sie vertraut sich ihrer Tochter Petra an, die ihr rät, alles zu verheimlichen. Das geht offenbar nicht. Inges Ehrlichkeitsbestreben gewinnt die Oberhand. Nun sagt sie auch Werner alles. Das Drama beginnt. Auch im Alter muss mit Sex und Zärtlichkeit noch nicht Schluss sein. Mit »Wolke 9« rüttelt Regisseur Andreas Dresen kräftig an gesellschaftlichen Tabus, indem er eine Dreiecks-Liebesgeschichte aus der Generation 60 plus erzählt. Mit seinen äußerst mutigen Hauptdarstellern zeigt er dabei auf wirklichkeitsnahe Weise nicht nur sehr direkt den Sex, sondern auch was es bedeutet, im Alter noch einmal neu verliebt zu sein und eine jahrzehntelange Ehe zu beenden.

Sa. 08.11. 15 Uhr, So. 09.11., 13 und 15 Uhr
Die Geheimnisse der Spiderwicks
Regie: Mark S. Waters Mit Freddie Highmore, Nick Nolte u. a.
USA 2007, 96 Min., ab 6 Jahre
Mit ihrer Mutter ziehen die Kinder Jared, Simon und Mallory in das entlegene Anwesen ihres Ur-Ur-Onkels Arthur Spiderwick und werden dort von überaus seltsamen Vorkommnissen empfangen. Dinge verschwinden, Sachen fallen, Geräusche sind zu hören. Zunächst wird all das auf die lebendige Fantasie Jareds geschoben oder als dummer Kinderstreich abgetan. Doch Jared weiß, dass mehr dahintersteckt. In der versteckten Spiderwick-Bibliothek auf dem Dachboden findet er »Das Handbuch der magischen Geschöpfe« und öffnet trotz aller Warnungen den Weg ins Reich der Wichte, Feen, Gnome und Kobolde. Und bald wird auch dem Rest seiner Familie klar, dass diese magische Welt realer ist, als ihnen lieb sein kann.

Kooperation mit dem Theater Ingolstadt »Klassik im Kino«
So. 09.11., Matinee 11 Uhr
Karajan oder Die Schönheit, wie ich sie sehe
Regie: Robert Dornhelm Mit Eliette Karajan, Sir Simon Rattle u. a.
D 2007, 92 Min., ab 6 Jahre
Für viele war Herbert von Karajan der Inbegriff klassischer Musik, für andere die verkörperte Musikvermarktung. Er war der letzte Potentat unter den Orchesterdirigenten und der erste erfolgreiche Musik-Manager großen Stils. Und in allem seiner Zeit voraus. Der Dokumentarfilm erlaubt Einblicke hinter Karajans majestätische Fassade. Der Film orientiert sich an persönlichen Erinnerungen und Gesprächen, an den Proben und Konzertaufnahmen des Maestros. Unter der Regie von Robert Dornhelm entstand eine filmische Erzählung über Orchesterkultur, Interpretationsgeschichte und ein Lehrstück über Disziplin. Aber auch ein vielschichtiges Porträt, das in seiner emotionalen Dichte viel vom Ruhm und Glanz dieses Ausnahme-Dirigenten wiedergibt.

Do. 13. - Mi. 19.11.2008
Do. 13. - Mi. 19.11., 17.30 Uhr
Räuber Kneißl
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Mit Maximilian Brückner, Maria Furtwängler u. a.
D 2008, 115 Min., ab 12 Jahre
»Ich hab' ein Auge auf euch«, droht der Dorfgendarm der Familie Kneißl, die in der abgelegenen Schachermühle im Dachauer Land ein wildes Leben führt. Als Wilderer und Diebe halten sich die Kneißls notdürftig über Wasser, immer wieder schlagen sie der Obrigkeit ein Schnippchen. Doch dann verlässt sie das Glück: Der Vater wird auf der Flucht von der Polizei erschlagen, die Mutter muss ins Gefängnis. Kurz danach wird auch Mathias Kneißl wegen einer Schießerei unschuldig eingesperrt. Als er endlich aus der Haft entlassen wird, steckt er voller Zukunftspläne: Er will ein anständiges Leben führen und träumt davon, mit seiner großen Liebe Mathilde in Amerika neu anzufangen. Doch dafür fehlt das Geld, denn ehrliche Arbeit bekommt er nicht. In seiner Not lässt er sich auf einen Raubzug ein: Bei den reichen Bauern gibt's fette Beute. Bald sucht die Polizei fieberhaft nach dem Räuber Kneißl, der einfach nicht zu fassen ist.

