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3U-Konzernumsatz wächst um 22 % im ersten Halbjahr 2022, um 25 % im zweiten Quartal

(PresseBox) (Marburg, )
Einen starken Anstieg ihres Konzernumsatzes verzeichnete die 3U HOLDING AG (ISIN: DE0005167902) im ersten Halbjahr 2022 (H1 2022) gegenüber dem ersten Halbjahr 2021 (H1 2021). Die Erlöse erreichten EUR 33,40 Mio. und lagen damit um 22,1 % höher als im Vorjahreszeitraum (H1 2021: EUR 27,34 Mio.). Alle drei Segmente trugen zu diesem Wachstum bei. Im Segment ITK wurden 42,6 % (H1 2021: 39,6 %) der konsolidierten Umsatzerlöse erzielt, im Segment Erneuerbare Energien waren es 12,4 % (H1 2021: 11,4 %) und im Segment SHK 46,1 % (H1 2021: 50,6 %).

Als Ergebnis des Personalanstiegs im Cloud Computing sowohl durch Neueinstellungen als auch durch den Hinzutritt der Beschäftigten der 2021 akquirierten Tochtergesellschaften stieg der Personalaufwand im Konzern überproportional auf EUR 10,01 Mio. (H1 2021: EUR 6,49 Mio.). Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand in Prozent vom Umsatz) lag im ersten Halbjahr mit 30,0 % deutlich höher als im Vergleichszeitraum (H1 2021: 23,8 %).

Dennoch wurde die Ertragsstärke in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs 2022 weiter verbessert und ein EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) in Höhe von EUR 5,81 Mio. erwirtschaftet (H1 2021: EUR Mio. 4,59 Mio.). Die EBITDA-Marge (EBITDA in Prozent vom Umsatz) im Verhältnis zu dem deutlich höheren Konzernumsatz stieg von 16,8 % im Vorjahreszeitraum auf 17,4 % im ersten Halbjahr 2022.

Bereinigt um einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit der Vorbereitung eines möglichen Börsengangs und anderer Finanzierungsoptionen der weclapp SE wäre ein bereinigtes EBITDA in Höhe von EUR 6,54 Mio. (H1 2021: EUR 4,73 Mio.) entstanden, entsprechend einer bereinigten EBITDA-Marge von 19,6 % (H1 2021: 17,3 %).

Die Abschreibungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2022 auf EUR 2,41 Mio. (H1 2021: EUR 2,01 Mio.). Der Anstieg ist vor allem auf höhere Abschreibungen durch den Erwerb der ITscope zurückzuführen.

Das Finanzergebnis fiel mit EUR –0,25 Mio. nur wenig schwächer aus als im ersten Halbjahr 2021 (H1 2021 EUR –0,20 Mio.). Demgegenüber stieg der Steueraufwand im ersten Halbjahr 2022 auf EUR 1,09 Mio. (H1 2021: Steueraufwand EUR 0,70 Mio.).

Im zweiten Quartal 2022 entstand ein positives Konzernergebnis von EUR 0,31 Mio. (Q2 2021: Konzernergebnis EUR –0,35 Mio.). Auf Sicht der ersten sechs Monate 2022 wurde ein positives Konzernergebnis von EUR 1,69 Mio. erwirtschaftet (H1 2021: EUR 1,47 Mio.), das entspricht einem Anstieg um 15,0 %. Das Konzernergebnis pro Aktie beträgt damit für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahrs 2022 EUR 0,05 (unverwässert und verwässert).

Segmentergebnisse

Das Segment ITK verzeichnete erneut starkes Umsatzwachstum. Der Segmentumsatz stieg im ersten Halbjahr 2022 um 31,4 % auf EUR 14,23 Mio. (H1 2021: EUR 10,83 Mio.). Das Cloud-Computing-Geschäft im Teilkonzern der weclapp SE ist mit einem Wachstum um 77,8 % weiterhin der wesentliche Wachstumstreiber im Konzern und im Segment ITK. Zu diesem Wachstum trug auch die 2021 erworbene ITscope GmbH bei. Der Anteil des Cloud Computing am Segmentumsatz stieg damit auf fast 60 %; im ersten Halbjahr 2021 hatte der Anteil erst gut ein Drittel betragen.

