Auf einen Blick
- Beim Besuch der RAMPF?Gruppe in Grafenberg unterstreicht Dr. Nils Schmid, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, die Bedeutung einer stärkeren Einbindung der zivilen Industrie in verteidigungsrelevante Entwicklungs- und Produktionsketten.
- Geopolitische Entwicklungen fordern die deutsche und europäische Verteidigungsindustrie heraus, Produktionskapazitäten rasch zu skalieren und souveräne Lieferketten zu sichern.
- Mit einem umfassenden Portfolio an Modell? und Formenbaumaterialien, Dichtungs?, Verguss? und Klebsystemen sowie einem ganzheitlichen Composite?Fertigungsansatz beschleunigt RAMPF die Entwicklung und Herstellung von Produkten für den Verteidigungssektor – unter anderem für Anwendungen in Luft? und Raumfahrt, Marine und Mobilität.
Dies stellt vor allem die deutsche und europäische Sicherheits- und Verteidigungsindustrie vor massiv gestiegene Anforderungen, Produktionskapazitäten rasch zu skalieren sowie resiliente und souveräne Lieferketten zu sichern.
Bei seinem Besuch bei der RAMPF-Gruppe in Grafenberg betonte Dr. Nils Schmid (SPD), dass er der zivilen Industrie eine wichtige Rolle in der Bewältigung dieser Herausforderungen zurechne:
„In Baden?Württemberg ist es vor allem der innovative Mittelstand, der mit hoher Produktionskapazität, ausgeprägter Innovationskraft und Dual?Use?Technologien einen entscheidenden Beitrag zur schnellen Bereitstellung sicherheitsrelevanter Lösungen leisten kann. Um diesen Schulterschluss zu stärken, fördern wir den gezielten Austausch mit der Verteidigungsindustrie durch Dialogforen und Austauschplattformen. Unterstützt wird dies durch das Engagement der örtlichen Industrie? und Handelskammern, die kleine und mittelständische Unternehmen gezielt beim Zugang zu Rüstungsaufträgen begleiten.“
Matthias Rampf, CEO der RAMPF?Gruppe, dankte Dr. Schmid für sein Engagement sowie den offenen und lösungsorientierten Dialog.
„Im Sicherheits? und Verteidigungsbereich ist es für zivile Zulieferer nach wie vor eine große Herausforderung, in bestehende Produktionsketten integriert zu werden. Hier sind wir auf die aktive Unterstützung der Politik angewiesen, um unser Know-how gezielt einbringen zu können. Für uns geht es dabei nicht allein um wirtschaftliche Aspekte – wir wollen unseren Beitrag leisten, um Deutschland schnell, effizient und nachhaltig verteidigungsfähig zu machen.“
Reaktive Kunststoffsysteme für verteidigungs? und sicherheitsrelevante Anwendungen
RAMPF beschleunigt die Entwicklung und Herstellung von Produkten für den Verteidigungssektor mit einem umfassenden Portfolio an Modell? und Formenbaumaterialien, Dichtungs?, Verguss? und Klebsystemen auf Basis von Polyurethan, Epoxid, Silikon sowie silanmodifizierten Polymeren. Ergänzt wird dieses Angebot durch einen ganzheitlichen Fertigungsansatz für den Composite?Leichtbau.
Technologie von RAMPF kommt in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz – von Flugzeugen, Helikoptern, Drohnen und Flugsimulatoren bis hin zu Schiffen, Geländefahrzeugen sowie Prüfständen für Aufprall? und Strukturtests.
Peter Barwitzki, CEO von RAMPF Advanced Polymers, einem führenden Hersteller von reaktiven Kunststoffsystemen:
“Unsere Kunden profitieren von einem durchgängigen Lösungsansatz: präzise aufeinander abgestimmte Werkstoffe sowie Engineering und Fertigungsprozesse aus einer Hand – von der ersten Idee bis zur Serie. Das verkürzt Entwicklungszeiten, senkt Kosten und sorgt für maximale Qualität und Prozesssicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus.“