Do. 13. - Mi. 19.11., 20 Uhr
Wolke 9
Regie: Andreas Dresen
Mit Ursula Werner, Horst Westphal u. a.
D 2008, 99 Min., ab 12 Jahre
Inge und Werner, beide an die 70, sind seit 30 Jahren verheiratet. Sie führen in einer nüchtern eingerichteten kleinen Wohnung ein minimalistisches Leben. Werner interessiert sich für Eisenbahnzüge, Inge macht kleinere Näharbeiten. Die gegenseitige Ansprache ist auf ein Mindestmaß beschränkt. Inge hat Hosen für den noch älteren Karl repariert. Sie bringt sie ihm vorbei. Es überkommt beide. Sie fallen übereinander her. Von da an ist es um Inge geschehen. Wann immer es geht, trifft sie Karl heimlich. Doch ihr Gewissenskonflikt wird zu groß. Sie vertraut sich ihrer Tochter Petra an, die ihr rät, alles zu verheimlichen. Das geht offenbar nicht. Inges Ehrlichkeitsbestreben gewinnt die Oberhand. Nun sagt sie auch Werner alles. Das Drama beginnt. Auch im Alter muss mit Sex und Zärtlichkeit noch nicht Schluss sein. Mit »Wolke 9« rüttelt Regisseur Andreas Dresen kräftig an gesellschaftlichen Tabus, indem er eine Dreiecks-Liebesgeschichte aus der Generation 60 plus erzählt. Mit seinen äußerst mutigen Hauptdarstellern zeigt er dabei auf wirklichkeitsnahe Weise nicht nur sehr direkt den Sex, sondern auch was es bedeutet, im Alter noch einmal neu verliebt zu sein und eine jahrzehntelange Ehe zu beenden.

Sa. 15.11. 15 Uhr, So. 16.11., 13 und 15 Uhr
Die Insel der Abenteuer
Regie: Jennifer Flackett, Mark Levin Mit Jodie Foster, Abigail Breslin u. a.
USA 2008, 96 Min., ab 6 Jahre
Die turbulente Komödie erzählt von einem jungen Mädchen, das alleine in der Wildnis bestehen muss. Dabei setzt der Film auf Fantasie statt Effektspektakel und bleibt liebenswert altmodisch in der Entwicklung eines Abenteuers, das auf bedrohliche Bösewichte verzichtet. Im Angebot findet sich vom Baumhaus über Klettertouren bis hin zu Slapstickkomik und Freundschaften mit exotischen Tieren alles, was das Kinderherz begehrt.

So. 16.11. Matinee, 11 Uhr
Die weite Welt im Kino - Äthiopien Reisedokumentation D 2006, 91 Min., ab 6 Jahre
Addis Abeba, die heimliche Hauptstadt Afrikas, empfängt seine Gäste mit quirligem Leben. Von hier aus geht die Reise ins dramatische Hochland Äthiopiens mit seiner markanten Bergwelt. Versteckte Felsenkirchen zeugen von uraltem christlichem Glauben. Die Spuren alttestamentarischer Geschichte finden sich in der Kaiserstadt Axum, wo ein Mönch die heilige Bundeslade sein Leben lang bewacht. Die Königin von Saba baute hier ihren sagenumwobenen Palast. Die Felsenkirchen von Lalibela zählen heute zum Weltkulturerbe. Die Reise geht weiter zum Tana-See, dem größten Wasserreservoir des Landes, und nach Harar, der orientalisch anmutenden alten Pilgerstadt.