Das Umsatzwachstum in der weclapp SE als Einzelgesellschaft hat sich im zweiten Quartal erwartungsgemäß gegenüber dem ersten Quartal 2022 beschleunigt (das Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal lag im Q2 2022 bei 32,2 %, im Q1 2022 bei 19,2 %). Die für die Zukunft entscheidenden Monthly Recurring Revenues (MRR) wuchsen im Vergleich des Werts für Juni 2022 gegenüber dem für Juni 2021 schneller als der Umsatz der weclapp SE in den ersten sechs Monaten (MRR-Anstieg Juni 2022 gegenüber Juni 2021: 29,9 %; Umsatzwachstum weclapp SE H1 2022 gegenüber H1 2021: 25,6 %).

Der Umsatz der ITscope GmbH liegt mit EUR 2,44 Mio. voll im Rahmen der Erwartungen. Der Umsatz der Einzelgesellschaft weclapp SE zeigte starkes Wachstum und stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 auf EUR 5,88 Mio. (H1 2021: EUR 4,68 Mio.).

Der Geschäftsbereich Telekommunikation erzielte mit EUR 5,63 Mio. erwartungsgemäß Umsatzerlöse auf dem Niveau des Vorjahrs (H1 2021: EUR 5,70 Mio.). Der leichte Rückgang in den Geschäftsbereichen Voice Retail und Voice Business wurde durch das Wachstum bei den Rechenzentrumsdienstleistungen kompensiert. Das Management wird die zugrundeliegende Strategie fortführen, die zu erwartenden Rückgänge in dem Geschäftsbereich Voice Retail durch Zuwachs in anderen Teilbereichen zu kompensieren.

Aufgrund des weiter erfolgreichen Personalaufbaus im Bereich der cloudbasierten Lösungen sowie des Zutritts der Beschäftigten der 2021 akquirierten Gesellschaften hat sich der Personalaufwand im Segment ITK mehr als verdoppelt: von EUR 3,44 Mio. auf EUR 7,01 Mio. Die Personalaufwandsquote stieg entsprechend von 31,8 % auf 49,3 %. Auch der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Prozent des Umsatzes war von 15,3 % auf 21,5 % erhöht, unter anderem aufgrund der erwähnten erhöhten Aufwendungen im Zusammenhang mit Unternehmenskäufen im Bereich Cloud Computing sowie in Vorbereitung eines möglichen Börsengangs und anderer Finanzierungsoptionen der weclapp SE.

Die höheren Kosten führten zu einem Rückgang der Segmentergebnisse. Im ersten Halbjahr 2022 wurde ein Segment-EBITDA in Höhe von EUR 1,85 Mio. erwirtschaftet (H1 2021: EUR 2,55 Mio.). Die EBITDA-Marge ging von 23,6 % in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2021 auf 13,0 % im ersten Halbjahr 2022 zurück.

Ohne die außerordentlichen Aufwendungen im Bereich Cloud Computing wäre ein bereinigtes EBITDA in Höhe von EUR 2,58 Mio. entstanden, entsprechend einer bereinigten EBITDA-Marge von 18,1 %.

Im Wesentlichen aufgrund des Kostenanstiegs lag das Ergebnis des Segments ITK in den ersten sechs Monaten 2022 mit EUR 1,00 Mio. um 38,0 % unter dem Segmentergebnis des Vorjahreszeitraums (H1 2021: EUR 1,61 Mio.).

Windertrag und Sonneneinstrahlung lagen im ersten Halbjahr 2022 deutlich höher als im windschwachen Vorjahreszeitraum. Die günstige Witterung, aber auch die verbesserten Konditionen der Stromlieferverträge, resultierten in einer starken Verbesserung der Kennzahlen im Segment Erneuerbare Energien. War im ersten Halbjahr 2021 ein Segmentumsatz von EUR 3,12 Mio. erzielt worden, so stiegen die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2022 auf EUR 4,15 Mio., ein Wachstum um 33,0 %.

Auch das Segment-EBITDA von EUR 3,27 Mio. (H1 2022) übertraf den Wert von EUR 2,44 Mio. des ersten Halbjahrs 2021 deutlich. Die EBITDA-Marge im Segment Erneuerbare Energien lag hingegen bei insgesamt konstanten Kostenquoten im Berichtszeitraum mit 78,8 % (H1 2021: 78,3 %) auf dem Niveau des Vorjahrs. Auch durch geringere Abschreibungen konnte das Segmentergebnis so auf EUR 1,59 Mio. stark gesteigert werden (H1 2021: EUR 0,37 Mio.)

Das Segment SHK mit dem 3U Onlinehandel ist nach dem schweren Jahr 2021 wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Sein Umsatz stieg im ersten Halbjahr von EUR 13,84 Mio. (H1 2021) auf EUR 15,40 Mio. (H1 2022) um 11,3 %.