Do. 20. - Mi. 26.11.2008 Do. 20. - Mi. 26.11., 17.30 Uhr (außer So.)
Gegenschuss - Aufbruch der Filmemacher
Regie: Dominik Wessely Dokumentarfilm
D 2008, 125 Min., ab 12 Jahre
Gut 30 Jahre ist es nur her, dass der Filmverlag der Autoren auseinanderbrach. Er bezeichnete das Ende einer Ära, die inzwischen in Vergessenheit zu geraten droht, aber das beste deutsche Kino nach dem Krieg hervorgebracht hat. »Gegenschuss - Aufbruch der Filmemacher« erweckt die Ära des deutschen Autorenfilms wieder zum Leben, verbindet Interviews mit zeitgenössischen Aufnahmen und Ausschnitten aus unvergessenen Filmen und macht vor allem Lust, sich einmal mehr mit den Filmen von Herzog, Fassbinder, Wenders und all den anderen zu beschäftigen.

Voraussichtlich ab Do. 20.11., 20 Uhr (außer Di.)
Waltz with Bashir
Regie: Ari Folman
Zeichentrickfilm
IL/F/D 2008, 87 Min., ab 12 Jahre
Eines Nachts in einer Bar erzählt ein alter Freund dem Regisseur Ari Folman von seinem Alptraum. Ein Alptraum, in dem er von 26 dämonischen Hunden gejagt wird. Jede Nacht - immer die gleiche Anzahl an Hunden. Die beiden kommen zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang zu ihrem Einsatz im ersten Libanon-Krieg Anfang der 80er Jahre bestehen muss. Ari hat jegliche Erinnerung an damals verloren. Er beschließt, alte Freunde und Kameraden aufzusuchen und mit ihrer Hilfe diese Lücke in seinem Gedächtnis wieder zu füllen. Je mehr er sich mit den Erinnerungen der anderen auseinandersetzt, desto klarer werden seine Gedanken und die Vergangenheit erscheint in surrealen Bildern. Basierend auf realen Interviews und Ereignissen, ist »Waltz with Bashir« der erste animierte Dokumentarfilm in Spielfilmlänge. Regisseur Ari Folman hat die Reise in seine Vergangenheit - eine Reise in die Jugendkultur der 80er Jahre und das West-Beirut während des ersten Libanonkrieges - auf fantastische und packende Art visualisiert.

Sa. 22.11. 15 Uhr, So. 23.11. , 13.30 und 15 Uhr
Lotta aus der Krachmacherstraße
Regie: Johanna Hald Mit Grete Havneskjøld, Linn Gloppestad u. a.
S 1992, 85 Min., ohne Altersbeschränkung
Lotta ist fast fünf und kann fast alles. Radfahren zum Beispiel, auch wenn ihr das keiner glaubt. Zu ihrem fünften Geburtstag wünscht sie sich nichts sehnlicher, als endlich ein Fahrrad zu bekommen, aber die Eltern finden sie noch zu klein dafür.

Nun, dann muss Lotta sie davon überzeugen, dass sie es kann - am besten dadurch, dass sie sich Tante Bergs großes Rad ausleiht und damit die Krachmacherstraße heruntersaust. Und das saust! Wenn auch nicht ganz so, wie Lotta es sich dachte.

So. 23.11., 11 Uhr und 17.30 Uhr
Gourmet-Cinema: Film & Menü
Sorgfältig ausgesuchte Filme aus den verschiedensten Ländern der Welt, kombiniert mit einem auf den Film abgestimmten Menü, das ist unsere Filmreihe Gourmet-Cinema. Das Menü wird jeweils im Anschluss an die Filmvorstellung im Restaurant AVUS serviert. Karten für Film & Menü inklusive Cocktail gibt es für alle Termine dieser Filmreihe im Vorverkauf am Zentralen Empfang zum Preis von jeweils 29,90 EUR. Wer sich nur den Film ansehen will, ist ebenfalls herzlich willkommen. Karten zu 7,00 EUR bzw. 5,50 EUR sind jeweils ab Donnerstag vor dem Spieltermin erhältlich.

Die Liebe in den Zeiten der Cholera
Regie: Mike Newell
Mit Javier Bardem, Unax Ugalde u. a.
USA 2007, 139 Min., ab 6 Jahre
An einem schicksalhaften Tag des Jahres 1879 verliebt sich der bettelarme Telegrammbote Florentino unsterblich in Fermina, die schöne Tochter eines wohlhabenden Geschäftsmanns. Tagtäglich schreiben sich die beiden Liebesbriefe, doch als Florentino um Ferminas Hand anhält, lehnt sie ab und heiratet stattdessen einen angesehenen Arzt. Florentino aber gibt die Hoffnung nicht auf und verfolgt das Leben seiner Angebeteten und ihrer Familie mit größter Aufmerksamkeit, während er selbst zahllose Affären eingeht und zum Direktor einer Flussgesellschaft aufsteigt. 51 Jahre, neun Monate und vier Tage später, auf der Beerdigung ihres Gatten, steht Florentino abermals vor Fermina und gesteht ihr seine Liebe.

Nach dem Film kolumbianisches Menü im Restaurant AVUS:
Kolumbianische Hühnersuppe mit Koriander und Mais, Tranchen vom gekochten Rindfleisch mit Kartoffeln und Kaperngemüse, Aruba-Törtchen auf Kokosnuss-Buttergebäck.

Di. 25.11., 20 Uhr
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Kooperation mit dem Arbeitskreis »Häusliche Gewalt«
Die Vereinten Nationen haben den 25. November zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen deklariert. Auch in Ingolstadt sollen Zeichen gesetzt werden gegen Gewalt an Frauen. Mit dem spanischen Spielfilm »Öffne meine Augen« möchte der Arbeitskreis »Häusliche Gewalt« die Augen vieler Menschen öffnen für die gewaltgeprägte Lebenssituation von Frauen und Kindern. Häusliche Gewalt zerstört das Leben von Frauen, Kindern, Familien - der Arbeitskreis will sensibilisieren, Hintergründe erklären und vor allem Hilfe vermitteln. Beratung und Hilfe erfolgen durch Mitarbeit von Fachärzten, Juristen, Psychologen und Sozialpädagogen aus Beratungsstellen und Behörden. Mitglieder des Arbeitskreises »Häusliche Gewalt« sind das Caritas-Frauenhaus Ingolstadt, Gleichstellungsstelle, Polizei Ingolstadt, Weißer Ring, Wirbelwind e. V., Jugendamt der Stadt Ingolstadt und Ehe-, Familien- und Lebensberatung.

Öffne meine Augen
Regie: Icíar Bollaín
Mit Laia Marull, Luis Tosar, Candela Peña u. a.
E 2003, 107 Min., ab 12 Jahre
Gewalt in der Ehe ist für Pilar der Normalzustand. Nach zehn Jahren Ehe liebt sie ihren Mann Antonio immer noch, doch bei seinen regelmäßigen Gewaltausbrüchen empfindet sie nur noch nackte Angst. Irgendwann reicht es, übereilt packt sie ihre Sachen, weckt ihren kleinen Sohn Juan auf und flieht mit ihm zu ihrer Schwester Ana. Ana nimmt ihre Schwester auf, und als sie am anderen Tag Sachen aus ihrer Wohnung holt, stößt sie auf Krankenhausrechnungen, die ihr eine gewisse Vorstellung von Pilars Leidensweg geben. Fortan drängt sie Pilar zur Scheidung, verschafft ihr einen Job in der Kathedrale von Toledo und zeigt ihr den Weg in ein unabhängiges Leben. Doch Pilar liebt ihren Mann, und der wird nicht müde, sie zur Rückkehr zu bewegen. Mit kleinen Geschenken und den üblichen Versprechungen versucht er, seine Frau zurückzugewinnen und als er schließlich in eine Therapie einwilligt, gibt ihm Pilar seine letzte Chance.