Das Geschäft in diesem Segment wird allerdings weiterhin durch die in der gesamten Bauwirtschaft zu beobachtenden drastischen Preisanstiege für Rohstoffe und Komponenten beeinträchtigt. Während dies zu einem weiteren leichten Anstieg der Materialaufwandsquote auf 81,2 % führte (H1 2021: 79,9 %), trugen die eingeleiteten Maßnahmen zur Senkung des sonstigen Aufwands und zur Effizienzsteigerung zu einer Verbesserung der Ertragslage bei. Der Anteil der sonstigen Kosten am Umsatz ging von 12,2 % im ersten Halbjahr 2021 auf 10,0 % in den ersten sechs Monaten 2022 zurück. Das EBITDA verbesserte sich von EUR –0,22 Mio. im Vorjahreszeitraum auf EUR –0,06 Mio. im ersten Halbjahr 2022. Im zweiten Quartal wurde ein positives Segment-EBITDA von EUR 0,12 Mio. erwirtschaftet (Q2 2021: EUR –0,28 Mio.). Der Personalaufwand war im ersten Halbjahr 2022 leicht erhöht: Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand in Prozent vom Umsatz) ging jedoch von 10,2 % (H1 2021) auf 9,5 % zurück.

Trotz der Verbesserungen im zweiten Quartal 2022 entstand daraufhin im ersten Halbjahr 2022 erneut ein negatives Segmentergebnis (H1 2022: EUR –0,53 Mio.; H1 2021: EUR –0,48 Mio.). Die eingeleiteten Initiativen beim Einkauf sowie zur Steigerung der Prozess- und Kosteneffizienz zielen auf eine weitere Ertragsverbesserung ab.

Unter sonstige Aktivitäten wird im ersten Halbjahr 2022 ein Umsatz von EUR 0,96 Mio. (H1 2021: EUR 0,73 Mio.) ausgewiesen. Dabei handelt es sich überwiegend um konzerninterne Managementleistungen.

Insbesondere infolge der Veräußerung weiterer Flächen und dem weiteren Baufortschritt des InnoHubs entstanden im ersten Halbjahr 2022 andere Erträge in Höhe von EUR 3,16 Mio. (H1 2021: EUR 2,08 Mio.).

Sowohl der Personalaufwand als auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus den sonstigen Aktivitäten lagen im ersten Halbjahr niedriger als im Vorjahreszeitraum. Für die Beschäftigten in der Holding wurden EUR 1,45 Mio. aufgewandt (H1 2021: EUR 1,52 Mio.). Der sonstige Aufwand belief sich in den sonstigen Aktivitäten auf EUR 1,23 Mio. (H1 2021: EUR 1,41 Mio.). Es entstand ein EBITDA von EUR 1,44 Mio. (H1 2021: EUR –0,12 Mio.). Das Ergebnis aus dem Bereich sonstige Aktivitäten/Überleitung lag im ersten Halbjahr 2022 mit EUR –0,37 Mio. im negativen Bereich. Im Vorjahreszeitraum war das Ergebnis aus diesem Bereich mit EUR –0,02 Mio. fast ausgeglichen.

Zusammenfassung der Ergebnisse des zweiten Quartals

Das erste Quartal ist regelmäßig in Umsatz und Ergebnis stärker als das zweite. Allerdings ging der Konzernumsatz im zweiten Quartal 2022 gegenüber dem ersten Quartal 2022 nur leicht um 1,6 % zurück. Gegenüber dem zweiten Quartal 2021, als EUR 13,24 Mio. umgesetzt wurden, stieg der Konzernumsatz um 25,0 % auf EUR 16,56 Mio. Gerade auch das Segment SHK konnte im Vergleich zum Vorjahresquartal zulegen und steigerte seinen Umsatz um 21,5 % von EUR 6,47 Mio. im Q2 2021 auf EUR 7,86 Mio. im Q2 2022.