Do. 27. - Mi. 03.12.2008

Do. 27.11. - Mi. 03.12., 17.30 Uhr
Holunderblüte
Regie: Volker Koepp
Dokumentarfilm D 2007, 92 Min., ab 6 Jahre
Volker Koepp hat seit Beginn der neunziger Jahre vier Filme im früheren Ostpreußen gedreht. Mit »Holunderblüte« setzt er nun einen filmischen Schlusspunkt. Seine Dokumentation widmet sich Kindern, die in der Gegend Kaliningrads leben, das früher Königsberg hieß. Ein Jahr lang folgte Koepp den Kindern, die in den zerfallenden Dörfern meist sich selbst überlassen sind, aber den schwierigen Lebensumständen trotzen und gelegentlich eine rührende Lebensfreude aufblitzen lassen. Der Film lebt vom sorgsam komponierten Kontrast zwischen der realen Tristesse und der Schönheit der Landschaft sowie der kindlichen Glückseligkeit.

Do. 27.11. - Mi. 03.12. 20 Uhr, So. 30.11. Matinee, 11 Uhr
Waltz with Bashir
Regie: Ari Folman
Zeichentrickfilm
IL/F/D 2008, 87 Min., ab 12 Jahre
Eines Nachts in einer Bar erzählt ein alter Freund dem Regisseur Ari Folman von seinem Alptraum. Ein Alptraum, in dem er von 26 dämonischen Hunden gejagt wird. Jede Nacht - immer die gleiche Anzahl an Hunden. Die beiden kommen zu dem Schluss, dass ein Zusammenhang zu ihrem Einsatz im ersten Libanon-Krieg Anfang der 80er Jahre bestehen muss. Ari hat jegliche Erinnerung an damals verloren. Er beschließt, alte Freunde und Kameraden aufzusuchen und mit ihrer Hilfe diese Lücke in seinem Gedächtnis wieder zu füllen. Je mehr er sich mit den Erinnerungen der anderen auseinandersetzt, desto klarer werden seine Gedanken und die Vergangenheit erscheint in surrealen Bildern. Basierend auf realen Interviews und Ereignissen, ist »Waltz with Bashir« der erste animierte Dokumentarfilm in Spielfilmlänge. Regisseur Ari Folman hat die Reise in seine Vergangenheit - eine Reise in die Jugendkultur der 80er Jahre und das West-Beirut während des ersten Libanonkrieges - auf fantastische und packende Art visualisiert.

Sa. 29.11. 15 Uhr, So. 30.11., 13 und 15 Uhr
Der Fuchs und das Mädchen
Regie: Luc Jacquet Mit Bertille Noel-Bruneau u. a.
F 2007, 97 Min., ohne Altersbeschränkung
Eines Morgens im Spätsommer trifft die junge Lila auf einen jagenden Fuchs. Fasziniert folgt sie dem scheuen Tier und gewinnt behutsam sein Vertrauen. An der Seite des Fuchses entdeckt sie eine wilde und geheimnisvolle Natur und erlebt ein Abenteuer, welches ihr Leben und ihr Verständnis für die Tiere verändern wird. »Der Fuchs und das Mädchen« ist das neue Werk von Regisseur Luc Jacquet, der mit »Die Reise der Pinguine« eine der erfolgreichsten Dokumentationen der Filmgeschichte ablieferte.

Informationen zur Voranmeldung oder Änderung des aktuellen Programms können über die kostenlose Telefonnummer des Audi Forum Ingolstadt Tel. 0800 2834444 oder unter www.audi.de/programmkino abgefragt werden.
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