Im Konzern wurde von April bis Juni 2022 ein EBITDA von EUR 2,04 Mio. erwirtschaftet, ein starker Anstieg gegenüber dem Wert des Vorjahresquartals (EUR 1,24 Mio.). Die EBITDA-Marge stieg von 9,3 % im zweiten Quartal 2021 auf 12,3 % im zweiten Quartal 2022. So verzeichnete der Konzern nach einem Quartalsverlust im Vergleichszeitraum des Vorjahrs im zweiten Quartal 2022 ein positives Periodenergebnis von EUR 0,31 Mio. (Q2 2021: EUR –0,35 Mio.).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 30. Juni 2022 auf EUR 136,58 Mio. (31. Dezember 2021: EUR 119,05 Mio.). Die Bilanzverlängerung resultiert im Wesentlichen aus Vorfällen im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben InnoHubs. Aus Sicht der 3U HOLDING AG ist dieses Projekt inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Im zweiten Quartal 2022 wurde vertraglich vereinbart, dass die 3U HOLDING AG ihre Beteiligung an der InnoHubs GmbH an die Mitgesellschafterin veräußert. Dieser Vorgang wird voraussichtlich im dritten Quartal 2022 zum Abschluss kommen. Im Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2022 wurden daher die Vermögensgegenstände und Schulden im Zusammenhang mit InnoHubs umgegliedert und separat als zur Veräußerung bestimmt ausgewiesen. Auf der Aktivseite handelt es sich um Vermögensgegenstände im Umfang von EUR 34,50 Mio. Im Einzelnen wurden in diese Position insbesondere der Wert des Baufortschritts in Höhe von EUR 9,68 Mio., Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Käufern von Flächen in dem Gebäudekomplex in Höhe von EUR 6,37 Mio. sowie der Bestand des Bauträgerkontos in Höhe von EUR 17,64 Mio. umgegliedert. Die korrespondierenden Posten der lang- und kurzfristigen Vermögensgegenstände wurden im Zuge der Umbuchungen angepasst.

Der Rückgang der kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist neben der Umgliederung auf Zahlungen durch die Erwerber von Flächen im Gebäudekomplex InnoHubs zurückzuführen. Einschließlich als Sicherheit hinterlegter Festgelder und Geldern mit Verfügungsbeschränkungen in Höhe von EUR 2,80 Mio. verfügt der 3U Konzern zum 30. Juni 2022 über liquide Mittel im Umfang von EUR 10,80 Mio. (31. Dezember 2021: EUR 12,72 Mio.).

Der Position der zur Veräußerung bestimmten Vermögensgegenstände stehen im Zusammenhang mit der Veräußerung umgegliederte Schulden in Höhe von EUR 23,69 Mio. gegenüber. Sie beinhalten im Wesentlichen das zur Baufinanzierung aufgenommene Darlehen.

Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten gingen um EUR 9,72 Mio. zurück. Sie betru­gen zum 30. Juni 2022 noch EUR 21,16 Mio. nach EUR 30,88 Mio. zum 31. Dezember 2021. Die lang- und kurzfristigen Leasingverbindlichkeiten lagen zum 30. Juni 2021 mit EUR 3,67 Mio. um EUR 0,49 Mio. niedriger als zum Jahresende 2021 (31. Dezember 2021: EUR 4,16 Mio.).

Der Zuwachs bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 2,18 Mio. auf EUR 6,07 Mio. (31. Dezember 2021: EUR 3,88 Mio.) resultiert aus dem Geschäftsfortschritt im Teilkonzern der weclapp SE, wo Vorauszahlungen der Kunden zu Lieferverbindlichkeiten aus der Softwarenutzung führen, zum Teil aber auch aus höheren Wareneinkäufen und Lieferungen zum Stichtag im Bereich Onlinehandel.

Das Konzerneigenkapital erreichte einen Stand von EUR 62,79 Mio. (31. Dezember 2021: EUR 62,11 Mio.). Die Eigenkapitalquote zum Ende des ersten Halbjahrs 2022 lag aufgrund der Bilanzverlängerung bei rund 46,0 % (31. Dezember 2021: 52,2 %). Das auf die Aktionäre der Muttergesellschaft entfallende Eigenkapital lag bei EUR 55,46 Mio. (31. Dezember 2021: EUR 55,25 Mio.).

Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit belief sich in den ersten sechs Monaten auf EUR 2,18 Mio. (H1 2021: EUR 2,61 Mio.). Sonstige zahlungsunwirksame Veränderungen führten zu einer Bereinigung in Höhe von EUR 5,21 Mio. (H1 2021: Mittelzufluss EUR 0,01 Mio.). Sie resultieren aus dem Saldo der erwähnten Umgliederungen in die zur Veräußerung vorgesehenen Vermögensgegenstände und Schulden.

Aus der Investitionstätigkeit entstand ein Mittelabfluss in Höhe von EUR 3,52 Mio. (H1 2021: Mittelabfluss EUR 0,70 Mio.). Die Investition ins Sachanlagevermögen betrifft den Erwerb von Büros im Gebäude InnoHubs durch die weclapp SE. Die Investition in immaterielle Vermögensgegenstände resultiert aus Aktivierungen von Eigenleistungen bei der Tochtergesellschaft ITscope GmbH.

Auszahlungen zur Tilgung von Finanzkrediten und Leasingverbindlichkeiten im Umfang von EUR 1,39 Mio. (H1 2021: Mittelabfluss EUR 1,34 Mio.) und Ausschüttungen an die Anteilseigner der 3U HOLDING AG und nicht beherrschende Gesellschafter von EUR 1,77 Mio. (H1 2021: Mittelabfluss EUR 1,78 Mio.) stand die Aufnahme von Krediten (zur Finanzierung des Baufortschritts im Gebäudekomplex InnoHubs) im Umfang von EUR 2,59 Mio. gegenüber. So entstand ein Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit von EUR 0,57 Mio. (H1 2021: EUR 2,54 Mio.).

Die Finanzkennzahlen zum 30. Juni 2022 sind aufgrund der vereinbarten, aber noch nicht abgeschlossenen Veräußerung der Anteile an der InnoHubs GmbH zum Teil wenig aussagekräftig. Der Verschuldungsgrad stieg auf 117,5 % (31. Dezember 2021: 91,7 %). Die Nettoverschuldung (kurz- und langfristige Finanzverbindlichkeiten minus Kassenbestand) beträgt zum 30. Juni 2022 EUR 10,36 Mio. (31. Dezember 2021: EUR 18,16 Mio.). Das Working Capital (kurzfristige Vermögensgegenstände minus kurzfristige Schulden) beläuft sich auf EUR 16,42 Mio. (31. Dezember 2021: EUR 34,21 Mio.).

Prognose für 2022 bekräftigt

Der Vorstand bekräftigt die im März mitgeteilte Prognose und erwartet für das Geschäftsjahr 2022 einen zweistelligen Anstieg des Konzernumsatzes, der sich aus dem starken organischen Wachstum der operativen Unternehmensbereiche speisen wird. 2022 sollen Umsatzerlöse im Bereich zwischen EUR 65 Mio. und EUR 70 Mio. erzielt werden. Außerdem sind Erträge im einstelligen Millionenbereich aus der Veräußerung von Vermögenswerten in die Planung eingeflossen. Beim EBITDA rechnet der Vorstand angesichts der eingeleiteten Maßnahmen zur Ertragsstärkung einerseits und den höheren Aufwendungen für die Expansion des Cloud Computing andererseits mit einem stabilen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zwischen EUR 10 Mio. und EUR 12 Mio. Das führt zu einer Ergebniserwartung für den 3U Konzern von voraussichtlich zwischen EUR 2 Mio. und EUR 4 Mio.

Die tatsächlichen Geschäftsergebnisse können aufgrund von Akquisitionen von Unternehmen durch die 3U HOLDING AG oder andere Konzerngesellschaften oder durch Veräußerung von operativen Einheiten des Konzerns höher oder niedriger ausfallen als hier prognostiziert. Sich hieraus ergebende Effekte sind jedoch nur begrenzt planbar.

Inwieweit Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, inflationäre Entwicklungen, mögliche weitere Zinsanhebungen der Notenbanken oder aber eine neuerliche Verschärfung der wirtschaftlichen Beschränkungen im Zuge der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit haben können, lässt sich nicht mit Sicherheit vorhersehen.

Halbjahresfinanzbericht

Der Halbjahresfinanzbericht über das erste Halbjahr des Geschäftsjahrs 2022 wird heute, am 10. August 2022 veröffentlicht. Er kann auf der Internetseite der Gesellschaft (www.3U.net) unter „Investor-Relations/Berichte“ heruntergeladen werden.

3U HOLDING AG

Die 3U HOLDING AG (www.3u.net) mit Sitz in Marburg wurde 1997 gegründet. Sie steht als operative Management- und Beteiligungsholding an der Spitze des 3U Konzerns. Sie erwirbt, betreibt und veräußert Unternehmen in den drei Segmenten ITK (Informations- und Telekommunikationstechnik), Erneuerbare Energien und SHK (Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik). In allen drei Segmenten ist der 3U Konzern mit Geschäftsmodellen in Megatrends erfolgreich und profitabel, baut insbesondere seine wachstumsstärksten Geschäftsmodelle Cloud Computing und E-Commerce energisch weiter aus und strebt mit ihnen marktführende Positionen an.

Die Aktien der 3U HOLDING AG werden auf XETRA, Tradegate und an den deutschen Regionalbörsen gehandelt (ISIN: DE0005167902; Kürzel: UUU).

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